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Lehramt-Studierende der TU BS lernen von den Phantoms

09.02.2011

Die 16 Teilnehmer des Basketball-Seminars des Instituts für Sportwissenschaften der Technischen Universität Braunschweig staunten nicht schlecht, als Brandon Thomas vom Boden abhob und den orangenen Ball bereits zum x-ten Male mit einer schier unendlichen Leichtigkeit durch den Ring dunkte. Der Kurs der angehenden Lehrer hospitierte am vergangenen Donnerstag beim Abendtraining der Basketballer der New Yorker Phantoms (Tunica Sporthalle). Eine Woche zuvor waren die Kursteilnehmer von TU-Seminarleiter Klaus Wichmann selbst mächtig ins Schwitzen geraten.


Die 16 Teilnehmer des Basketball-Seminars des Instituts für Sportwissenschaften der Technischen Universität Braunschweig staunten nicht schlecht, als Brandon Thomas vom Boden abhob und den orangenen Ball bereits zum x-ten Male mit einer schier unendlichen Leichtigkeit durch den Ring dunkte. Der Kurs der angehenden Lehrer hospitierte am vergangenen Donnerstag beim Abendtraining der Basketballer der New Yorker Phantoms (Tunica Sporthalle). Eine Woche zuvor waren die Kursteilnehmer von TU-Seminarleiter Klaus Wichmann selbst mächtig ins Schwitzen geraten. NBBL-Trainer Hakim Attia und die im Kader des Beko Basketball Bundesligisten stehenden Youngster Jörn Wessels und Lucas Gertz hatten in der früheren PH-Halle eine 90 Minuten dauernde Einführung zum Thema „Defensivrebound“ gegeben.

Donnerstagmorgen, 8 Uhr. Jugendcoach Hakim Attia an der Tafel, die zu früher Stunde dennoch hellwachen Studierenden des Studienfaches Sport schnürten auf den harten Bänken sitzend noch schnell die Basketballschuhe. Das Lernziel heute mit Profiunterstützung: Einführung in den Defense-Rebound. „Durch Rebounds werden Spiele entschieden. Im Scoutingreport spiegelt sich fast immer wider: Sieger ist, wer die meisten abprallenden Bälle angelt“, weiß Attia aus eigener Erfahrung. Auf die Theorie folgte sogleich der praktische Teil: 3 gegen 3, 2 gegen 2 – immer wieder gab es Korrekturen von den Jungprofis und FSJlern der SG FT/MTV Braunschweig, Gertz und Wessels. Bei einigen Studierenden erwachte der Ehrgeiz – manch einer hechtete hinter jedem Ball hinterher – besonders beim Abschlusspiel Profis gegen zukünftige Lehrer. Die Jungprofis der New Yorker Phantoms standen am Ende der 1,5-stündigen Unterrichtseinheit Rede und Antwort zu Fragen wie z.B. Ablauf einer Trainingswoche, Teambuilding-Maßnahmen, Berufsziele und Kommunikationsformen der Basketballprofis unterschiedlicher Nationen untereinander.

Der Gegenbesuch: Einige Studierende hatten sich am Donnerstagabend schon in der Rolle des ruhigen Zuschauers auf den Klappsitzen in der Tunica Sporthalle eingestellt. Wie unterscheidet sich das Lernen der Profis von dem der Schüler? Wie vermittelt der Coach einer Profimannschaft Philosophie und Taktik? Was sind die Trainingsinhalte und wie verläuft die Vorbereitung auf das nächste Spiel? Welchen Part nimmt der Co-Trainer ein? Dies waren die Fragen, die Seminarleiter Klaus Wichmann den angehenden Lehrkräften stellte. Zwei Stunden dauerte die Trainingseinheit der New Yorker Phantoms vor dem Auswärtsspiel in Ulm. Eine Fragerunde in entspannter Atmosphäre mit Phantoms-Assistenztrainer Philipp Köchling, dann war Feierabend. „Das hat mir heute viel Spaß gemacht. Ich habe mich ein wenig an meine eigene Studienzeit erinnert“, so Köchling, Absolvent der Sporthochschule Köln.

„Flow“-Studie der TU Braunschweig mit Philip Noch

Eine Übungseinheit mit den Profis und ein Trainingsbesuch bei den New Yorker Phantoms waren nicht die einzigen Kontakte zwischen der TU Braunschweig und Braunschweigs Erstligabasketballer in jüngster Zeit. Phantoms-Forward Philipp Noch war vor kurzem Testkandidat einer Studie zum Thema „Flow erforschen – Flow erleben“. Diese führte das Institut für Psychologie der Technischen Universität Braunschweig durch.


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