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LaMarr Greer ist sicher gelandet – „Ich hasse es zu verlieren“

15.08.2010

Die Lufthansa-Linienmaschine setzte pünktlich um 12:30 Uhr auf der Landebahn des Airports Hannover auf. An Bord: LaMarr Greer, Neuzugang des Basketball-Bundesligisten New Yorker Phantoms. Auf dem Inlandflug München–Hannover lernte der 1,96 Meter große Veteran bereits seinen Teamkameraden Jason Cain kennen. Beide saßen im Flieger direkt nebeneinander.


Die Lufthansa-Linienmaschine setzte pünktlich um 12:30 Uhr auf der Landebahn des Airports Hannover auf. An Bord: LaMarr Greer, Neuzugang des Basketball-Bundesligisten New Yorker Phantoms. Auf dem Inlandflug München–Hannover lernte der 1,96 Meter große Veteran bereits seinen Teamkameraden Jason Cain kennen. Beide saßen im Flieger direkt nebeneinander. Die US-Amerikaner diskutierten über den deutschen Basketball, die Ziele der Korbjäger aus der Löwenstadt in der Spielzeit 2010/11 – und über das Leben in Deutschland.

„Die New Yorker Phantoms sind das viertbeste Team in Deutschland. Sie besitzen eine gute Mannschaft, der Abstand zu den Topteams ist nur sehr klein. Nach den Gesprächen mit der Vereinsführung und Trainer Sebastian Machowski war mir klar, dass die Braunschweiger etwas erreichen wollen“, nennt der 34 Jahre alte Globetrotter die Bewegründe, warum er aus Israels Topliga in die Beko Basketball Bundesliga wechselt. Von seinen Freunden Michael Jordan (Mitteldeutscher BC) und Mike Penberthy (früher ALBA Berlin, Hamburg Tigers, Los Angeles Lakers) hat er nur Gutes über die 1. Liga gehört. „Mit Michael bin ich aufgewachsen. Wir haben in der Highschool gegeneinander gespielt und auch abseits des Basketballfeldes viel unternommen.“

Der Routinier betritt jedoch nicht das erste Mal deutschen Boden. Im FIBA EuroCup war Greer gegen die Telekom Baskets Bonn und RheinEnergie Köln aufgelaufen. An einen deutschen Gegenspieler erinnert er sich besonders gut. „Ich habe am College gegen Ademola Okulaja gespielt. Der war ein super Basketballer bei North Carolina.“

„Ich bin einen absoluter Familienmensch. Wir sind eine eingeschworene Gemeinschaft“, so Greer. Seine Frau Corann soll mit den drei Söhnen LaMarr Junior (15), Trai (13), Corey (10) und Tochter Sydney (5) möglichst bald aus der Heimatstadt New Jersey nachreisen. Sein ältester Spross könnte sogar für das Team Braunschweig/Wolfenbüttel in der JBBL (U16) auflaufen. Im Leben der Greers dreht sich sehr viel um das orangene Leder. „Gleich nach dem Frühstück nehmen wir männlichen Familienmitglieder den Basketball in die Hand“, verrät der Freund italiensicher Küche mit einem verschmitzten Lächeln.

Mit BC Kiew gewann der älteste Phantoms-Spieler in der Ukraine 2005 die Meisterschaft, ein Jahr später den Pokal. Auch auf internationalem Parkett gab Greer mit Kiew und dem russischen Superligisten Unics Kasan eine gute Figur ab. Greer betont: Mit Braunschweig würde er ebenfalls liebend gerne Titel gewinnen. „Ich gebe immer alles, um zu gewinnen. Ich hasse es einfach zu verlieren.“

Eine erste Kostprobe seines Könnens möchte er bereits beim Trainingsauftakt am Montag (16. August) geben. „Jetlag bereitet mir keine Probleme. Dafür fliege ich schon zu lange nach Europa.“


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