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Kraftakt wird nicht belohnt

12.03.2008

New Yorker Phantoms – digibu Baskets 83:86 (21:22, 12:13, 19:24, 31:27)

Die Siegesserie in eigener Halle ist gerissen. Seit Beginn der Rückrunde waren die New Yorker Phantoms im Ligabetrieb in der Volkswagen Halle ungeschlagen. Diesem Lauf haben die digibu Baskets aus Paderborn am Mittwochabend ein jähes Ende gesetzt.


New Yorker Phantoms – digibu Baskets 83:86 (21:22, 12:13, 19:24, 31:27)

Die Siegesserie in eigener Halle ist gerissen. Seit Beginn der Rückrunde waren die New Yorker Phantoms im Ligabetrieb in der Volkswagen Halle ungeschlagen. Diesem Lauf haben die digibu Baskets aus Paderborn am Mittwochabend ein jähes Ende gesetzt. Vor 2.500 Zuschauern holten die Hausherren einen 16 Punkte zählenden Rückstand Mitte des letzten Viertels fast noch auf und mussten sich am Ende knapp mit 83:86 geschlagen geben.


Draußen stürmte es, und bei allem Wind schien den Gästen ihr spielerisches Konzept abhanden gekommen zu sein. Braunschweig hingegen stand in der Verteidigung gut und landete diverse Ballgewinne oder Rebounds, nach denen es im Eilverfahren nach vorne ging (10:6, 4. Minute). Mit einem Dreier von Liga-Topscorer Tim Black fanden die Baskets urplötzlich zu ihrem Rhythmus – welcher den Phantoms gleichzeitig vollkommen abging. Insgesamt verzeichneten die Westfalen einen 14:4-Lauf, der sich vor allem durch die verbesserte Transition-Defense Paderborns auszeichnete (14:20, 8. Minute). Erst ein Dunk von Jason Cain weckte die Phantoms aus ihrem offensiven Dornröschenschlaf, wodurch die Partie fortan ausgeglichen verlief (21:22).


Der zweite Spielabschnitt zeichnete sich vor allem durch hohe Intensität beider Teams in der eigenen Hälfte und diversen Fouls aus. Jedoch schafften es die Gäste zumeist, einen kleinen Vorsprung ihr Eigen zu nennen (24:28, 15. Minute). Es war ein zähes Ringen um wenig Punkte, und so avancierte ein Dreier von Andrew Drevo schon zum Highlight jener zehn mageren Basketball-Minuten (33:35).


Bis zum Seitenwechsel waren gerade drei Dreier gefallen – einer für Braunschweig, zwei für Paderborn. Diese Zahl sollte sich im dritten Viertel zwar nicht wesentlich erhöhen, doch bekamen die Würfe aus der Distanz einen deutlich höheren Stellenwert. Traf auf Seiten der Phantoms Jonathan Levy zweimal, so konterte Jason Edwin für die Baskets ebenfalls im Doppelpack von „Downtown“ (43:48, 26. Minute). Die Niedersachsen glichen durch einen 6:1-Zwischenspurt aus, mussten die Baskets, bei denen Edwin nach einer punktlosen ersten Hälfte mit zwölf Zählern den Aktivposten darstellte, jedoch wieder ziehen lassen (52:59).


Damit nicht genug, nutzten die Gäste den aufgenommenen Schwung zu einem kleinen offensiven Sturmlauf. Mit 13:4 zog Paderborn davon und legte die größte Differenz des Spiels zwischen sich und die Hausherren (56:72, 36. Minute). Die Phantoms ergaben sich allerdings nicht ihrem Schicksal und nahmen alle Kraft zu einem Endspurt zusammen. Nach einem Dreier von Steven Wright fiel der Rückstand unter die magische Zehn-Punkte-Marke (68:76, 39. Minute). Weitere Distanztreffer von Wright und Drevo vermochten den Druck auf die Gäste weiter zu erhöhen, diese ließen sich jedoch von taktischen Fouls nicht beirren und verwandelten in der letzten Spielminute acht von zehn zugesprochenen Boni.

Die Aufholjagd der New Yorker Phantoms wird letztlich nicht belohnt, stattdessen nehmen nach der 83:86-Niederlage die digibu Baskets die zwei Meisterschaftspunkte mit nach Paderborn.


Nach der engen Schlussphase analysierte Gäste-Trainer Douglas Spradley den Sieg seiner Mannschaft. „Wir haben zwar nicht immer schönen, aber am Ende effektiven Basketball gespielt. Auch wenn Braunschweig uns unter Druck gesetzt hat, haben wir die wichtigen Würfe getroffen“, so der Amerikaner. „Bis auf die letzten anderthalb Minuten haben wir gut verteidigt.“ Nüchterner fiel die Analyse von Phantoms-Coach Emir Mutapcic aus. „Wir haben unter unserem Niveau gespielt und von Beginn an unseren Rhythmus nicht gefunden. Die Baskets haben mehr Energie investiert und die bessere Konzentration bewiesen.“


New Yorker Phantoms:

Wright (8/2), Levy (16/2), Allen (7), Visser (13), Drevo (16/3), Jones (15), Cain (8), Schmidt, Coleman


digibu Baskets:

Edwin (14/2), Moore (1), Black (21/2), Hackenesch, Nolte (3), Esterkamp (16/2), Bynum (3), McDaniel (2), Peavy (10/1), Jenkins (16)

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