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Köln als Warnung

07.01.2009

Die Ausgangslage ist ähnlich der vor dem Köln Spiel vor Weihnachten. Die New Yorker Phantoms treten am Donnerstagabend (live auf BBL-TV) auswärts gegen die LTi Gießen 46ers an und befinden sich in der Favoritenrolle. Will man die Play-Off Chancen wahren, muss ein Sieg her. Das wissen alle und dies macht die bevorstehende Aufgabe nicht leichter. Die Niederlage in Köln muss Warnung genug sein: Es bedarf einer Topleistung um zu bestehen.


Die Ausgangslage ist ähnlich der vor dem Köln Spiel vor Weihnachten. Die New Yorker Phantoms treten am Donnerstagabend (live auf BBL-TV) auswärts gegen die LTi Gießen 46ers an und befinden sich in der Favoritenrolle. Will man die Play-Off Chancen wahren, muss ein Sieg her. Das wissen alle und dies macht die bevorstehende Aufgabe nicht leichter. Die Niederlage in Köln muss Warnung genug sein: Es bedarf einer Topleistung um zu bestehen. Mit dem erhofften Sieg im Gepäck stiege auch nach längerem Basketballentzug für die Fans die Lust auf das Heimspiel gegen Tabellenführer Bonn am kommenden Sonntag.

Gießen belegt mit derzeit lediglich 4 Siegen den drittletzten Tabellenplatz: Nur gegen Bonn, Bremerhaven, Paderborn und Trier konnte man siegreich vom Feld gehen. Den Phantoms eine Warnung sein dürfte aber die Tatsache, dass alle Siege in der heimischen Sporthalle Ost eingefahren werden konnten, die seit jeher eine schwer einzunehmende Festung für die Gästeteams darstellt.  

Einen echten Topscorer haben die Hessen nicht. Maurice Jeffers, Heike Schaffartzik und Michael Umeh erzielen knapp über 10 Punkte im Schnitt. Alle weiteren Profis kommen auf Werte zwischen 6 und 8 Punkten. So kann das Giessener Team als sehr ausgeglichen und unberechenbar eingestuft werden, andererseits fehlt der Spieler, der Spiele allein entscheiden kann, der in entscheidenden Momenten die Verantwortung übernimmt.

Bislang hatten die Giessener große Schwächen im Rebound. Shooting Guard Jeffers ist mit 4.7 Rebounds im Schnitt bester in dieser Kategorie. Das deutsche Centerduo Robert Maras und Gerrit Terdenge hat hier sicher noch Steigerungspotenzial. Am ehesten konnte im bisherigen Saisonverlauf Heiko Schaffartzik überzeugen, der mit einer Dreierquote von 40 % die in ihn gesetzten Erwartungen zumindest seinen Distanzwurf betreffend erfüllt.

Die Phantoms liegen in allen statistischen Teamstatistiken vorn: Mit 11 zu 9 bei den Assists, mit 14 zu 16 bei den Turnovern, mit 33 zu 31 bei den Rebounds. Schlüssel zum Sieg sollte also die mentale Bereitschaft sein, das volle Leistungspotenzial abzurufen und zu keinem Zeitpunkt des Spiels den Schlendrian einkehren zu lassen. Ein Wiedersehen wird es mit Jannik Freese geben, der vor der Saison die Phantoms Richtung Gießen verließ. Der Durchbruch ist dem 2.08m Mann jedoch noch nicht gelungen. Er wurde lediglich in 4 Partien eingesetzt und erzielte dort einen Punkt im Durchschnitt.

 


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