News

Klarer Erfolg über direkten Konkurrenten

15.02.2009

New Yorker Phantoms vs. EnBW Ludwigsburg 75:60 (41:21).

"Ganz in weiß" war das Motto für das Heimspiel gegen EnBW Ludwigsburg am Samstag Abend. Die Fans der New Yorker Phantoms waren aufgefordert, durch weiße Oberbekleidung ihre Unterstützung für das Team zu zeigen. Und das hat gewirkt, denn am Ende war Weiß die Farbe des Siegerteams.


New Yorker Phantoms vs. EnBW Ludwigsburg 75:60 (41:21).

"Ganz in weiß" war das Motto für das Heimspiel gegen EnBW Ludwigsburg am Samstag Abend. Die Fans der New Yorker Phantoms waren aufgefordert, durch weiße Oberbekleidung ihre Unterstützung für das Team zu zeigen. Und das hat gewirkt, denn am Ende war Weiß die Farbe des Siegerteams. Mit einem 75:60 Heimsieg gegen EnBW Ludwigsburg konnten die Braunschweiger den direkten Vergleich mit den Schwaben für sich entscheiden und einen ganz wichtigen Erfolg im Kampf um die Playoff-Plätze verbuchen. Wie schon beim deutlichen Sieg im Heimspiel gegen Ulm konnten die 3.560 Zuschauer in der Volkswagen Halle auch diesmal eine dem Gegner in allen Belangen überlegene Phantoms-Mannschaft bewundern, die über die gesamte Spieldauer führte und zeitweilig sogar 24 Punkte Vorsprung hatte (67:43, 33. Minute).


Die Mannschaft von Headcoach Emir Mutapcic erwischte den deutlich besseren Start in die Begegnung. Nach einem Dreier von Dustin Salisbery gleich zum Auftakt Stand es schnell 7:0 für die Gastgeber (2. Minute). Dieser Vorsprung konnte kurz vor dem Ende des Viertels gar auf 14 Punkte ausgebaut werden (19:5, 9. Minute). Grund dafür war unter anderem ein toll aufgelegter Jonathan Levy. Er war der dominierende Spieler der ersten 10 Minuten, in denen ihm 11 Punkte, darunter ein Dreier und ein spektakulärer Dunking, gelangen. Die Gäste dagegen fanden nicht ins Spiel und leisteten sich sieben Ballverluste und eine extrem schwache Feldquote von lediglich 22%. Erst in den letzten zwei Minuten des Viertels konnten die Spieler von Rick Stafford noch auf 19:10 verkürzen.


In der zweiten Hälfte des zweiten Viertels fiel dann bereits eine Vorentscheidung für den Sieg der New Yorker Phantoms. Zwischen der 15. und der 20. Minute gelangen dem Ex-Braunschweiger Domonic Jones und seinen Teamkollegen keine Punkte und die Gastgeber nutzten diese Chance, um sich weiter abzusetzen. Mit einer 14:0-Serie bauten die Phantoms ihren Vorsprung von 27:19 auf 41:19 aus. Dem in dieser Partie besten Ludwigsburger Tomas Nagys gelang kurz vor der Halbzeitpause noch ein Korberfolg zum 41:21-Halbzeitstand.


Diese 20 Punkte Vorsprung konnten die Phantoms auch zu Beginn des dritten Abschnitts erfolgreich halten. Danach konnte Domonic Jones den Rückstand für sein Team zwischenzeitlich auf 15 Punkte verkürzen (49:34, 26. Minute). Doch davon ließen sich die Braunschweiger nicht verunsichern. Mit einem Dreier von Will Franklin konterten sie umgehend und gingen schließlich mit einer 58:40-Führung in das letzte Viertel.


Und dieses letzte Viertel begann für die New Yorker Phantoms ähnlich gut wie das erste. Andrew Drevo traf direkt nach Anpfiff einen Dreier. Michael Flowers tat es ihm wenige Angriffe später gleich - mit Brett und Foul. Mit seinem verwandelten Bonusfreiwurf zum 67:43 stellte er die höchste Führung des Spiels her. Diese geriet in den folgenden Minuten nicht mehr in Gefahr, so dass Emir Mutapcic zwei Minuten vor dem Ende seine beiden Nachwuchsspieler Kevin Wysocki und Steffen Behrens aufs Feld schickte. Diese zwei Minuten nutzten die Ludwigsburger zur Ergebniskosmetik und verkürzten auf den Endstand von 75:60.


Durch diesen Erfolg sind die Phantoms mit 20:22 Punkten nun eines von vier punktgleichen Teams, die auf den Plätzen 8 bis 11 der Tabelle liegen. Der nächste Gegner Paderborn rangiert auf Rang sieben und hat mit 20:20 Punkten ein ausgeglichenes Punktekonto. Es geht also bereits am nächsten Wochenende weiter mit den Spielen gegen direkte Konkurrenten und mit dem Kampf um die Playoffs.


New Yorker Phantoms: Andrew Drevo (16 Punkte, 5 Rebounds), Kyle Visser (14 Punkte, 6 Rebounds), Jonathan Levy (13 Punkte, 9 Rebounds), Will Franklin (10 Punkte, 6 Assists), Dustin Salisbery (9 Punkte, 5 Rebounds) Michael Flowers (6 Punkte), Jason Cain (4 Punkte), Jeremy Crouch (3 Punkte), Nils Mittmann, Steffen Behrens, Kevin Wysocki


EnBW Ludwigsburg: Tomas Nagys (16 Punkte, 8 Rebounds), Brandon Woudstra (11 Punkte), Dominic Jones (10 Punkte), Kelvin Gibbs (6 Punkte), Christopher Schlatter (6 Punkte), Dane Watts (4 Punkte), Brian Jones (3 Punkte, 6 Rebounds), Stefan Fahrrad (2 Punkte), Marco Sanders (2 Punkte), David McCray

 


DatenschutzImpressum