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Jan-Linus Martin steuerte ein Double-Double zum Sieg bei. Foto: Klaus Redlich

Junior Löwen: U19 mit Teamplay zum Sieg, U16 unterliegt Stahnsdorf

10.01.2018

Die Junior Löwen U19 sind mit einem Sieg in das Jahr 2018 gestartet. Sie haben trotz verletzungsbedingter Ausfälle mit 74:70 gegen die Baskets Akademie Weser-Ems gewonnen. Für die Junior Löwen U16 gab es gegen die starken Stahnsdorfer nichts zu holen: Sie verloren mit 53:94.


NBBL: „Wir haben gut als Team gespielt“

Es war vielleicht ein etwas überraschender Sieg, dafür war er aber umso schöner. Vor wenigen Wochen hatten die Junior Löwen U19 noch gegen die Baskets Akademie Weser-Ems verloren und am vergangenen Sonntag gelang nun die Revanche. Das Team von Trainer Demetrius Ward musste das Fehlen einiger verletzter Spieler kompensieren und tat das mit viel Energie, die es aufs Parkett brachte.

Das erste Viertel entschieden die Braunschweiger U19-Basketballer mit 21:13 für sich und konnten bis zur Halbzeit eine hauchdünne 38:37-Führung behaupten. Nach dem Seitenwechsel bestimmte das Ward-Team wieder das Spielgeschehen und zog deutlich auf 62:47 nach 30 Spielminuten davon. Im letzten Viertel schlichen sich dann zu viele Einzelaktionen ins Braunschweiger Spiel ein, die in einer schlechten Wurfauswahl endeten. Die Gäste nutzten das aus und kamen näher heran, allerdings geriet der Junior Löwen-Sieg nicht mehr in Gefahr.

„Wir haben bis auf die Ballverluste ein gutes Spiel gemacht. Wir haben als Team gespielt, gut ausgeboxt und die Energie stimmte von Anfang an“, lobte Demetrius Ward seine Mannschaft. Die hatte vor allem die Rebounds dominiert und sagenhafte 62 Abpraller gefangen – davon 28 am offensiven Brett. Die Gäste hatten sich im Vergleich dazu nur 30 Rebounds gesichert. Insgesamt trafen vier Junior Löwen-Spieler zweistellig. Jan-Linus Martin und Lukas Wocken gelang jeweils ein Double-Double.

„Der Sieg gibt uns auf jeden Fall Selbstvertrauen. Zwar haben wir jetzt eine Pause und können den Schwung nicht gleich mitnehmen, aber das Break hilft uns auch, weil unsere verletzten Spieler bis zum nächsten Spiel vielleicht wieder gesund werden“, so Ward.

Junior Löwen U19: Milutinovic 10 (6 Rebounds), Tadic 3 (4 Assists), Semlitsch 5, Mboya Kotieno n.e. (Knöchelverletzung), Roosch 14 (6 Rebounds, 5 Assists), Vermum 4, Aniol 1, Martin 12 (11 Rebounds), Schaper 6 (5 Rebounds), Wocken 13 (12 Rebounds), Heins 6 (8 Rebounds).

JBBL: Kleine Verbesserungen, aber zu viele Ballverluste

In seinem Coaches' Corner hatte Junior Löwen U16-Trainer Torben Steinberg bereits darauf hingewiesen, dass der RSV Eintracht – der Gegner des letzten Wochenendes – das stärkste Team in ihrer Relegationsrunde sei. Und damit waren die Rollen vor der Partie klar verteilt.

Aber die Junior Löwen U16 hatten sich zum Ziel gesetzt, sich in dieser Partie weiterentwickeln zu wollen. Und das ist in einigen Bereichen auch gelungen. So war die Halbfeld-Verteidigung insgesamt verbessert und außerdem hatte die Mannschaft ihren Big Man Alin Irinicu mehr in Szene gesetzt. Ihm legte mit 16 Punkten und fünf Rebounds seine Saisonbestleistung auf, Tristan-Magnus Fricke traf ebenfalls zweistellig und kam auf 15 Punkte.

Doch der große Knackpunkt der deutlichen 53:94-Niederlage war die Vielzahl an Ballverlusten. „Wenn man 36 Mal den Ball verliert, dann kann man kein Spiel gewinnen“, sagte Torben Steinberg. Dessen Team wurde quasi für jeden Turnover bestraft, weil es in der Rückwärtsbewegung zu langsam agierte und den Gästen so viele einfache Körbe gelangen. Als Resultat dessen, trafen die Stahnsdorfer knapp 57 Prozent ihrer Würfe aus der Nahdistanz.

Junior Löwen U16: Burunsuz, Serbin 9, Uster 9 (8 Rebounds, 5 Assists), Fricke 15, Wysocki, Lühring, Hegerath, Salamone 2, Bunte, Zine el Abidine 2, Falk, Irinicu 16 (5 Rebounds).


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