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Foto: Jan Erdtmann

Junior Löwen: „Transition Defense“ war der Knackpunkt

05.12.2017

Beide Junior Löwen-Teams mussten sich am vergangenen Wochenende geschlagen geben. Die U19-Mannschaft verlor auswärts bei AB Baskets Berlin mit 54:76 (32:31), und die U16 zog zu Hause mit 71:91 (31:40) gegen das Team Basketball Leistungszentrum Berlin den Kürzeren.


NBBL: Nach guter erster Halbzeit den Rhythmus verloren

Vor zwei Wochen hatten die Junior Löwen U19 mit 92:80 gegen die BG Göttingen Juniors ihren ersten Saisonsieg gefeiert. Damals machten sie einen hohen Rückstand wett und konnten das Spiel am Ende zu ihren Gunsten drehen. Dementsprechend mutig und mit Selbstvertrauen ausgestattet ging das Team von Demetrius Ward ins Spiel bei den AB Baskets. Nach den ersten zehn Minuten lag es mit 18:12 vorne und konnte zur Halbzeit eine knappe 32:31-Führung mit in die Kabine nehmen.

„Wir haben eine gute erste Hälfte gespielt. Doch in der zweiten Halbzeit sind wir zu sehr in Einzelaktionen verfallen, haben keine guten Würfe genommen und unnötige Ballverluste gehabt“, beschreibt Trainer Demetrius Ward, weshalb das Spiel dann kippte. Vor allem aus den Ballverlusten (20) schlugen die Gastgeber Kapital. Denn die Junior Löwen U19 reagierten im Umschaltspiel von Angriff auf Verteidigung zu langsam und fingen sich etliche Fastbreak-Punkte ein.

Und so ging das Spiel dahin, in dem die Ward-Truppe schon früh die Verletzungen von Ermias Fisser und Tim Roleder verkraften musste. Beide konnten nicht mehr eingreifen und das trug mit zum Rhythmusverlust in der zweiten Spielhälfte bei. „Unsere Transition hat uns gekillt. Aber auch, dass wir nicht mehr richtig als Team zusammen gespielt haben. Daran und an unserer Wurfauswahl werden wir gezielt arbeiten müssen“, so Demetrius Ward.

Junior Löwen U19: Milutinovic 10, Fisser 2, Semlitsch, Mboya Kotieno 13 (9 Rebounds), Roosch 8, Roleder 4 (5 Rebounds), Vermum, Krückeberg-Saathoff 2 (5 Rebounds), Martin 13 (11 Rebounds), Heins 2.

JBBL: Offensiv immer besser, defensiv noch mit Luft nach oben

Ähnlich wie bei den Junior Löwen U19 gestaltete sich auch die Partie der U16-Mannschaft von Torben Steinberg. Offensiv findet sein Team sich immer besser zurecht, verwandelte 39 Prozent von der Dreierlinie und erzielte insgesamt 71 Punkte. Allerdings ließen die Junior Löwen U16 auch 91 Zähler zu und die waren vornehmlich der Vielzahl an Ballverlusten (30) geschuldet.

Bis zur Halbzeit konnten das Steinberg-Team das noch einigermaßen kompensieren und lag nach einem guten zweiten Viertel (20:22) mit neun Zählern hinten. Doch dann machten sich die Ballverluste und die Unterlegenheit bei den Offensiv-Rebounds zunehmend bemerkbar. Die Gäste aus Berlin warfen insgesamt 81 Mal auf den Korb, die Junior Löwen U16 bekamen dagegen nur 59 Feldwürfe. „Die Transition Defense war unser größtes Problem. Berlin hat fast jeden unserer Ballverluste mit einem Korbleger bestraft“, so Torben Steinberg.

Der Coach sah trotz der Niederlage eine positive Entwicklung seiner Mannschaft in der Offensive und freute sich darüber, dass einige zuvor verletzte Spieler wieder mitspielen und integriert werden konnten.

Junior Löwen U16: Serbin 8 (6 Rebounds, 5 Assists, 4 Ballgewinne), Lühring 3, Uster 14, Fricke 20, Wysocki 6, Hegerath, Salamone 6, Stemcke, Bunte 2 (5 Rebounds), Zine el Abidine 5, Falk 4, Irinicu 3.


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