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Jason Cain: „Wollen erfolgreiche Saison spielen“

09.08.2009

Am 17. August beginnen die New Yorker Phantoms mit der Vorbereitung auf die Bundesligasaison 2009/10. Jason Cain ist der erste ausländische Basketballprofi, der nach der Sommerpause zurück ist – und das bereits zehn Tage vor dem offiziellen Trainingsauftakt. Der 2,09 Meter große Center steht wie Nils Mittmann und Andrew Drevo für die personelle Kontinuität bei den Braunschweigern.


Am 17. August beginnen die New Yorker Phantoms mit der Vorbereitung auf die Bundesligasaison 2009/10. Jason Cain ist der erste ausländische Basketballprofi, der nach der Sommerpause zurück ist – und das bereits zehn Tage vor dem offiziellen Trainingsauftakt. Der 2,09 Meter große Center steht wie Nils Mittmann und Andrew Drevo für die personelle Kontinuität bei den Braunschweigern. Der 24-Jährige geht bereits in seine dritte Spielzeit bei den New Yorker Phantoms.

Der 110 Kilogramm schwere Cain ist für sein körperbetontes Spiel unter den Körben bekannt und bei seinen Gegenspielern gefürchtet. Der bewegliche Forward und Center spielte in seiner Collegezeit für die Virginia Cavaliers (NCAA) und hatte wie viele andere US-Boys zunächst Probleme, sich an die Spielweise in Europa zu gewöhnen. Mittlerweile läuft es jedoch rund beim Leitungsträger der New Yorker Phantoms. Am Ende der Saison 2008/09 standen 7,3 Punkte und 4,7 Rebounds pro Spiel zu Buche. Im letzten Saisonspiel drehte der ehemalige Student der Anthropologie noch mal richtig auf und verabschiedete sich mit 17 Zählern und sieben Rebounds gegen den späteren Vizemeister Telekom Baskets Bonn eindrucksvoll in die Sommerpause.

Die Redaktion von newyorkerphantoms.de führte nach der Rückkehr aus den USA ein Interview mit Jason Cain, der bei den Braunschweiger Fans sehr beliebt ist.

newyorkerphantoms.de: Hallo Jason, wie war der Urlaub in Deiner Heimat Philadelphia?

Jason Cain: Ich habe die ersten Tage viel Zeit mit meinen Freunden und meiner Freundin verbracht. Wir besuchten häufig den Strand von Maryland und New Jersey. Eine kleine Auszeit war nach der langen Saison auch mal nötig. Die letzten Wochen habe ich viel an meiner Kondition gearbeitet und ein Sommerturnier in Philadelphia gespielt.

nyp.de: Du bist der erste Rückkehrer. Wie kommt es, dass Du bereits zehn Tage vor dem Trainingsauftakt zurück bist?

Cain: Ich wollte nicht müde in das Training einsteigen. Die frühe Anreise wird mir helfen, schnell wieder den Rhythmus zu finden. Außer dem Lauftraining werde ich bereits einige Wurfeinheiten in der Tunica Halle absolvieren. Außerdem kann ich so in Ruhe einige Dinge zuhause regeln.

nyp.de: Du gehst in Deine dritte Saison in Braunschweig. Was gab den Ausschlag, trotz anderer Angebote in die Löwenstadt zurückzukehren?

Cain: In Braunschweig zu spielen, ist für mich aus mehreren Gründen einfach das Beste. Die Gespräche mit Sebastian Machowski und Oliver Braun verliefen zum Beispiel sehr positiv. Aber ich liebe auch die Stadt.

nyp.de: Es wird einen Umbruch geben. Vier neue Spieler stehen bereits fest. Kennst Du schon einige der Neuen?

Cain: Zack Wright (Anmerkung: Wright spielte für die Spot Up Medien Baskets Braunschweig in der ProB) hat mir von Michael Hicks erzählt. Beide gingen auf das gleiche College. Er soll ein super Werfer sein. Und gegen Kevin Hamilton haben wir ja schon mal bei einer Freundschaftspartie gespielt. Er ist ein guter Verteidiger und besitzt viel Übersicht. Heiko (Schaffartzik) kennen wir bekanntlich aus den Partien gegen Gießen.

nyp.de: Freust Du Dich schon auf die neue Saison?

Cain: Ja klar. Wir werden ein gutes Team haben. Aber wir müssen auch hart arbeiten. Ich bin optimistisch, dass wir in der neuen Zusammensetzung eine gute Saison spielen werden.

nyp.de: Wie lauten Deine persönlichen Ziele?

Cain: Ich möchte mit den Phantoms natürlich in die Play Offs kommen. Ich will dem Team noch mehr helfen und noch konstanter spielen. Dann kommt mehr Spielzeit von alleine.

nyp.de: Eine letzte Frage: Was sind die größten Unterschiede zwischen Braunschweig und Philadelphia?

Cain (lacht und blickt zum Himmel): Das Wetter ist schon mal das gleiche. In beiden Städten gibt es heiße Sommer – und kalte Winter.

 


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