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Jason Cain beim 73:65-Sieg über Oldenburg nicht zu stoppen

13.05.2010

Bildergalerie online Die New Yorker Phantoms melden sich in den Playoffs eindrucksvoll zurück. Mit 73:65 (39:32) gewannen Braunschweigs Erstligabasketballer vor 4845 Zuschauern in der Volkswagen Halle gegen die EWE Baskets Oldenburg. In der Best-of-Five Serie steht es jetzt 1:1. Eine Galavorstellung lieferte Braunschweigs Jason Cain ab (20 Punkte, 8 Rebounds, 10 von 12 bei den Zweiern).


Bildergalerie online Die New Yorker Phantoms melden sich in den Playoffs eindrucksvoll zurück. Mit 73:65 (39:32) gewannen Braunschweigs Erstligabasketballer vor 4845 Zuschauern in der Volkswagen Halle gegen die EWE Baskets Oldenburg. In der Best-of-Five Serie steht es jetzt 1:1. Eine Galavorstellung lieferte Braunschweigs Jason Cain ab (20 Punkte, 8 Rebounds, 10 von 12 bei den Zweiern). Heiko Schaffartzik und Marcus Goree brachten es auf 11 Zähler. Für die Oldenburger traf Marko Scekic am besten (18).


Die Braunschweiger begannen mit Heiko Schaffartzik, Kevin Hamilton, Brandon Thomas, Jason Cain und Yassin Idbihi. Ein erstes Ausrufezeichen setzte Phantoms-Forward Thomas, der exakt mit Ablauf der 24 Sekunden Angriffszeit aus Bedrängnis den ersten Dreier im Gästekorb unterbrachte. Schaffartzik erzielte nach vier Minuten die 9:2-Führung für Braunschweig. Aber auch in der Defense gingen die Hausherren engagierter zu Werke als noch im ersten Playoffspiel. Die Mannschaft von Predrag Krunic holte jedoch auf – nach sieben Minuten erzielte EWE Baskets-Star Jason Gardner den Ausgleich (13:13).


Die Oldenburger eroberten sich die Führung, doch die Machowski-Truppe hatte stets eine Antwort parat: Jason Cain gelangen drei sehenswerte Dunkings in Folge, Marcus Goree punktete Mitte des zweiten Viertels ebenfalls am Brett (28:26/16.). Die Partie blieb bis zur Halbzeitpause heißumkämpft. Der Euroleague-erfahrene Goree nahm das Heft kurz vor der Pause in die Hand und sorgte per Zweier und sechs Sekunden vor der Halbzeitsirene per Dreier für eine 7-Punkteführung (39:32).


Angepeitscht von Braunschweigs Fans legten die Hausherren in Hälfte zwei gleich nach. Cain war jetzt kaum noch zu halten und ließ seine Farben auf 45:32 (23.) davonziehen. Doch bei den Gastgebern riss anschließend nach einigen Ballverlusten der Faden und die Weser-Emsländer kamen bedrohlich nahe: nur noch 46:42 (27.). Die Braunschweiger ließen nicht locker und zogen zu Beginn des vierten Viertel erneut auf 10 Zähler davon (52:52/31.).


Das Schlussviertel geriet zum offenen Schlagabtausch. Kevin Hamilton stellte fünf Minuten vor Ende den alten Abstand her (65:55). Die Korbjäger von der Oker ließen sich nicht nervös machen – für die Vorentscheidung sorgte 47 Sekunden vor Schluss Nationalspieler Schaffartzik, indem er aus Bedrängnis mit Ablauf der Uhr das 69:64 erzielte. Die Halle stand Kopf, als 13 Sekunden vor Schluss Goree in hohem Bogen auf Cain spielte, der mit einem weiteren Dunking den umjubelten Schlusspunkt setzte.


Stimmen zum Spiel:


Sebastian Machowski: Ich freue mich, dass wir vor dieser tollen Kulisse heute dieses Spiel gewonnen haben. Es war eins unserer besten Saisonspiele. Wir haben das erste Spiel verloren, weil wir nicht über die gesamte Spielzeit unsere Taktik umsetzen konnten. Heute haben wir die ganzen 40 Minuten wie aus einem Guss gespielt und den amtierenden deutschen Meister geschlagen. Wir haben unser Ziel erreicht, es wird ein zweites Playoff-Spiel in Braunschweig geben. Und dann ist alles möglich.


Predrag Krunic: Der Sieg für Braunschweig war verdient. Wir haben weder offensiv noch in der Defense gut gespielt und viele leichte Punkte liegen lassen. Unsere Dreierquote heute war sehr schwach, aber Braunschweig hat uns auch kaum frei werfen lassen.


New Yorker Phantoms: Hicks, Thomas 9, Allen 6, Schaffartzik 11, Cain 20, Mittmann, Cielebak, Hamilton 8, Idbihi 8, Goree 11


EWE Baskets Oldenburg: Scekic 18, Foster 12, Majstorovic 6, Perkovic, Hain, Gardner 10, Paulding 6, Carter 2, Boumtje

 


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