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Intensität gegen Bayreuth hochhalten

15.02.2013

Verschnaufpausen sind im Moment nicht gestattet. Nachdem die New Yorker Phantoms Braunschweig in den vergangenen sechs Tagen schon zwei Mal in eigener Halle antreten mussten und unter hoher Anspannung wichtige Siege einfahren konnten, reisen sie heute nach Oberfranken. Dort treffen sie morgen (Samstag, 16. Februar) im dritten Spiel innerhalb einer Woche ab 19.30 Uhr in der Oberfrankenhalle auf den Tabellenzwölften BBC Bayreuth.


Zu gern dürfte sich das Team von New Yorker Phantoms-Headcoach Kostas Flevarakis an das Aufeinandertreffen mit dem BBC in der Hinrunde erinnern. Mit 100:69 entschieden die Braunschweiger Korbjäger das damalige Duell für sich und stoppten die vier Spiele andauernde Siegesserie der Bayreuther. Für das BBC-Team von Marco van den Berg um die ehemaligen Braunschweiger Jason Cain und Kevin Hamilton lief der Motor nach dieser deutlichen Niederlage gar nicht mehr rund. Von den darauf folgenden zehn Spielen konnte der Phantoms-Gegner nur zwei gewinnen und wurde in der Tabelle dementsprechend von ganz oben ins Mittelfeld durchgereicht. In den letzten Wochen präsentierte sich der BBC aber zumindest in der heimischen Oberfrankenhalle wieder stabil und entschied vor eigenem Publikum vier Spiele in Folge für sich.

„Bayreuth hat zuletzt zu Hause einen sehr guten Rhythmus gehabt und sich Selbstvertrauen erarbeitet. Aber auch wir kommen mit zwei Siegen im Rücken und glauben an die Chance, dort gewinnen zu können. Wichtig für uns wird in dieser Partie jedoch sein, dass wir nach den letzten beiden nervenaufreibenden Erfolgen unsere Intensität hochhalten. Wir müssen alle bereit und zu 100 Prozent fokussiert sein, wenn wir Bayreuth mit seinen guten Schützen und dem athletischen Frontcourt erneut stoppen wollen“, sagt Kostas Flevarakis und spielt damit unter anderem auf BBC-Topscorer Bryan Bailey an. Der Guard erzielt im Schnitt 12,3 Punkte und versenkt knapp 39 Prozent seiner Dreier. Wertvolle Unterstützung erhält er auf den kleinen Positionen durch den wieder genesenen Kevin Hamilton. Der frühere Braunschweiger Spielmacher fiel zu Saisonbeginn nach erneuter Operation am Schienbein aus, hat sich aber in die Startformation zurückgespielt und kommt nach elf Spielen auf 6,6 Punkte und 4,1 Assists pro Partie.

Besonders bemerkenswert sind allerdings die Leistungen der beiden deutschen Aufbauspieler Nicolai Simon und Simon Schmitz. Simon steht 25 Minuten auf dem Parkett und liefert 8,6 Zähler bei einer starken Dreierquote von 43 Prozent ab. Der 22-jährige Schmitz kommt hingegen auf 6,2 Punkte im Schnitt. Die weiteren besten Punktesammler hinter Bailey sind jedoch im Frontcourt zu finden. Der „Energizer“ Jason Cain liefert 11,4 Punkte und sammelt 5,8 Rebounds. Sein Teamkollege auf der Power Forward-Position Joe Trapani markiert elf Zähler (5,4 Rebounds), während Center Gary McGhee 9,8 Punkte auflegt und mit 6,4 gefangenen Abprallern im Schnitt bester Rebounder seines Teams ist.

Dank der guten Rebound-Arbeit des Bayreuther Frontcourts stellt der BBC mit 35,9 eingesammelten Abprallern pro Partie ligaweit das drittbeste Team in dieser Kategorie, bei den Offensiv-Rebounds steht man sogar an zweiter Stelle (11,9/Spiel) – und das könnte laut Kostas Flevarakis ein entscheidender Faktor werden. „Ich bin mit unserer Verteidigung gegen Frankfurt sehr zufrieden gewesen. Allerdings waren wir beim defensiven Rebound oftmals zu passiv und haben den Frankfurtern so zu viele zweite Chancen durch Offensiv-Rebounds ermöglicht. Das müssen wir gegen Bayreuth definitiv verbessern, sonst werden uns Cain, McGhee und Trapani mit ihrer Stärke unter den Brettern das Leben noch schwerer machen“, sagt der Braunschweiger Headcoach abschließend.


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