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In den letzten 1:50 Minuten die Playoffs verspielt?

20.04.2008

LTi Giessen 46ers - New Yorker Phantoms 76:69 (20:20, 15:17, 18:19, 23:13)

  Es trat genau der Fall ein, vor dem sich die New Yorker Phantoms am meisten gefürchtet hatten. Nach dem Überraschungscoup gegen Quakenbrück tat sich die Mannschaft beim Auswärtsspiel in Giessen schwer. Über die gesamten 40 Minuten fehlten dem Team die Konsequenz und die gewisse Leichtigkeit, um dem Drittletzten der Basketball Bundesliga Einhalt zu gewähren.


LTi Giessen 46ers - New Yorker Phantoms 76:69 (20:20, 15:17, 18:19, 23:13)

 

Es trat genau der Fall ein, vor dem sich die New Yorker Phantoms am meisten gefürchtet hatten. Nach dem Überraschungscoup gegen Quakenbrück tat sich die Mannschaft beim Auswärtsspiel in Giessen schwer. Über die gesamten 40 Minuten fehlten dem Team die Konsequenz und die gewisse Leichtigkeit, um dem Drittletzten der Basketball Bundesliga Einhalt zu gewähren. Stattdessen blieben die 46ers, deren Bankspieler mit insgesamt 38 Zählern eine starke Vorstellung ablieferten, meist auf Tuchfühlung und hatten am Schluss noch die Energie, um an den Gästen vorbeizuziehen. In den finalen 1:50 Minuten gelang den Niedersachsen kein einziger Korberfolg mehr, die 69:76-Niederlage egalisiert somit die tolle Leistung vom vergangenen Donnerstag. Da sich Bremerhaven parallel mit 73:68 gegen Oldenburg durchsetzte, beträgt der aktuelle Rückstand auf Platz acht momentan vier Punkte.

 

Der Beginn sah vielversprechend aus. Ohne Kyle Visser suchten die Phantoms dennoch den Abschluss am Brett und sollten diesen aufgrund schneller Spielweise und klugen Pässen finden (4:12, 6. Minute). Erst als die Gastgeber den ballführenden Akteur früher unter Druck setzten, entwickelte sich eine ausgeglichene Partie (20:20).

 

Keine Mannschaft konnte sich nennenswert absetzen. Zwar gewannen die Niedersachsen zunehmend die Rebound-Hoheit, doch schien am offensiven Ende der Korb plötzlich wie vernagelt. Von 14 im zweiten Viertel abgefeuerten Schüssen fanden lediglich fünf ihr Ziel (35:37).

 

Erstmals seit dem Anfangsviertel sah es so aus, als ob sich die Phantoms würden absetzen können. Mit einigen raren sehenswerten Aktionen im Angriff erspielten sie sich eine Führung, die Potential zum vorentscheidende Knackpunkt hatte (41:50, 27. Minute). Doch die 46ers konterten abermals und schlossen den Abschnitt mit einem 12:6-Lauf (53:56) ab.

 

Nachdem Jason Cain mit zwei Freiwürfen (67:69, 39. Minute) die Schlussphase einleitete, schlug die Stunde des Rouven Roessler. Der Forward hatte bis dahin erst zwei Zähler auf seinem Konto verbucht, scheute sich aber nicht, mit einem eiskalten Dreier und zwei Freiwürfen für einen Kollektivschock bei den Gästen zu sorgen (72:69, 40. Minute). Den Phantoms gelang im Gegenzug nichts mehr, sodass sie mit taktischen Fouls die Uhr stoppen mussten. Doch sowohl Danny Lewis, als auch Seamus Boxley hielten sich an der Linie schadlos.

Die New Yorker Phantoms unterliegen bei den LTi Giessen 46ers mit 69:76 und müssten gegenüber den Eisbären Bremerhaven in den letzten drei Spielen sechs Meisterschaftspunkte wettmachen – der direkte Vergleich liegt auf Seiten den Nordlichter.

 

New Yorker Phantoms:

Wright (2), Levy (8), Allen (17), Drevo (14/2), Stückemann, Jones (10), Cain (11), Khartchenkov (2), Coleman (5/1), Freese

 

LTi Giessen 46ers:

Umeh (12/1), Terdenge (8/2), Lewis (17/2), Trotter (3/1), Lischka (2), Robinson (4), Rouse (11), Roessler (7/1), Boxley (8), Hartenstein (4)


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