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High Five ... beim letzten Heimspiel

29.04.2008

Mittwoch, 30.4., 20:00 Uhr: New Yorker Phantoms – Köln 99ers

Wenn Mitte der Woche die Köln 99ers in der Volkswagen Halle auflaufen, dann tun sie das als letzte Gastmannschaft der sich gen Ende neigenden Saison 2007/08. Beide Teams sind knapp an den Playoffs vorbeigeschrammt – mussten sich den Eisbären Bremerhaven geschlagen geben – und doch steht noch eine Entscheidung an.


Mittwoch, 30.4., 20:00 Uhr: New Yorker Phantoms – Köln 99ers

Wenn Mitte der Woche die Köln 99ers in der Volkswagen Halle auflaufen, dann tun sie das als letzte Gastmannschaft der sich gen Ende neigenden Saison 2007/08. Beide Teams sind knapp an den Playoffs vorbeigeschrammt – mussten sich den Eisbären Bremerhaven geschlagen geben – und doch steht noch eine Entscheidung an. Denn der Kampf um Rang neun hat noch keinen Sieger zu Tage gefördert. Momentan haben die Phantoms zwei Zähler Vorsprung, mussten seinerzeit jedoch das Hinspiel im Rheinland angeben. Bei zwei verbleibenden Spielen ist die Rechnung einfach: Gewinnt Braunschweig ist der Vorsprung groß genug, um die Position zu halten. Setzen sich die 99ers durch, so wären die Teams punktgleich, wobei Köln den direkten Vergleich für sich beanspruchen könnte.

Nach einem sehr verhaltenen Saisonstart mit lediglich einem Sieg aus den ersten sechs Ansetzungen fing sich die Obradovic-Truppe Anfang November und setzte zu einem wahren Sturmlauf an. Acht der nächsten neun Partien wurden gewonnen, das letzte davon vor heimischem Publikum gegen die New Yorker Phantoms unmittelbar nach der kurzen Winterpause. Seitdem wechselten sich Erflog und Misserfolg in steter Regelmäßigkeit ab. Zu erkennen war jedoch die Tendenz, dass sich die 99ers bei Heimspielen merklich leichter tun, als auf fremdem Parkett. Der letzte Auswärtssieg datiert auf den 26. Januar, einem 92:65-Erfolg bei den Walter Tigers Tübingen.

Coach Sasa Obradovic begriff die Zeit nach all den Turbulenzen zu Jahresbeginn als Chance, seinen jungen Talenten im Kader noch mehr Spielanteile zu geben, als sie ohnehin schon bekamen. Dies bestätigte nicht zuletzt die Wahl des „Rookie of the Year“. Alle BBL-Trainer sowie rund 40 von der Liga handverlesene Medienvertreter wählten die 99ers-Youngster Philipp Schwethelm (6,3 PpS) und Marko Keselj (9,5 PpS, 3,6 RpS) auf die Plätze eins und drei. „Es ist eine Bestätigung für mich und den Verein, dass sie das Konzept durchgezogen haben und dass es sich lohnt, auf die Jugend zu setzen“, kommentierte Schwethelm den Gewinn des Awards. „Deshalb sehe ich das mehr als einen Titel für den Verein.“

Im letzten Heimspiel der Saison gilt es für die Niedersachsen, die positive Bilanz auf eigenem Parkett auszubauen und daraus Energie für letzte Partie am 10. Mai in Berlin zu sammeln. Zudem wäre mit einem Sieg schon vor Ende der regulären Spielzeit der neunte Tabellenplatz gesichert – satte fünf Ränge höher als im Vorjahr. Sollten sich die Rheinländer an der Oker durchsetzen wäre – bei zeitgleicher Niederlage Kölns daheim gegen Tübingen – ein Sieg bei den Albatrossen Pflicht, um einstellig einzulaufen.

 


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