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Herr der Lüfte hat Bodenhaftung nicht verloren

17.12.2009

Ein Fan der New Yorker Phantoms sprach nach dem Spiel gegen den Mitteldeutschen BC von „Air“ Thomas. Brandon Thomas Windmühlen-Dunking in Weißenfels aus vollem Lauf über den Gegenspieler hinweg wird nicht nur den Braunschweigern lange in Erinnerung bleiben – denn er war live im DSF zu sehen. Was natürlich weitaus mehr zählt: Der 1,98 Meter große Phantoms-Forward lieferte in seinen 12 Einsätzen für die Löwenstädter eine konstant gute Leistung auf dem Parkett ab.


Ein Fan der New Yorker Phantoms sprach nach dem Spiel gegen den Mitteldeutschen BC von „Air“ Thomas. Brandon Thomas Windmühlen-Dunking in Weißenfels aus vollem Lauf über den Gegenspieler hinweg wird nicht nur den Braunschweigern lange in Erinnerung bleiben – denn er war live im DSF zu sehen. Was natürlich weitaus mehr zählt: Der 1,98 Meter große Phantoms-Forward lieferte in seinen 12 Einsätzen für die Löwenstädter eine konstant gute Leistung auf dem Parkett ab.


Rückblick: Der US-Amerikaner wirkte sichtlich entspannter, nachdem er Ende November seine Unterschrift unter einen Vertrag bis zum Saisonende 2009/10 gesetzt hatte. Verdientermaßen. Der 25-Jährige war kurz vor Saisonstart eigentlich als befristeter Ersatz für den über die Dauer von acht Wochen verletzten John Allen bei den Phantoms-Korbjägern eingesprungen. „Ich fühle mich sehr viel besser, seitdem ich weiß, dass der Vertrag länger läuft. Jetzt kann ich mich noch mehr auf Basketball konzentrieren. Es hat mir sehr geholfen, dass mich die anderen Spieler so gut aufgenommen haben“, sagt Brandon Thomas, der im Sommer bereits ein Probetraining bei den Löwenstädtern absolviert hatte, sich dann aber kurzfristig für den Ligakonkurrenten MEG Göttingen entschied (Nächster Heimspielgegner: 22. Dezember/19 Uhr).


Mit im Schnitt 9,8 Punkten pro Spiel ist Thomas derzeit viertbester Scorer im Braunschweiger Team. Dazu gesellen sich 3 Rebounds pro Partie – als Flügelspieler ein guter Wert. Mit durchschnittlich 25 Minuten pro Spiel stand Thomas nach Heiko Schaffartzik (31,34) und Kevin Hamilton (30,20) die drittmeiste Zeit auf dem Spielfeld. Die Statistikwerte spiegeln jedoch nur einen Teil der Gründe wider, warum sich die Phantoms für eine Weiterverpflichtung von Thomas entschieden.


Was Trainer und Fans gleichermaßen gefällt: Das Sprungwunder ist flink auf den Beinen, spielt eine hervorragende Defense und ist für Phantoms-Trainer Sebastian Machowski erste Wahl, wenn es gilt, den besonders guten Werfer des Gegners an die Kette zu legen. Für andere ist Defense harte Arbeit, für Thomas nicht nur. „Ich liebe es zu verteidigen. Die Defense gewinnt uns schließlich die Spiele“, so Thomas, der sich durchaus vorstellen könnte, auch in der kommenden Spielzeit das Phantoms-Trikot zu tragen.

Die sicherste Sache, einen Korb zu erzielen

Gäbe es eine teaminterne Liste der meisten Dunkings seit Saisonbeginn, der Phantoms-Flügel würde sie zusammen mit Jason Cain anführen. Zugegeben: eine Statistik eher für die Galerie. Auf die Frage, ob Dunkings für ihn ausschließlich Show sind, antwortet der smarte US-Boy: „Sie sind manchmal einfach die sicherste Art, einen Korb zu erzielen. Häufig mache ich einen Dunking aber auch für unsere Fans.“ Thomas weiter: „Aber ich denke beim Absprung nicht darüber nach.“


Brandon Thomas ist ein absoluter Glücksgriff für die New Yorker Phantoms – und auch abseits des Spielfeldes absolut sympathisch.

 


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