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Heiße Phase für die New Yorker Phantoms

09.04.2011

Nur zwei Tage nach dem 94:55-Kantersieg über den Mitteldeutschen BC besitzen die New Yorker Phantoms erneut Heimrecht. Am Sonntag, 10. April, gibt Phoenix Hagen seine Visitenkarte beim Vizepokalsieger in der Volkswagen Halle ab (Spielbeginn: 17 Uhr). Wie wichtig die Partie ist, braucht man wohl kaum zu betonen. Zwei Punkte – und die Playoffs wären für die Basketballer aus Braunschweig ein ganz großes Stück näher gerückt.


Nur zwei Tage nach dem 94:55-Kantersieg über den Mitteldeutschen BC besitzen die New Yorker Phantoms erneut Heimrecht. Am Sonntag, 10. April, gibt Phoenix Hagen seine Visitenkarte beim Vizepokalsieger in der Volkswagen Halle ab (Spielbeginn: 17 Uhr). Wie wichtig die Partie ist, braucht man wohl kaum zu betonen. Zwei Punkte – und die Playoffs wären für die Basketballer aus Braunschweig ein ganz großes Stück näher gerückt.

Feststeht: Marcus Goree & Co. sind weiter in der Erfolgsspur, dürfen beim Punktesammeln für die Runde der letzten Acht bei noch vier ausstehenden Partien jedoch nicht ins Stolpern geraten. „Hagen besitzt eine der offensivstärksten Mannschaften der Liga. Besonders am Dreierwerfen sind sie nur schwer zu hindern“, weiß Phantoms-Trainer Sebastian Machowski nicht erst seit dem Hinspiel, das die Niedersachsen mit 92:81 in der Hagener ENERVIE Arena (besser bekannt als Ischelandhalle) gewinnen konnten. Phoenix-Coach Ingo Freyer und sein Co-Trainer Steven Wriedt lassen ihre Akteure im Angriff an der langen Leine, fast in jedem Spiel kletterten die Ziffern der Anzeigetafeln in Richtung 90 Punkte – nicht selten auch 100 Zähler. Machowski: „Den Angriffswirbel der Hagener zu stoppen ist das richtige Mittel.“

Fünf Akteure im grell-gelben Trikot punkten regelmäßig zweistellig. Der 1,86 Meter große Aufbauspieler und ehemalige Cuxhavener Zweitligaakteur David Bell führt mit über 16 Punkten pro Spiel diese Kategorie an, ist mit 3,5 Assists je Partie zugleich ein sehr guter Vorlagengeber der Freyer-Truppe. Doch Hagen besitzt noch einen weiteren US-Amerikaner, der diese Statistikwerte aufweist – und ist deshalb umso schwerer auszurechnen: Der nur zwei Zentimeter größere Mark Dorris bringt es auf 15 Zähler und genauso viele Vorlagen.

Hagen besitzt sie: die echten Typen. Einer der auffälligsten Spieler der Beko BBL ist der 2,01 Meter große Ex-Air-Force-Soldat Jacob Burtschi. Mit fast 7 Rebounds pro Partie ist er bei den Ruhrgebietlern bester Arbeiter unter den Brettern. Ein Gesicht in der Belletage des deutschen Basketballs hat auch Zygimantas Jonusas. Der Litauer trug in der vorletzten Saison noch das Trikot der Eisbären Bremerhaven (aktuell circa 13 Punkte).

Man könnte sagen Oldie but Goldie – Ein echtes Hagener Urgestein ist der mittlerweile 34 Jahre alte Center Bernd Kruel, der statt die Basketballstiefel an den berühmten Nagel zu hängen, Spieltag für Spieltag durchschnittlich rund 16 Minuten unter den Körben ackert. Brandt Hagen, DEUTSCHE BANK SKYLINERS und Telekom Baskets Bonn hießen die Stationen in rund 15 Jahren Beko BBL-Karriere. Gerade gegen Braunschweig gab der 2,09 Meter-Mann stets eine gute Figur ab. Aber auch Quentin Pryor spielt eine gewichtige Rolle beim mittlerweile gänzlich in der Beko Basketball Bundesliga angekommenen Aufsteiger von 2009, der an alte Zeiten in der „Ische“ anknüpfen möchte.


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