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Heiko Schaffartzik & Co. treten im Telekom Dome an

25.03.2010

Dreimal zuhause, dreimal auswärts. Für die New Yorker Phantoms beginnt sechs Spieltage vor Abschluss der regulären Saison die heiße Phase im Kampf um einen der acht Playoffplätze. Braunschweigs Basketballer treten am Sonntag, 28. März, um 17 Uhr beim deutschen Vizemeister Telekom Baskets Bonn an. „Bonn ist ein schwerer Gegner.


Dreimal zuhause, dreimal auswärts. Für die New Yorker Phantoms beginnt sechs Spieltage vor Abschluss der regulären Saison die heiße Phase im Kampf um einen der acht Playoffplätze. Braunschweigs Basketballer treten am Sonntag, 28. März, um 17 Uhr beim deutschen Vizemeister Telekom Baskets Bonn an. „Bonn ist ein schwerer Gegner. Aber wir wollen natürlich auch im Telekom Dome um einen Sieg mitspielen“, erklärte Phantoms-Trainer Machowski und unterstreicht: „Umso eher wir die Punkte für die Playoffs zusammen haben, umso besser für uns.“


Bonns Trainer Michael Koch, der in seiner Spielerkarriere mehr Titel in Deutschland und Griechenland sowie auf internationalem Parkett einheimste als möglicherweise mancher weibliche Fan der Telekom Baskets Schuhe im Schrank hat, erhielt im Sommer freie Hand bei der Personalauswahl. Der Europameister von 1993 und 140-malige deutsche Nationalspieler besetzte als erstes die vakante Aufbauposition mit Jared Jordan. Der E.J. Rowland-Nachfolger wechselte vom litauischen Klub BC Lietuvos Rytas an den Rhein und wurde seinen Vorschusslorbeeren mehr als gerecht: Im Schnitt neun Punkte pro Spiel markiert der 1,88 Meter große US-Amerikaner, noch mehr sehen lässt sich beim quirligen Pointguard die Vorlagenausbeute: Durchschnittlich 5,2 Assists pro Partie, dies reicht unmittelbar hinter Kevin Hamilton für Platz vier in der Top Ten der Beko BBL. „Jordans Wirkungskreis müssen wir unbedingt einengen. So können wir verhindern, dass die Bonner ins Laufen kommen“, so Machowski.


Derzeit seinen zweiten Frühling in der Beko Basketball Bundesliga erlebt Chris Ensminger. Der 36 Jahre alte US-Center spielt seit 1999 in der Bundesliga und wechselte in der Sommerpause von den Paderborn Baskets an den Rhein. Zuvor schien Ensmingers Basketballkarriere in Deutschland bereits beendet, als der 2,09 Meter große Routinier nach sieben Jahren bei den Brose Baskets Bamberg keinen neuen Vertrag erhielt. Ensminger führt die interne Punktestatistik der Bonner mit 13 Punkten an, ligaweit belegt der nur schwer zu verteidigende Hüne mit 8,6 Rebounds hinter Bremerhavens Jeff Gibbs Platz zwei. An zweiter Stelle der Scorerliste steht mit durchschnittlich 12,8 Zählern pro Spiel Landsmann Ronald Dupree, der Mitte November nach der Verletzung von Vincent Yarbrough nachverpflichtet worden war. Der 28-Jährige und 2,01 Meter große Forward spielte von 2003 bis 2008 insgesamt 154 Mal für die nordamerikanischen Profiklubs aus Chicago, Minnesota, Detroit und Seattle. An Nummer drei der Punkteausbeute rangiert der ehemalige Italienlegionär Bryce Taylor.


Vor allem Supertalent Tim Ohlbrecht hat sich beim aktuellen Tabellenzweiten glänzend weiterentwickelt. Coach Michael Koch schulte den 2,10 Meter-Mann kurzerhand um und lässt ihn mit großem Erfolg erfolgreich auf der Position des Powerforwards spielen. Der erst 21-Jährige ist sogar der beste Dreierschütze seiner Mannschaft: Bereits 32 Mal versenkte der Nationalspieler und EM-Teilnehmer den Ball von jenseits der 6,25 Meter vom Korb entfernten Linie. Die Fraktion der deutschen Leistungsträger komplettieren der Ex-Kölner Johannes Strasser und der frühere Leverkusener Artur Kolodziejski.


Die Telekom Baskets Bonn gewannen ihre letzte Heimpartie gegen BG Göttingen mit 85:76. Am vergangenen Spieltag verlor die Koch-Truppe jedoch bei Braunschweigs direktem Playoff-Konkurrenten EnBW Ludwigsburg mit 72:86.

Nate Fox trainiert wieder mit 

Hoffnungsfroh stimmt Braunschweigs Headcoach die Tatsache, dass Powerforward Nate Fox nach seiner dreimonatigen Verletzungspause (Riss der Plantarsehne im linken Fuß) am vergangen Dienstag erstmalig wieder ins Teamtraining eingestiegen ist. Tomasz Cielebak hat nach Auskurieren seiner Herzmuskelentzündung mit dem Lauftraining begonnen und wird nächste Woche wieder mit der Mannschaft trainieren – damit wären die Braunschweiger bald wieder komplett.

 


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