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Goree: „Ich sehe mich bei 95 Prozent“

19.02.2010

Marcus Goree hat mittlerweile drei Spiele für die New Yorker Phantoms absolviert. Der Euroleague-Gewinner von 2008 sorgte dabei in Angriff und Verteidigung für Furore und leistete seinen Beitrag, dass sich die Erstligabasketballer aus Braunschweig nach vier Siegen in Folge wieder große Chancen auf einen Playoffplatz ausrechnen können. Für newyorkerphantoms.de war es an der Zeit, den ehemaligen Moskauer zum Interview zu bitten.


Marcus Goree hat mittlerweile drei Spiele für die New Yorker Phantoms absolviert. Der Euroleague-Gewinner von 2008 sorgte dabei in Angriff und Verteidigung für Furore und leistete seinen Beitrag, dass sich die Erstligabasketballer aus Braunschweig nach vier Siegen in Folge wieder große Chancen auf einen Playoffplatz ausrechnen können. Für newyorkerphantoms.de war es an der Zeit, den ehemaligen Moskauer zum Interview zu bitten.


Hallo Marcus, Du bist jetzt vier Wochen in Braunschweig. Hast Du Dich gut in Deinem neuen Team und Deiner neuen Stadt eingelebt?

Marcus Goree: Ja, auf jeden Fall. Die Mannschaft hat mich vom ersten Tag an sehr herzlich aufgenommen, so dass ich keine Probleme hatte, mich in Braunschweig zu akklimatisieren. Die Chemie stimmt im Team. Beim Training gehen wir sehr konzentriert zu Werke, können aber nach dem Training gemeinsam lachen. Aber auch die Stadt gefällt mir wirklich sehr gut. Es gibt tolle Restaurants, in denen ich sehr gerne Essen gehe.


Du hattest besonders in den ersten beiden Partien ganz schön mit der Puste zu kämpfen. Dies ist aber auch kein Wunder nach einem halben Jahr Wettkampfpause. Wie viel Prozent Deiner Leistungsfähigkeit hast Du erreicht?

Goree: Ich sehe mich bei ungefähr 95 Prozent. Ich merke, dass ich besonders in der Defense konditionell schon sehr gut unterwegs bin. Auf dem Basketballfeld habe ich viele anstrengende Drills mit den Teamkollegen absolviert, aber auch viele Extra-Konditionseinheiten in der Halle.


Man hört heraus, dass Du kein Freund von Waldläufen bist?

Goree: Da halte ich mich an die Basketballphilosophie in den USA. Die beste Kondition erlangt man, wenn man in der Halle trainiert. Zum Beispiel Sprints in den Ausmaßen des Spielfeldes.


Spielst Du in Braunschweig eine andere Rolle als in Moskau?

Goree: Nein, auch in Moskau habe ich als Powerforward gespielt und bin manchmal auch auf die Centerposition ausgewichen. Als ausgewählter Leistungsträger musst Du immer viel Verantwortung übernehmen, ganz egal bei welchem Klub und in welcher Liga.


Was läuft gut bei den Phantoms und in welchen Bereichen müsst Ihr Euch noch verbessern?

Goree: Im Basketball kann man in einem Saisonverlauf immer an vielen Details feilen. Aber Intensität und Konzentration sind im Training um einiges höher geworden. Auch das Zusammenspiel ist um einige Ecken besser geworden. Das wichtigste ist meiner Meinung nach allerdings, dass wir vollstes Vertrauen in unsere Fähigkeiten besitzen. Der mentale Aspekt ist in unserer Sportart sehr wichtig. Wir können noch viel erreichen.


Hast Du Rituale vor einem Spiel?

Goree (lacht): Ja. Ich schneide mir vor jedem Spiel die Haare und rasiere meine Bartstoppeln ab.


Gesetzt den Fall, dass ihr in die Playoffs kommt. Was traust Du Deinem Team zu?

Goree: Wir haben wirklich ein sehr gutes Team zusammen. Die großen Spieler sind schnell auf den Beinen, die kleineren verfügen über einen guten Wurf. Wenn wir die Playoffs erreichen, haben wir durchaus große Chancen, sehr weit zu kommen. Wir sind ein Team, das nur schwer auszurechnen ist.

 


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