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Generalprobe mit offenen Karten

25.03.2010

Es ist mehr als die Generalprobe für das eine Woche später in Frankfurt stattfindende TOP FOUR der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL). Wenn sich am Samstag, den 3. April 2010, die Eisbären Bremerhaven und die DEUTSCHE BANK SKYLINERS um 19.55 Uhr in der Bremerhavener Stadthalle gegenüberstehen, dann geht es in erster Linie um eine gute Ausgangsposition für die am 8. Mai beginnenden Playoffs.


Es ist mehr als die Generalprobe für das eine Woche später in Frankfurt stattfindende TOP FOUR der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL). Wenn sich am Samstag, den 3. April 2010, die Eisbären Bremerhaven und die DEUTSCHE BANK SKYLINERS um 19.55 Uhr in der Bremerhavener Stadthalle gegenüberstehen, dann geht es in erster Linie um eine gute Ausgangsposition für die am 8. Mai beginnenden Playoffs. Schließlich haben beide Mannschaften vor dem Duell der Tabellennachbarn, Frankfurt ist derzeit Fünfter, Bremerhaven Sechster, 47 Punkte auf dem Konto – und damit Kontakt zum aktuellen Tabellenvierten, die Brose Baskets, die ebenfalls über 47 Punkte verfügen. Der Gewinner dieser Partie des 30. Spieltags, die ab 19.45 Uhr live auf dem DSF zu sehen ist, erhält sich die Chance auf Rang vier nach Abschluss der Hauptrunde; für den Verlierer bestehen hingegen nur noch geringe Chancen, das Viertelfinale mit einem Heimspiel zu beginnen. Angesichts dieser interessanten wie spannenden Konstellation werden es sich beide Headcoaches, Douglas Spradley auf Eisbären-Seite und Murat Didin auf Seiten der Frankfurter, vermutlich nicht leisten, vor dem Pokal-Halbfinale am 10. April in der Frankfurter Ballsporthalle mit verdeckten Karten zu spielen. Ohnehin kennen die Chef-Trainer die Stärken und Schwächen des Kontrahenten aus dem Effeff.

 

Die Leistungsträger beider Mannschaften sind auf der Position eins und direkt in Korbnähe zu finden. Bei den Bremerhavenern kommen diese Parts Playmaker Louis Campbell, mit durchschnittlich 6,2 Passvorlagen die aktuelle Nummer 1 der Liga in der Kategorie „Assists“, und den beiden Power Forwards Andrew Drevo (11,3 Punkte) und „Mr. Incredible“, Jeff Gibbs, zu. Das nur 1,88 Meter große Kraft-Paket ist mit 9,3 Rebounds pro Partie der Top-Rebounder der Beko BBL. Seine 13,9 Punkte sind zudem Bremerhavener Bestwert. Ebenfalls regelmäßig zweistellig trifft Torrell Martin. Der US-Amerikaner, der wie Drevo nachträglich unter Vertrag genommen wurde, steuert im Schnitt 10,9 Punkte und 5,3 Rebounds bei. Mit durchschnittlich 81,6 Punkten, zu denen Campbell im Schnitt 12,6 Punkte beiträgt, sind die „Nordlichter“ hinter der BG Göttingen die Nummer zwei der Liga.

 

Etwas weniger offensiv ausgerichtet sind indes die „Mainhattan-Giganten“, die im Schnitt 75,0 Punkte erzielen und in dieser Kategorie den 12. Platz belegen. Bester Scorer der Hessen ist „Mr. Zuverlässig“, Derrick Allen. 14,8 Punkte pro Partie sind seine Ausbeute, dazu noch 5,8 Rebounds. Unterstützung am Brett erhält er von seinem Landsmann Seth Doliboa (11,8 Punkte / 6,9 Rebounds) und der serbischen Nachverpflichtung Dragan Labovic (11,5 Punkte). „Gefüttert“ werden die drei Großen unter anderem vom ehemaligen Nationalspieler Pascal Roller (3,2 Assists). Das Gesicht der DEUTSCHE BANK SKYLINERS ist nach der Meniskus-Operation von Aubrey Reese wieder verstärkt als klassischer Spielgestalter gefragt. Sollte Reese gegen Bremerhaven wieder in den Kader zurückkehren, würde Roller wieder vermehrt auf die Shooting-Guard-Position zurückkehren. Keine Rolle mehr im Didin’schen Konzept spielt seit Anfang der Woche Drew Gibson. Der Vertrag mit dem US-Guard, der unmittelbar nach dem temporären Ausfall von Reese verpflichtet worden war, wurde aufgelöst.

 

Das Hinspiel gewannen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS mit 70:69; die Bilanz lautet hingegen 6:4 für die Eisbären.

 


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