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Für „Drei“ gefeuert, und „Zwei“ bekommen

16.03.2008

Brose Baskets Bamberg - New Yorker Phantoms 90:94 (22:15, 14:24, 23:17, 17:20, 14:18)

Warum der Vergangenheit nachtrauern, wenn die Gegenwart allen Grund zur Heiterkeit bietet. Denn nach der Niederlage im Pokal ging das dritte Aufeinandertreffen zwischen den Brose Baskets Bamberg und den New Yorker Phantoms wieder an die Niedersachsen.


Brose Baskets Bamberg - New Yorker Phantoms 90:94 (22:15, 14:24, 23:17, 17:20, 14:18)


Warum der Vergangenheit nachtrauern, wenn die Gegenwart allen Grund zur Heiterkeit bietet. Denn nach der Niederlage im Pokal ging das dritte Aufeinandertreffen zwischen den Brose Baskets Bamberg und den New Yorker Phantoms wieder an die Niedersachsen. In der JAKO-Arena bedurfte es allerdings einer kleinen Extra-Schicht, ehe die Hausherren mit 94:90 niedergerungen waren und Braunschweig zwei Punkte mit nach Hause nehmen konnte – wobei 14 Dreier (bei 21 Versuchen) ihren Großteil dazu beitrugen.


Die Partie begann klassischerweise mit Angriffen über die lange Garde der jeweiligen Mannschaften. Bei Bamberg setzte sich Jared Reiner, für Braunschweig der aus Kyle Visser und Andrew Drevo bestehende Doppelpack in Korbnähe durch. Erst Mitte des Viertels verlagerte sich das Geschehen weiter nach außen, als der bärenstark von der Bank agierende Ademola Okulaja zwei Dreier in Folge versenkte (10:7, 6. Minute). Aufbau Steffen Hamann stieg auf den Offensivzug auf und markierte sieben Zähler am Stück, was den Franken einen kleinen Vorsprung einbrachte (22:15).


Im zweiten Abschnitt begannen die Phantoms ihre an diesem Abend stärkste Waffe vermehrt einzusetzen – den Wurf von jenseits der 6,25m-Linie. So war es wenig verwunderlich, dass Drevo von „Downtown“ für den Ausgleich sorgte (29:29, 16. Minute). Damit nicht genug schoben sich die Phantoms an den Baskets vorbei und nahmen eine kleine Führung mit in die Pause (36:39).


Bamberg kam mit erhöhter Intensität aus der Kabine und übernahm unversehens die Tempokontrolle. Doch war es ein Distanztreffer – diesmal durch John Allen – der den neuerlichen Ausgleich herstellte (49:49, 25. Minute). Die Baskets ließen sich jedoch nicht beirren und blieben dank Hamann und Okulaja weiter knapp in Front (59:56).


Im Schlussviertel sah es danach aus, als sollten die Gastgeber frühzeitig die Entscheidung herbeiführen (68:62, 34: Minute). Drei unbeantwortete Braunschweiger Dreier wendeten jedoch abrupt das Blatt (68:71, 36. Minute). Bamberg fand sich unverhofft in der Rolle des Jägers wieder und rettete sich in letzter Sekunde durch taktische Fouls und reihenweise Offensiv-Rebounds durch einen Mitteldistanzwurf von Steffen Hamann in die Verlängerung (76:76).


In der Extra-Spielzeit waren es die Phantoms-Kapitäne Domonic Jones und Andrew Drevo, die die 6.800 Zuschauer in der JAKO-Arena mit ihrer Treffsicherheit aus der Distanz in den Wahnsinn trieben. Selbst die Tatsache, dass Steven Wright, John Allen, Kyle Visser, Domonic Jones und Jason Cain mit fünf Fouls frühzeitig auf die Bank mussten, konnte die Gäste nicht mehr in Verlegenheit bringen.

So gewinnen die New Yorker Phantoms Braunschweig mit 94:90 nach Verlängerung bei den Brose Baskets Bamberg und bezwingen den amtierenden Deutschen Meister in der Hauptrunde zum zweiten Mal – dies gelang bis dato keinem weiteren BBL-Club.


New Yorker Phantoms:

Wright (18/3), Levy (4), Allen (17/4), Visser (11), Drevo (21/5), Stückemann, Jones (7/1), Cain (11/1), Khatchenkov (1), Coleman (2)


Brose Baskets Bamberg:

Ensminger, Hamann (23/1), Suput (6), Fenn (7/1), Garrett (5/1), Okulaja (24/3), Demirel (8/2), Mitchell (8), Reiner (9)

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