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Es ist geschafft: Braunschweig nach 83:74-Sieg in den Playoffs

25.04.2012

Bildergalerie online Die New Yorker Phantoms Braunschweig haben die Playoff-Teilnahme perfekt gemacht. Nach einer begeisternden Teamleistung gelang den Korbjägern aus Braunschweig am heutigen Mittwochabend ein verdienter 83:74 (35:35)-Heimsieg über Verfolger Telekom Baskets Bonn. Über den Großteil der Partie diktierten die Braunschweiger (Rich Melzer 13 Punkte, Immanuel McElroy 12) in der Volkswagen Halle mit viel Cleverness das Spielgeschehen. Braunschweig besitzt durch einen Auswärtserfolg am 34. Spieltag bei ALBA BERLIN sogar die Chance, auf Platz sieben hochzuklettern.


Bildergalerie online Die New Yorker Phantoms Braunschweig haben die Playoff-Teilnahme perfekt gemacht. Nach einer begeisternden Teamleistung gelang den Korbjägern aus Braunschweig am heutigen Mittwochabend ein verdienter 83:74 (35:35)-Heimsieg über Verfolger Telekom Baskets Bonn. Über den Großteil der Partie diktierten die Braunschweiger (Rich Melzer 13 Punkte, Immanuel McElroy 12) in der Volkswagen Halle mit viel Cleverness das Spielgeschehen. Braunschweig besitzt durch einen Auswärtserfolg am 34. Spieltag bei ALBA BERLIN sogar die Chance, auf Platz sieben hochzuklettern.

Endspielfeeling kam von der ersten Minute an auf: Beide Teams legten die erwartet harte Gangart in der Defense an den Tag. Große Probleme besaß die Phantoms-Abwehr mit den im magentafarbenen Trikot angetretenen Außenspielern – vor allem mit dem Litauer-Duo Serapinas/Veikalas. Mit 4:16 sahen sich die Hausherren, die auf den am Sprunggelenk verletzten Robert Kulawick verzichten mussten, nach fünf Minuten gegen die zu Beginn griffiger agierenden Bonner im Hintertreffen. Der Dreier von Braunschweigs Nils Mittmann war die Initialzündung für die Aufholjagd, per Tip-In verkürzte der Phantoms-Kapitän mit der Sirene auf 14.18.

Die Parkettherren fanden immer besser ins Spiel – mit einem weiteren Dreier brachte Mittmann seine Mannschaft, bei der Routinier LaMarr Greer in dieser Phase das Heft jetzt in die Hand nahm, erstmalig in Front: 20:19 (13.). Ständig wechselte die Führung, 28:29 hieß es kurz vor der Viertelpause (18.). Toll anzusehen war das Zusammenspiel zwischen Dennis Schröder und 2,21 Center Nick Schneiders, der es per Dunking krachen ließ – mit ausgeglichenem Zählerstand (35:35) wurden die Seiten gewechselt.

Die Niedersachsen kamen vor 2619 Zuschauern hellwach aus der Kabine, ein „Stopfer“ von Michael Umeh bedeutete das umjubelte 45:39 (24.). Nun lief der Braunschweiger Pointguard Igor Milosevic heiß, der Serbe sorgte aus der linken Ecke für einen 8-Punktevorsprung (53:45/25.). Immer wieder streuten die Löwenstädter eine Zone ein, mit der die Bonner nicht gut zu recht kamen. Bis auf 11 Punkte enteilte die Machowski-Truppe, die in der Defense viel Herz bewies.

Mit einem 63:52 ging es in das Schlussviertel. Braunschweig behielt auch in der Folgezeit die Zügel fest in der Hand. Fünf Minuten vor dem Ende dunkte Immanuel McElroy zum 74:62 ein. Es wurde zwar zum Schluss noch einmal hitzig auf dem Holzparkett, doch McElroy & Co. ließen sich das Spiel nicht mehr aus den Händen nehmen.

Zum Abschluss bei ALBA BERLIN

Am Samstag, 28. April, treffen die New Yorker Phantoms in ihrem letzten Spiel der regulären Saison auswärts auf ALBA BERLIN (20 Uhr, o2 World).

Trainerstimmen zum Spiel

Sebastian Machowski: Die Mannschaft hat nicht nur mit der heutigen Leistung den Einzug in die Playoffs geschafft und verdient. Wir haben mit den Siegen über Oldenburg und Bonn beide Aufgaben gut gelöst. Zu Beginn haben wir zu verhalten gespielt und Bonn hatte eindeutig den besseren Start. Wir haben etwas gebraucht, um besser zu werden und ins Spiel zu finden. Im 3. Viertel haben wir heute einen Vorsprung herausspielen und verwalten können. Aufgrund der vielen Fehlwürfe der Bonner konnten wir diesen über die Zeit bringen, trotz der vermehrten Ballverluste auf unserer Seite.

Michael Koch: Braunschweig hat das Spiel verdient gewonnen. Wir sind zwar gut ins Spiel gekommen und hatten eine gute Trefferquote, aber wir haben im 3. Viertel den Faden und den Fokus verloren. Insgesamt haben wir das Spiel zu früh abgehakt. Mit einer Energieleistung am Ende haben wir noch mal aufgeholt, aber unsere Freiwurfquote und unsere Dreierquote waren dann zu schlapp. Braunschweig hat durch seinen disziplinierten Auftritt gewonnen.

New Yorker Phantoms: Umeh 8, Mittmann 8, Visser 10, Jorovic 10 (11 Rebounds), Schneiders 6, Milosevic 6 (5 Assists), Greer 8, Schröder 2, McElroy 12, Melzer 13

Telekom Baskets Bonn: Serapinas 9, Ensminger 8, Veikalas 20, Mangold 2, Jordan 17, Gaffney 6 (12 Rebounds), Battle 12, Wohlfarth-Bottermann


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