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Es geht nur noch um den Sieg

13.04.2012

Langeweile kommt nie auf, wenn die New Yorker Phantoms auf die Basketballer der Artland Dragons treffen. Der Adrenalinspiegel schnellt am morgigen Samstag, 14. April, beim Duell der Niedersachsenklubs bei Spielern und Fans umso mehr in die Höhe, weil es für Braunschweigs Korbjäger am 31. Spieltag ab 20 Uhr im Tollhaus Artland Arena um ganz, ganz wichtige Punkte für die dritte Playoffteilnahme in Folge geht.


Langeweile kommt nie auf, wenn die New Yorker Phantoms auf die Basketballer der Artland Dragons treffen. Der Adrenalinspiegel schnellt am morgigen Samstag, 14. April, beim Duell der Niedersachsenklubs bei Spielern und Fans umso mehr in die Höhe, weil es für Braunschweigs Korbjäger am 31. Spieltag ab 20 Uhr im Tollhaus Artland Arena um ganz, ganz wichtige Punkte für die dritte Playoffteilnahme in Folge geht.

„Für uns ist es ein immens wichtiges Spiel, weil wir nach der Heimniederlage gegen München jetzt auch auswärts punkten müssen. Wir brauchen noch ein paar Siege, die nächste Gelegenheit für zwei Pluspunkte in der Tabelle haben wir Samstag. Und die wollen wir auch nutzen“, verspürt auch Phantoms-Coach Sebastian Machowski Endspiel(e)feeling pur – und rechnet mit Gegenwehr in Orkanstärke. Denn: Quakenbrück hat zwar einen Playoffplatz bereits in der Tasche, aber mit Erreichen des vierten Ranges am Ende der regulären Spielzeit würden die Drachen im ersten Playoffspiel sehr vorteilhaft Heimrecht genießen.

Bestens aus im Nordwesten Niedersachsens kennt sich Phantoms-Power Forward Rich Melzer, der 2006/07 für wenige Partien das Dragons-Trikot trug – bis er sich verletzte. „Ich habe noch viele Freunde in der Stadt, die mich herzlich begrüßen werden“, so der US-Amerikaner. „Aber wenn das Spiel beginnt, geht es auf dem Feld nur noch um den Sieg. Es ist eine ganz wichtige Partie für uns. Wenn es uns gelingt die Intensität unseres Spiels so hoch zu halten wie in den letzten drei Partien, können wir dort gewinnen.“

Die Quakenbrücker sind unberechenbar: Gleich fünf Spieler warten beim Vierten der Spielzeit 2010/11 mit einer zweistelligen Punktausbeute auf. Allen voran der kleinste Spieler der Beko BBL David Holston, der mit einem Schnitt von 15,6 Zählern hinter Bobby Brown (EWE Baskets Oldenburg) und DaShaun Wood (ALBA BERLIN) auf Platz drei der erfolgreichsten Scorer rangiert. Bei den Assists macht dem nur knapp 1,70 Meter großen US-Amerikaner nur Bonns Jared Jordan etwas vor: 5,8 Vorlagen pro Spiel liefert der Sommerzugang ab, der beim 72:71-Hinspielsieg der Artländer in der Volkswagen Halle mit einem absoluten Kunstwurf von der Seitenlinie quasi mit der Sirene für die Entscheidung gesorgt hatte.

Immer wertvoller für das Team von Stefan Koch wird Nathan Peavy. Der immens bewegliche Power Forward kommt im Durchschnitt auf 14,7 Punkte und 6,3 abprallende Bälle. Freuen darf man sich auch auf ein Wiedersehen mit Ex-Phantom Brandon Thomas, der nach einem kurzen Italien-Intermezzo zurück in der Beko BBL ist und mit 11,7 Zählern bei 25 Minuten Einsatzzeit ein wichtiger Baustein der Koch-Truppe darstellt. Nach wie vor ein gefährlicher 2,08 Meter-Brocken ist Beko BBL-Urgestein Darren Fenn, der auch von Außen ein sicheres Wurfhändchen besitzt.


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