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„Erwarten kampfbetonte und intensive Partie“

12.02.2013

Nach dem wichtigen Sieg am Samstag über die TBB Trier steht für die New Yorker Phantoms Braunschweig nur vier Tage später die nächste höchst bedeutsame Partie auf dem Programm: Am Mittwoch, 13. Februar, kommen die nur einen Platz hinter den Braunschweiger Korbjägern rangierenden FRAPORT SKYLINERS aus Frankfurt in die Volkswagen Halle. Beginn der Partie ist um 19.30 Uhr.


Einmal tief durchatmen hieß es für die New Yorker Phantoms, nachdem sie am Samstag endlich wieder einen Sieg feiern durften. Jermaine Andersons erfolgreicher Dreier in letzter Sekunde war Balsam für die Seele und dürfte dem Team Selbstvertrauen für die kommenden wichtigen Partien geben, in denen es darum geht, sich in der Tabelle weiter nach oben zu arbeiten. „Der Sieg war sehr wichtig und von allen ist etwas Ballast abgefallen. Aber wir wissen auch, dass uns der letzte Erfolg über Trier wenig bringt, wenn wir nicht auch gegen Frankfurt gewinnen. Das morgige Spiel ist insgesamt betrachtet wesentlich bedeutsamer, und wir werden nicht zuletzt deshalb die volle Unterstützung unserer Fans in dieser Partie brauchen, von der wir sicher sind, dass sie sehr kampfbetont und intensiv werden wird“, sagt Phantoms-Headcoach Kostas Flevarakis.

Die FRAPORT SKYLINERS stehen aktuell auf dem 17. Tabellenplatz und haben in dieser Saison bislang sechs Siege auf ihrem Konto verbuchen können, einen weniger als die Braunschweiger Korbjäger. Im Hinspiel am 11. November unterlag die Mannschaft von Kostas Flevarakis lediglich mit einer Differenz von zwei Zählern (59:61) in der Frankfurter Fraport-Arena. Und das knappe Ergebnis verleiht der anstehenden Begegnung noch etwas mehr Würze: Sollten die Phantoms-Basketballer am Mittwoch gewinnen, würden sie vier Punkte vor den SKYLINERS liegen und könnten auch noch den direkten Vergleich für sich entscheiden. Damit Zweitgenanntes möglich ist, müssen McElroy & Co. allerdings mit einer Differenz von mindestens drei Punkten gewinnen.

Aber die Mainstädter haben schon im bereits besagten Hinspiel gezeigt, dass sie ein schwer zu bezwingender Gegner sind. „Man darf sich von ihren letzten Niederlagen und dem aktuellen Tabellenstand nicht fehlleiten lassen. Die Frankfurter haben ein gutes und kampfstarkes Team. Sie geben 40 Minuten vollen Einsatz und arbeiten sehr gut in der Verteidigung“, weiß Flevarakis. SKYLINERS-Coach Muli Katzurin kann sich in den Punkten Kampf und Verteidigung vor allem auf seinen Dauerbrenner Quantez Robertson verlassen. „Tez“ steht 37 Minuten auf dem Spielfeld, ackert, reboundet, punktet und sorgt mit seinen Dunkings ebenfalls für spielerische Höhepunkte. All dies spiegelt sich in seiner Statistik wider: Der Shooting Guard legt elf Punkte und 7,2 Rebounds im Schnitt auf. Zudem liefert er noch 2,7 Assists und klaut seinem Gegner zwei Mal pro Spiel den Ball.

Neben diesem „Herz“ der Frankfurter Mannschaft ist Zachery Peacock eine weitere Stütze im Spiel von Katzurin. Peacock ist mit 15,5 Punkten pro Spiel bester Punktesammler. Bis vor Kurzem wurde hinter ihm Ted Scott als zweibester Scorer geführt. Doch der wurfstarke US-Amerikaner wurde wie Power Forward Dion Dowell und Guard Johnathan Jones kürzlich aus dem Kader aussortiert. Dafür haben die SKYLINERS sich die Dienste von Dawan Robinson und vor zwei Wochen auch die von Ryan Brooks und LaQuan Prowell gesichert. Brooks und Prowell kamen von den LTi GIESSEN 46ers an den Main und hinterließen in ihren ersten beiden Partien für Frankfurt einen guten Eindruck. Zwar konnten diese Spiele nicht gewonnen werden, aber Brooks erzielte im Schnitt 13 und Prowell 11,5 Punkte.

Als nächstbester Punktesammler tritt der bereits erwähnte Robinson in Erscheinung. Der Point Guard wurde im Dezember nachverpflichtet und kommt auf 9,3 Punkte pro Spiel. Der zweite Spielmacher in Reihen der SKYLINERS, Devin Gipson, glänzt weniger mit Punkten (6,8), dafür aber mit einer guten Assist-Quote von 3,7 im Schnitt. Die deutschen Spieler um Kapitän Marius Nolte, Danilo Barthel, Konstantin Klein und Johannes Voigtmann gehören zur festen Rotation der SKYLINERS und erhalten regelmäßige Einsatzzeiten. Vor allem Barthel konnte in dieser Saison schon mehrfach überzeugen und liefert insgesamt 4,1 Punkte und 2,9 Rebounds pro Spiel.

Der Knackpunkt im Frankfurter Spiel und wohl mit entscheidend für den aktuellen Tabellenstand der SKYLINERS dürfte die geringe Punkteausbeute von 69,5 Zählern pro Partie sein. Kein anderes Team in der Beko BBL markiert weniger Punkte. Top und Ligaspitze sind sie hingegen in der Statistik der geklauten Bälle. 7,6 Mal stibitzen sie dem Gegner im Schnitt den Ball. Hier ist also besondere Vorsicht geboten.

 


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