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Erstes Playoff-Viertelfinalspiel geht mit 101:79 an Ulm

05.05.2012

Die Basketballer der New Yorker Phantoms Braunschweig haben das erste Playoff-Viertelfinalspiel abgegeben. Die Mannschaft von Sebastian Machowski unterlag am heutigen Samstagabend, 5. Mai, in der ausverkauften Ulmer Arena einem als heimstark bekanntem Gegner ratiopharm ulm mit 79:101 (36:47). Doch bereits am kommenden Donnerstag, 10. Mai, hat die Mannschaft von Sebastian Machowski in der Volkswagen Halle mit Unterstützung der Braunschweiger Fans die Gelegenheit, in der Best-of-Five-Serie zum 1:1 auszugleichen (19:15 Uhr) – und damit die Meisterrunde weiter spannend zu machen.


Die Basketballer der New Yorker Phantoms Braunschweig haben das erste Playoff-Viertelfinalspiel abgegeben. Die Mannschaft von Sebastian Machowski unterlag am heutigen Samstagabend, 5. Mai, in der ausverkauften Ulmer Arena einem als heimstark bekanntem Gegner ratiopharm ulm mit 79:101 (36:47). Doch bereits am kommenden Donnerstag, 10. Mai, hat die Mannschaft von Sebastian Machowski in der Volkswagen Halle mit Unterstützung der Braunschweiger Fans die Gelegenheit, in der Best-of-Five-Serie zum 1:1 auszugleichen (19:15 Uhr) – und damit die Meisterrunde weiter spannend zu machen. Michael Umeh stach bei den Löwenstädtern mit 23 Punkten heraus. 15 Dreier verwandelten die Gastgeber.

Die Gäste aus Braunschweig legten vor 6000 Zuschauern einen blitzsauberen Start hin: Der nach zuletzt sehr guten Leistungen in die Startaufstellung gerückte 2,21 Meter-Center Nick Schneiders gewann nicht nur den Sprungball gegen den nur wenige Zentimeter kleineren Beko BBL-MVP John Bryant, sondern sorgte zusammen mit Pointguard Igor Milosevic nach drei Spielminuten für eine 8:2-Führung der Niedersachen. Auch in der Folgezeit präsentierte sich der Tabellensiebte der regulären Spielzeit 2011/12 hellwach. Der Stachel saß tief bei den Ulmern, als Kyle Visser kurz vor Ende des ersten Viertels seine Mannschaft auf 20:10 (8.) davonziehen ließ.

Bryants zweiter Dreier in Serie mit der ersten Pausensirene ließ die ratiopharm-Basketballer Selbstvertrauen tanken. Der immer stärker werdende deutsche Nationalspieler Per Günther markierte bereits kurz darauf den Ausgleich (21:21/11.). Ständig wechselten fortan die Führungen, doch gegen Mitte des zweiten Abschnitts hatte sich das gastgebende Team von Thorsten Leibenath abgesetzt – 35:27 (15.). LaMarr Greer und der Ex-Ulmer und heutige Phantoms-Kapitän Nils Mittmann hielten dagegen. Aber: Die Spatzen trafen jetzt traumwandlerisch sicher von jenseits der Dreipunktelinie, so dass es kurz vor der Halbzeitpause nach einem Dreier des früheren Braunschweigers Steven Esterkamp 45:33 (20.) stand.

Nach dem Seitentausch lief Ulms Star Isaiah Swann (insgesamt 23 Punkte) heiß und ließ die Süddeutschen in der 24. Minute bis auf 58:41 davon galoppieren. Auch in der Folge hielten die Ulmer mit ihrem Dreierfestival die Zügel fest in der Hand, erzielten kurz vor Ende des dritten Viertels den bis dahin höchsten Vorsprung: 79:54 (30.). Die Partie war zu diesem Zeitpunkt so gut wie entschieden, bei Braunschweig stemmte sich der sein bestes Saisonspiel machende Nick Schneiders (11 Zähler) dagegen. Doch Ulm hielt die Gästemannschaft weiter auf Distanz, nach 35 Minuten hieß es weiterhin uneinholbar 89:68. Zwei Minuten vor der Schlusssirene lautete das Ergebnis 101:76 – die Partie war endgültig entschieden.

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Trainerstimme zum Spiel

Sebastian Machowski: Die Atmosphäre in Ulm war wirklich absolut playoffwürdig. Wir haben einen guten Start hingelegt, leider dann den Ulmern zu viele freie Würfe gestattet. Im zweiten Abschnitt hat Ulm dann das Spiel komplett gedreht und wir haben es auch in der Folge nicht geschafft, wieder heranzukommen. Am Donnerstag werden wir uns zuhause um einiges besser präsentieren und mit Hilfe unserer Fans hoffentlich zum Eins zu Eins ausgleichen. Dann haben wir auf jeden Fall auch ein zweites Heimspiel, durch das der Ausgang der Playoffserie wieder offen wäre.

New Yorker Phantoms Braunschweig: Umeh 23, Mittmann 8, Visser 7, Jorovic 3, Schneiders 11, Milosevic 9, Greer 7, Schröder, D. Theis 4, McElroy 1, Melzer 6

ratiopharm ulm: Swann 23, Mason-Griffin 9 (5 Assists), Günther 15 (5 Assists), Betz 2, Oladipo 2, Wenzl 2, Heberlein, Torbert 5, Esterkamp 6, Watts 9 (6 Rebounds), Nankivil 13, Bryant 15 (4 von 4 Dreier)


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