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Erster von zwei möglichen (Wochenend-)Siegen

04.04.2008

New Yorker Phantoms – Walter Tigers Tübingen 92:66 (23:19, 24:18, 23:16, 22:13)

Zwei Spiele innerhalb von drei Tagen. Zuerst daheim gegen die Walter Tigers Tübingen, dann auswärts bei Rekordmeister Leverkusen. Die New Yorker Phantoms haben ein hartes Wochenend-Programm vor sich. Umso besser, dass sie den ersten Part mit einem 92:66-Sieg über Tübingen erfolgreich gestalten konnten.


New Yorker Phantoms – Walter Tigers Tübingen 92:66 (23:19, 24:18, 23:16, 22:13)

Zwei Spiele innerhalb von drei Tagen. Zuerst daheim gegen die Walter Tigers Tübingen, dann auswärts bei Rekordmeister Leverkusen. Die New Yorker Phantoms haben ein hartes Wochenend-Programm vor sich. Umso besser, dass sie den ersten Part mit einem 92:66-Sieg über Tübingen erfolgreich gestalten konnten. Gegen Ende der Freitagspartie konnten gar die Starter geschont werden, um für Sonntag frische Beine zu garantieren.


In den ersten Minuten suchten die Mannschaften wenig erfolgreich nach ihrem Rhythmus. Sowohl den Gästen, als auch den Phantoms wollte zunächst nicht viel gelingen (5:5, 3. Minute). Es war Tübingen zuerst vergönnt, mehrere Punkte hintereinander einzustreuen, wobei die Tigers von einigen Braunschweiger Ballverlusten profitierten (5:11, 5. Minute).Die Hausherren drehten den Spieß jedoch postwendend um und revanchierten sich mit einem 8:0-Lauf, der ihnen die Führung einbrachte (13:11, 8. Minute). Nur der stetig besser werdenden Reboundarbeit hatten es die Gastgeber zu verdanken, dass sie sich zum Viertelende etwas absetzen konnten (23:19).


Nach der kurzen Verschnaufpause machte Braunschweig weiter Druck und baute den Vorsprung aus. Bei Tübingen machte sich in dieser Phase deutlich das Fehlen von AJ Moye, aber besonders von dem im ersten Abschnitt erfrischend aufspielenden Jay Thomas bemerkbar (34:27, 15. Minute). Die Anzahl der Ballverluste war immer noch nicht nach dem Geschmack von Phantoms-Headcoach Emir Mutapcic, doch machten seine Schützlinge dieses Manko durch Teamdienlichkeit locker wett. Allein in den zehn Minuten vor der Halbzeitpause verteilten John Allen und Co. fünf Assists, wodurch die Differenz in den zweistelligen Bereich anwuchs (47:37).


Der Vorsprung stagnierte zunächst. Tübingen suchte durch Dreier von Patrick Sparks und Jermaine Anderson zwar den Anschluss, musste jedoch stets den passenden Braunschweiger Konter hinnehmen. (57:46, 26. Minute). Erst als die Tigers zum taktischen Defensiv-Mittel 3-2-Zone griffen änderte sich das Tempo des Spiels entscheidend – allerdings nicht zugunsten der Gäste. Die Ball-Raum-Deckung Tübingens erwies sich als extrem schlüpfrig. Die teils riesigen Lücken nutzte Kyle Visser am besten, der sich direkt am Brett ein ums andere Mal anbot und leichte Punkte markierte (70:53).


War die Stimmung zu diesem Zeitpunkt bei den gut 2.300 Zuschauern in der Volkswagen Halle ohnehin schon gut, so sollte sie sich mit der ersten Aktion des Schlussabschnitts stark in Richtung „brilliant“ entwickeln. Denn Jonathan Levy testete einmal mehr die Höhenluft oberhalb von 3,05 und prügelte das Leder derart wuchtig durch die Reuse, dass sich Tigers-Coach Tolga Öngören zu einer Auszeit gezwungen sah. Doch auch diese vermochte den Spielfluss, geschweige denn den Spielwitz der Hausherren nicht im geringsten zu stören (77:53, 32. Minute). Mutapcic konnte seinen Bankspielern großzügigen Auslauf zugestehen, was den Startern mit Blick auf das am Sonntag stattfindende Spiel bei den Bayer Giants Leverkusen sehr entgegen kam.

Die New Yorker Phantoms gewinnen mit 92:66 gegen die Walter Tigers Tübingen und bleiben damit weiterhin in Reichweite der Playoffs.

New Yorker Phantoms:

Wright (15/3), Levy (13), Allen (14/1), Visser (9), Drevo (5/1), Jones (13/3), Cain (15), Schmidt, Khartchenkov, Coleman (7/1), Freese (1), Granz


Walter Tigers Tübingen:

Nixon (3/1), Modersitzki, Merriex (7/1), Thomas (5/1), Katic (12), Gorauskas (1), Perovic, Moye (1), Sparks (21/2), Hulett, Anderson (16/4)

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