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Erster Test gegen Paderborn

20.08.2008

New Yorker Phantoms – Paderborn Baskets 57:80 (11:15, 18:22, 23:20, 5:23)

Drei Testspiele hatten die Paderborn Baskets bereits absolviert, die New Yorker Phantoms noch keines. Aus den wettbewerbsnahen Einheiten konnten die Ostwestfalen zu Beginn der Partie allerdings keinen Vorteil ziehen, sondern sahen sich intensiv verteidigenden Niedersachsen gegenüber.


New Yorker Phantoms – Paderborn Baskets 57:80 (11:15, 18:22, 23:20, 5:23)

Drei Testspiele hatten die Paderborn Baskets bereits absolviert, die New Yorker Phantoms noch keines. Aus den wettbewerbsnahen Einheiten konnten die Ostwestfalen zu Beginn der Partie allerdings keinen Vorteil ziehen, sondern sahen sich intensiv verteidigenden Niedersachsen gegenüber. Auch die Baskets langten in der eigenen Hälfte kräftig zu, sodass es einige Minuten dauern sollte, ehe der erste Korb fiel. Die Trainer Doug Spradley und Emir Mutapcic ließen viele verschiedene Aufstellungen aufs Feld, was dem dargebotenen Energielevel jedoch keinen Abbruch tat. Erst kurz vor der Halbzeitpause stellte sich ein Angriffs-Rhythmus ein. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich bei beiden Mannschaften, dass sie in den ersten Tagen der Saisonvorbereitung viel Laufarbeit geleistet hatten. Mit zunehmend schwereren Beinen häuften sich individuelle Fehler, selbst scheinbar sichere Fastbreaks wurden zwangsweise vergeben. Was jedoch nicht abriss, war der Wille zu verteidigen. Ab Mitte des dritten Viertels mussten einige Akteure in den raren Pausen tief durchschnaufen, gaben auf dem Parkett aber weiterhin alles – bis zur letzten Sekunde.

Für Paderborn kamen gleich fünf Spieler zu einer zweistelligen Punktausbeute. Topscorer der Baskets war an diesem Abend Lavelle Felton mit 16 Zählern. Nebenbei verteilte er vier Assists und heimste acht Rebounds ein. Einen ebenfalls guten Eindruck hinterließ das Lowpost-Duo um Matt Terwilliger (9 Punkte/ 9 Rebounds) und den robusten Spencer Tollackson (10/9).

Bei den Phantoms zeichnete sich Jason Cain durch sein verbal lautstarkes Auftreten in der Verteidigung aus, was es seinen Vorderleuten sichtbar leichter machte, gestellten Blocks auszuweichen und den eigenen Mann nicht zu verlieren. Neu-Regisseur Will Franklin machte mit viel Fingerspitzengefühl (5 Assists), Jeremy Crouch mit ähnlich aufmerksamer Langfingrigkeit (5 Steals) auf sich aufmerksam.

Die Mannschaften treffen kommenden Samstag (23.8.) abermals aufeinander – vor Publikum. Dann allerdings in der Paderborner Halle am Maspernplatz. Spielbeginn ist um 16:00 Uhr, die Tickets kosten fünf Euro, Kinder unter 12 Jahre haben freien Eintritt.

New Yorker Phantoms:

Franklin (7/1), Levy (9), Granz, Visser (11), Drevo (11/1), Friedel (2), Cain (4), Mittmann (2), Crouch (11/1), Noch

Paderborn Baskets:

Wright (5/1), Garris (10/2), Esterkamp (11/2), Golson (13/1), McAllister (6), Gajda, Felton (16/1), Oehle, Terwilliger (9/1), Tollackson (10)

 


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