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Raoul Korner war gestern beim ersten Fanstammtisch der neuen Saison und hat ein wenig Einblicke in seine Arbeit gegeben. Foto: Ingo Hoffmann/PartnerDesign

Erster Fanstammtisch der neuen Saison – eine Zusammenfassung

06.09.2013

Beim ersten Fanstammtisch der neuen Saison in der „Wahren Liebe“ am Eintracht Stadion stellten sich Headcoach Raoul Korner und Nachwuchstrainer Sean McCaw den Fragen der Fans. Hier gibt es ein paar Auszüge vom gestrigen Abend.


Raoul Korner antwortete unter anderem auf …

Wie oft die Mannschaft derzeit trainiert?

...Aktuell sind es etwa fünf Stunden pro Tag, 2,5 vormittags und 2,5 nachmittags. Morgens wird vor allem auf Kraft und Technik trainiert. Zudem gibt es auch drei Mal pro Woche individuelle Trainingseinheiten. In den ersten Wochen lag der Fokus darauf, die Ausdauer zu trainieren. Jetzt geht es aber vermehrt an den Ball.

Wie zufrieden er mit dem gegenwärtigen Fitnessstand seiner Spieler ist?

...Es sind alle gut aus der Vorbereitung zurück gekommen. Harding Nana ist nach seiner Verletzung sogar in blendender Verfassung. Für den gegenwärtigen Zeitpunkt stimme die Fitness. Aber die Beine sind momentan natürlich schwer, was jedoch Bestandteil der Vorbereitung ist und einfach dazu gehört.

Wieso man sich für die Verpflichtung von Aaron Doornekamp und gegen einen weiteren Big Man entschieden hat?

...Weil talentierte Spieler wie Erik Land, Maurice Pluskota und Jörn Wessels auf den großen Positionen vorhanden sind. Sie sollen versuchen, sich in die Rolle als fester Rotationsspieler zu spielen. Dabei habe jeder erst einmal die gleiche Chance. Eine Verpflichtung eines weiteren Big Man hätte definitiv die Minuten weggenommen, die sie für ihre Entwicklung brauchen. Sie oder eben derjenige, der es in die feste Rotation schafft, soll/en aber das Vertrauen bekommen, um sich entwickeln zu können.

Zudem habe man mit Aaron Doornekamp mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Er ist ein Fighter, der nicht den Kopf in den Sand steckt, verfügt über einen guten Wurf, der auf dem Flügel benötigt wird, um das Spiel weit zu machen und er hat zudem eine gute Physis, die dem Inside-Spiel sehr helfen wird.

Wie ihm Braunschweig bisher gefällt?

...Die Stadt ist schön, allerdings habe er noch nicht viel sehen können. Als Wiener sei er schwer für andere Städte zu begeistern, aber er mag den Park an der Volkswagen Halle mit der Oker sehr gern, weil er dort gut laufen und abschalten kann.


Sean McCaw antwortete unter anderem auf...

Wie er seine Teams aufgestellt sieht?

...Beide Nachwuchsmannschaft haben viel Potenzial. Mit Ole Angerstein und Lukas Meisner habe man zwei U18-Nationalspieler im NBBL-Team, die auch wichtige Spielzeit in der ProB erhalten. Die Mannschaft sei aber insgesamt sehr talentiert, was auch für das JBBL-Team gelte. Hier verfüge man zudem mit Lars Lagerpusch ebenfalls über einen Nationalspieler (U15), der schon in der letzten Saison Leistungsträger war und von dem man in der neuen Saison viel erwarten kann.

Ob er es als Vor- oder Nachteil empfindet, dass seine Leistungsträger Ole Angerstein und Lukas Meisner auch in der ProB spielen?

...Es ist ein Vorteil. Für junge Spieler ist es wichtig, in mehreren Mannschaften zu spielen – vor allem in höherklassigen, in der mit anderer Physis agiert wird. Dort haben sie die Möglichkeit, sich schneller weiter zu entwickeln und sich an die etwas „härtere“ Gangart zu gewöhnen.

Wie er sich bis jetzt bei den New Yorker Phantoms eingelebt hat?

...Braunschweig gefällt ihm. Aber man muss natürlich innerhalb des Vereins erst einmal die Strukturen und Abläufe verinnerlichen. Zudem habe er zwei Teams zu betreuen, was viel Zeit beansprucht, ihm aber ebenso viel Freude bereitet. Die Arbeit mit dem Basketball-Nachwuchs sei elementar und er möchte hier in diesem Bereich etwas Gutes entwickeln und wird dafür all seine Energie investieren.


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