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Erste Pokalhürde souverän gemeistert

04.11.2008

SOBA Rhöndorf Dragons vs. New Yorker Phantoms 84:102 (34:23, 18:29, 10:29, 22:21).

Die New Yorker Phantoms wurden ihrer Favoritenrolle in der ersten Hauptrunde des Pokalwettbewerbs gerecht. Sie gewannen beim zwei Klassen tiefer spielenden Pro-B-Zweitligisten Rhöndorf Dragons ungefährdet. In der nächsten Runde muss das Team am 18. November beim BBL-Konkurrenten Artland Dragons antreten.


SOBA Rhöndorf Dragons vs. New Yorker Phantoms 84:102 (34:23, 18:29, 10:29, 22:21).

Die New Yorker Phantoms wurden ihrer Favoritenrolle in der ersten Hauptrunde des Pokalwettbewerbs gerecht. Sie gewannen beim zwei Klassen tiefer spielenden Pro-B-Zweitligisten Rhöndorf Dragons ungefährdet. In der nächsten Runde muss das Team am 18. November beim BBL-Konkurrenten Artland Dragons antreten. Zweifellos Drachen von einem anderen Kaliber.

Ein Selbstläufer war die Auseinandersetzung mit den Rheinländern für die Phantoms nicht. 800 Zuschauer verwandelten die Menzenberghalle zu einer Drachenhöhle. Davon angespornt legten die Hausherren fulminant los und trafen aus allen Lagen. Vor allem der junge Brettspieler Johannes Lange stellte die Phantoms immer wieder vor Probleme und erzielte bis zum Seitenwechsel 19 Punkte.

Nach dem Seitenwechsel zogen die Phantoms das Tempo an und demonstrierten den Gastgebern, die sich nun reihenweise Ballverluste erlaubten, mit einer zwischenzeitlichen 22:0-Serie 74:56 (28. Minute) ihre Überlegenheit.

„In der zweiten Hälfte haben wir vernünftig verteidigt. Daher lief es dann rund“, sagte Andreas Martin, Co-Trainer der Phantoms. Dass die Dragons zu Beginn mithalten konnten, sei nicht verwunderlich. Schließlich verfüge die Mannschaft über zwei starke Amerikaner und den früheren Leverkusener Erstligacenter Jürgen Malbeck, so Martin.

Trainer Emir Mutapcic konnte es sich leisten, allen Akteuren reichlich Spielzeit zu gewähren. Diese nutzte vor allem Jeremy Crouch und bewies, dass er eine klasse Schütze jenseits der Dreipunktelinie ist. Vier seiner sechs Dreier verwandelte der junge Amerikaner und war mit 11 Punkten zur Pause sogar bester Werfer der Phantoms. Für den hundertsten Zähler, ebenfalls per Dreier, durfte sich Philipp Friedel feiern lassen.

Bei Rhöndorf kam Lange insgesamt auf starke 28 Punkte. Die Amerikaner Chris Rojik und Gabriel Moore hatten die Phantoms im Griff. 

Phantoms: Visser (20 Punkte/9 Rebounds), Franklin (18), Crouch (14), Salisbery (13), Mittmann (10), Drevo (10), Levy (6), Cain (5), Flowers (3), Friedel (3), Granz, Wysocki.

 


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