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Erneut Zähne ausgebissen: 67:68-Niederlage gegen SKYLINERS

20.02.2011

Bildergalerie online Die New Yorker Phantoms Braunschweig konnten leider auch diesmal nicht gegen Frankfurt gewinnen. Braunschweigs Basketballer verloren am heutigen Sonntag vor 4032 Zuschauern gegen den Beko BBL TOP FOUR-Halbfinalgegner DEUTSCHE BANK SKYLINERS mit 67:68 (30:30), der letzte Sieg über die Hessen gelang 2006. Der Lichtblick bei den Braunschweigern in der Volkswagen Halle war LaMarr Greer, der es bei einer grandiosen Trefferquote von 83 Prozent aus dem Feld auf 25 Punkte brachte.


Bildergalerie online Die New Yorker Phantoms Braunschweig konnten leider auch diesmal nicht gegen Frankfurt gewinnen. Braunschweigs Basketballer verloren am heutigen Sonntag vor 4032 Zuschauern gegen den Beko BBL TOP FOUR-Halbfinalgegner DEUTSCHE BANK SKYLINERS mit 67:68 (30:30), der letzte Sieg über die Hessen gelang 2006. Der Lichtblick bei den Braunschweigern in der Volkswagen Halle war LaMarr Greer, der es bei einer grandiosen Trefferquote von 83 Prozent aus dem Feld auf 25 Punkte brachte.

Die Gästemannschaft von Gordon Herbert erwischte den klar besseren Start. Vor allem Frankfurts finnischer 2,02-Meter-Center Kimmo Muurinen stellte die Braunschweiger Abwehr vor Probleme. Mit 2:16 lagen die Gastgeber bereits nach nur fünf Minuten hinten – und nahmen die erste Auszeit. Kyle Visser erzielte den ersten Korb für den Tabellenfünften, doch die Hessen kauften Braunschweig mit ihrer knallharten Verteidigung auch in der Folgezeit den Schneid ab. Visser setzte sich am Brett gegen Frankfurts Marius Nolte durch, der eingewechselte Greer brachte ebenfalls Schwung ins Spiel – ein Dreier von Kevin Hamilton ließ die Löwenstädter auf 12:18 verkürzen (9.).

Die Partie nahm an Fahrt auf, mit der lautstarken Unterstützung der Zuschauer fanden die jetzt aggressiver verteidigenden Braunschweiger immer besser ins Spiel. Marcus Goree war einmal mehr der ruhende Pol, durch seine zwei Zähler waren die Niedersachsen plötzlich bis auf drei Zähler ran (21:24/16.). Greer stellte nach 17 Minuten den Ausgleich zum 26:26 her – mit ausgeglichenem Punktekonto ging es auch in die Halbzeitpause (30:30).

Erneut kamen die Gäste konzentrierter aus der Kabine, enteilten auf 32:37 (23.). Anders als zu Spielbeginn wachte die Machowski-Truppe eher auf, Brandon Thomas machte aus der linken Ecke das 39:39 (26.). Als auch noch Goree nachlegte, war die erste Führung perfekt (42:40/27.). LaMarr Greer war nun nicht mehr zu stoppen, konnte jedoch auch nicht verhindern dass seine Mannschaft mit einem Zähler Rückstand ins Schlussviertel ging.

Die Braunschweiger warfen alles in die Waagschale, Tony Skinn sorgte nach tollem Anspiel von Visser kurz darauf für das 59:54 (32.). Doch immer wenn sich die Parkettherren einen beruhigenden Vorsprung herausspielten, hatte Frankfurt eine Antwort parat. So blieb es bis zum Schluss spannend: 1:41 Minuten vor dem Ende führten Greer & Co. mit 66:65. Ein unnötiger Ballverlust an der Mittellinie, 5,1 Sekunden vor Schluss machte Wood den Zweier mit Foul – und verwandelte den Bonuswurf zur 1-Zählerführung. Auf der Gegenseite zieht Greer zum Korb, es kommt zum Kontakt – doch die Unparteiischen bewerteten die Szene nicht als Foul.

Stimmen zum Spiel

Sebastian Machowski: Auch wenn Frankfurt verletzungsgeschwächt war, haben sie sehr gut gespielt. Wir haben unsere Vorteile nicht genutzt und die Führung abgegeben. Gerade das Ende tut weh. Diese Niederlage war völlig unnötig. Wir besaßen genügend Chancen, das Spiel zu entscheiden. Doch haben wir uns immer wieder festmanövriert und die Konzentration auf dem nötigen Level gehalten. Nach dem verschlafenen Start hat es einige Kraft gekostet, den Rückstand aufzuholen. Wenn wir so ein Spiel gewinnen wollen, brauchen wir eine gute Leistung aller Spieler. Es gab zu viele individuelle Fehler.

Gordon Herbert: Glücklicherweise haben wir einen sehr guten Start erwischt. Die letzte Woche war sehr hart für uns, aufgrund der vielen Verletzungsprobleme und Krankheitsfällen. Daher gab es heute viele Gründe für uns, zu verlieren. Aber das haben wir nicht.

New Yorker Phantoms: Skinn 7, Thomas 9, Mittmann, Visser 10, Cain 2 (6 Rebounds), Greer 25 (10 von 12 aus dem Feld), Hamilton 5, Goree 9

DEUTSCHE BANK SKYLINERS: Muurinen 20, Lindbom, Franke 2, Nolte 4, Wood 17 (5 Assists), McKinney 16, Robertson 8, Moss 1


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