News

Energie bitte! Zum dritten Spiel innerhalb einer Woche nach Trier

27.02.2014

Zum Ende der „englischen Woche“ müssen die New Yorker Phantoms Braunschweig in ihrem dritten Spiel innerhalb von sieben Tagen am Samstag, 1. März, bei TBB Trier antreten. Die Moselstädter haben seit Jahresbeginn von acht Spielen lediglich zwei gewinnen können, verloren zuletzt in heimischer Spielstätte aber beispielsweise nur knapp mit 80:82 gegen den Tabellenvierten EWE Baskets Oldenburg. „Trier spielt zu Hause mit sehr viel Energie und sehr intensiv. Wir erwarten dort ein sehr schwieriges Spiel“, sagt Phantoms-Headcoach Raoul Korner im Hinblick auf die Partie, die um 20.00 Uhr in der Arena Trier beginnt.


Nach dem packenden und spannenden Spiel am gestrigen Mittwoch, in dem die Braunschweiger Basketballer nach einer starken Leistung nur knapp gegen die Brose Baskets verloren haben (82:86), gilt es nun für die Korner-Mannschaft, sich von dem kräftezehrenden Comeback zu rehabilitieren. Einen 16-Punkte-Rückstand holten Immanuel McElroy und Kollegen im Schlussviertel gegen den deutschen Meister bis auf einen Zähler auf – und das hat Energie gekostet. „Aber wir haben gesehen, was wir leisten können, wenn wir mit hoher Intensität und Konzentration spielen. Und daher sollten wir das Spiel gegen Bamberg als Motivationsschub in die nächste Begegnung mitnehmen“, so der Braunschweiger Cheftrainer. Heute steht für sein Team ein regeneratives Training auf dem Programm, ehe es morgen Mittag auf die lange Reise nach Trier geht. Viel Zeit für die Vorbereitung bleibt den New Yorker Phantoms also nicht, aber das geht den Gastgebern ähnlich.

Die TBB Trier musste gestern noch in Würzburg spielen und verlor dort in einer ebenfalls engen Partie mit 63:69. Bester Punktesammler im Team von Trainer Henrik Rödl war einmal mehr Trevon Hughes mit 15 Zählern. In den bisher 23 bestrittenen Partien war der Guard zehn Mal Topscorer seiner Mannschaft und führt auch das Team-interne Ranking mit 15,8 Punkten im Schnitt an. An zweiter Stelle hat sich der deutsche Nationalcenter Andreas Seiferth mit 11,9 Punkten und 5,2 Rebounds pro Spiel positioniert. Komplettiert wird die Garde der Spieler mit zweistelliger Punkteausbeute von der kanadischen Fraktion um Jermaine Bucknor (10,5 Punkte, 4,6 Rebounds) und dem letztjährigen Phantoms-Spielmacher Jermaine Anderson (10,4 Punkte, drei Assists).

Hinter diesen vier Akteuren tummeln sich aber noch weitere sechs Spieler, die in der festen Rotation stehen und für wichtige Entlastung sorgen. So wären da zum Beispiel das 21-jährige deutsche Nachwuchstalent Mathis Mönninghoff (22 Minuten, 5,5 Punkte pro Spiel) und der kanadische Forward Warren Ward (19 Minuten, 6,5 Punkte) zu nennen. Letztgenannter war im Hinspiel am 6. Oktober genauso wie Andreas Seiferth und zwei, drei weitere TBB-Spieler angeschlagen in die Partie gegangen. Damals gewannen die New Yorker Phantoms das Spiel, in dem sie zwischenzeitlich schon mit 25 Punkten führten, mit 67:58. „Das ist aber schon sehr lange her. Beide Mannschaften haben sich seitdem weiterentwickelt und wir spielen jetzt nun einmal auch auswärts. Dennoch gilt für uns: Ein Sieg gegen Bamberg wäre toll gewesen, aber gegen Trier ist ein Sieg gemessen an unseren Ansprüchen schon fast ein Muss. Um das zu realisieren werden der Energielevel und der mentale Aspekt entscheidend sein. Zudem müssen wir zusehen, dass wir uns nicht durch das Zonen-Pressing der Trierer aus dem Rhythmus bringen lassen“, sagt Raoul Korner, für dessen Mannschaft am Samstagvormittag noch eine Trainingseinheit auf dem Programm steht.

Für all diejenigen, die nicht nach Trier fahren besteht die Möglichkeit, das Spiel kostenlos im webTV von basketball-stream.de zu sehen. Die Live-Übertragung mit Hintergrundinfos und Interviews gibt es auf www.tbb-trier.de/livestream.


DatenschutzImpressum