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EM-Aus nach 68:70 – Schaffartzik überragend

15.09.2009

Schade. Schade. Die Auswahl des Deutschen Basketballbundes musste sich am späten Dienstagabend von der Europameisterschaft in Polen verabschieden. Zum Abschluss verlor das junge Team von Dirk Bauermann in seinem letzten Zwischenrundenspiel trotz eines erneut starken Auftritts gegen Kroatien hauchdünn mit 68:70 (32:37). Mit 18 Punkten und 5 Dreiern bei 5 Versuchen bot auch Neu-Phantom Heiko Schaffartzik zum Abschluss wieder eine Glanzvorstellung - und war Topscorer auf deutscher Seite.


Schade. Schade. Die Auswahl des Deutschen Basketballbundes musste sich am späten Dienstagabend von der Europameisterschaft in Polen verabschieden. Zum Abschluss verlor das junge Team von Dirk Bauermann in seinem letzten Zwischenrundenspiel trotz eines erneut starken Auftritts gegen Kroatien hauchdünn mit 68:70 (32:37). Mit 18 Punkten und 5 Dreiern bei 5 Versuchen bot auch Neu-Phantom Heiko Schaffartzik zum Abschluss wieder eine Glanzvorstellung - und war Topscorer auf deutscher Seite.

Kroatien kam gleich zu Beginn zu leichten Körben und profitierte von seiner klaren Überlegenheit bei den Offensivrebounds. Der Ex-Frankfurter Mario Kasun markierte in der 5. Minute mit einem leichten Korbleger die 10:2-Führung für den Favoriten. Das Blatt wendete sich in der Folgezeit. Der zweite Dreier von Heiko Schaffartzik aus 7 Metern bedeutete zugleich die erste Führung für das Bauermann-Team – 19:18 (9.).

Doch Kroatien erhöhte die Intensität in der Verteidigung und zog auf acht Zähler (17.) davon und ging mit einem 5-Punktepolster in die Pause (37:32). Die Kroaten erarbeiteten sich auch nach dem Seitentausch viele zweite Würfe. NBA-Profi Roko Leni Uki? (Toronto Raptors) erhöhte im dritten Viertel auf 41:34 (23.). Doch die junge deutsche Mannschaft steckte nicht auf und ein Dreier von Sven Schulze ließ Deutschland kurz vor dem letzten Abschnitt auf 41:43 verkürzen. Als sich Benzing verletzte trat stattdessen Schaffartzik an die Freiwurflinie und machte das 48:47 für Deutschland. Aufbaukollege Steffen Hamann sorgte nach einem Korbleger mit dem Pfiff für die 50:49-Führung (30.).

Die letzten zehn Minuten gerieten zum Krimi. Kroatien zeigte sich nervös, doch Center Kresimir Loncars Dreier bedeutete 1,44 Minuten vor Schluss eine 6-Punkteführung – und damit die Vorentscheidung. Die deutsche Bank stand Kopf, als Heiko Schaffartzik 12 Sekunden vor Ende von jenseits der 6,25 Meter vom Korb entfernten Linie zum 65:67 traf. Doch die Kroaten behielten die Nerven und zogen am Ende verdient in die Runde der letzten Acht ein.

„Momentan überwiegt natürlich der Schmerz über die Niederlage. Aber wir können am Ende stolz über unsere Leistung sein. Wir waren heute ganz nah dran. Wir haben Europa erstaunt, wie wir hier aufgetreten sind. Die Jungs haben alles gegeben. Die EM war ein schöner Erfolg für uns“, sagte Bundestrainer Dirk Bauermann nach dem Schlusspfiff.

DBB: Lucca Staiger (Iowa State University / USA, 6), Heiko Schaffartzik (New Yorker Phantoms Braunschweig, 18), Sven Schultze (ohne Verein, 5), Tim Ohlbrecht (Telekom Baskets Bonn), Konrad Wysocki (Turow Zgorzelec / Polen), Steffen Hamann (ALBA Berlin, 8 Punkte, 7 Assists), Demond Greene (ohne Verein, 2), Tibor Pleiß (Brose Baskets Bamberg), Elias Harris (Gonzaga University / USA), Patrick Femerling (ohne Verein, 15), Robin Benzing (ratiopharm Ulm, 3) und Jan-Hendrik Jagla (ohne Verein, 11)


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