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Phantoms verlieren mit 60:64 gegen s.Oliver Baskets

24.03.2013

Die New Yorker Phantoms Braunschweig haben am Sonntag, 24. März, vor 3.868 Zuschauern in der Volkswagen Halle knapp mit 60:64 (23:32) gegen die s.Oliver Baskets aus Würzburg verloren. Die Mannschaft von Cheftrainer Kostas Flevarakis kam in der ersten Halbzeit offensiv überhaupt nicht in Schwung und haderte vor allem mit der Trefferquote aus dem Feld. In der zweiten Halbzeit konnten sich die Braunschweiger Korbjäger allerdings deutlich steigern und das Spiel zwischenzeitlich sogar wieder drehen. Zu viele liegengelassene Chancen und unnötige Fehler haben am Ende einer verteidigungsintensiven Partie aber doch den Sieg gekostet. Nick Schneiders war mit 13 Punkten bester Braunschweiger Punktesammler. Dwayne Anderson traf für die s.Oliver Baskets mit 14 Zählern am häufigsten.


Die New Yorker Phantoms starteten schlecht in die Partie und vergaben gleich mehrere gute Korbmöglichkeiten in Serie. Bis zur 6. Spielminute mussten die Zuschauer warten, ehe Immanuel McElroy per Freiwurf den ersten Braunschweiger Punkt erzielte. Weil es aber im Gegensatz zur Offensive, nur 17 Prozent aller Feldwürfe fanden im ersten Viertel ins Ziel, defensiv besser lief, hatten die Würzburger bis zu diesem Zeitpunkt auch nur magere sieben Zähler markiert. In der Folge fanden die Gäste aber einen besseren Rhythmus und bauten ihren Vorsprung auf 3:10 aus. Doch die Mannschaft von Kostas Flevarakis kämpfte sich zurück und war eine Minute vor Ende dieses Abschnitts wieder auf 12:14 dran. Weil sie dann aber zwei Mal unnötig den Ball verlor und die Würzburger daraus Kapital schlugen, endeten die ersten zehn Minuten beim Stand von 12:21.

Das zweite Viertel glich den ersten zehn Minuten. Die New Yorker Phantoms konnten ihre Trefferquote zwar etwas steigern (23 Prozent), allerdings verfehlten nach wie vor zu viele Würfe ihr Ziel. Ein Grund dafür, dass Punkte generell Mangelware blieben, war aber auch eine hohe Verteidigungsintensität, die beide Teams auf das Parkett legten. Jermaine Anderson erzielte nach etwas mehr als drei Minuten die ersten Punkte in diesem Abschnitt (14:21). Doch wie schon zuvor waren die s.Oliver Baskets auch jetzt besser im Spiel, kreierten sich bessere Abschlussmöglichkeiten und enteilten den Braunschweiger Korbjägern zwischenzeitlich auf 16:32 (18. Minute). Nick Schneiders war es maßgeblich zu verdanken, dass der Rückstand zur Halbzeitpause nur neun Punkte (23:32) betrug. Der Center ackerte unermüdlich unter den Körben und belohnte sich mit sieben Punkten in den letzten zwei Minuten.

Zurück auf dem Spielfeld mussten Dennis Schröder & Co. zwar zunächst einen Dreier der Gäste schlucken, doch dann löste sich endlich der Knoten: Zuerst traf Immanuel McElroy und danach Courtney Pigram von jenseits der 6,75- Meterlinie zum 29:35 (23. Minute). Diese Zähler waren der Anstoß zu einer starken Aufholjagd der Phantoms-Basketballer. Die kämpften jetzt um jeden Meter, gaben keinen Ball verloren und hatten nach Punkten von Dennis Schröder zum 35:37 aufgeschlossen (25. Minute). Das Spiel hatte jetzt endlich richtig an Fahrt aufgenommen. Und auch wenn die Gäste sich zum Ende dieses Abschnitts nach Punkten von Center Jason Boone wieder auf sieben Punkte absetzen konnten (41:48,30. Minute), so war Robert "Kulle" Kulawicks Dreier mit Ablauf der Uhr zum 44:48 der Beleg dafür, dass die Braunschweiger Korbjäger jetzt heiß waren.

Die Energie aus dem dritten Viertel nahmen die New Yorker Phantoms mit in den vierten Abschnitt. Immanuel McElroy erzielte vier Punkte in Folge und Jermaine Anderson sorgte kurz darauf mit einem Dreier für die erste Braunschweiger Führung in diesem Spiel (51:48, 32. Minute). Die Zuschauer in der Volkswagen Halle waren jetzt voll da und trieben ihre Mannschaft nach vorne. Aber die s.Oliver Baskets konterten und konnten sich auch aufgrund eines unsportlichen Fouls gegen "Kulle" auf 52:59 absetzen (37. Minute). Aber Nick Schneiders & Co. hatten sich noch lange nicht aufgegeben. Zwei Dreier hintereinander durch Nana und Jermaine Anderson bedeuteten plötzlich das 58:60 (39. Minute). Das Team von Kostas Flevarakis hatte sogar die Chance zum Ausgleich, doch zuerst vergab Anderson aus der Distanz und dann Nick Schneiders direkt unter dem Korb. Bei den s.Oliver Baskets hingegen blieb Dwayne Anderson konzentriert. Der markierte zuerst zwei Punkte per Korbleger und nachdem Nana noch einmal für zwei getroffen hatte, versenkte er auch seine Freiwürfe zum 60:64-Endstand.

Trainerstimmen zum Spiel:

Kostas Flevarakis (New Yorker Phantoms): Wir haben in der ersten Hälfte viel zu schwach gespielt und zu wenig Intensität in unser Spiel gelegt. In der zweiten Halbzeit haben wir uns verbessert und hatten gute Chancen, das Spiel für uns zu entscheiden. Aber das war nicht genug, nachdem der Start so verschenkt wurde. Zudem haben wir gegen Ende zu viele Fehler gemacht, leichte Punkte verschenkt und nicht konzentriert genug gespielt. In den nächsten Wochen müssen wir in jedem Spiel von der ersten Sekunde an wach sein und kämpfen.

Marcel Schröder (s.Oliver Baskets): Wir sind mit viel Respekt hierher gekommen, auch weil die New Yorker Phantoms in den letzten Wochen starke Leistungen gezeigt haben. Wir haben insgesamt unseren Fokus auf die Verteidigung gelegt, und das ist uns auch gut gelungen. Die zweite Halbzeit war dann ein harter Kampf, der am Ende zu unseren Gunsten ausging. Besonders nach der Niederlage im Hinspiel sind wir sehr glücklich, dass wir jetzt das Spiel gewinnen konnten.

New Yorker Phantoms: Kulawick 3, Mittmann, Nana 7 (4 Rebounds), Schneiders 13 (5 Rebounds), Pigram 6, Anderson 11, Boateng, Schröder 8 (8 Rebounds, 3 Assists), Land, McElroy 12, Barton.

s.Oliver Baskets: Robinson 9 (7 Rebounds), Lenzly 6, King 6, McIntosh 2, Stuckey 4, Little 5 (4 Assists), McNaughton 6, Boone 12 (7 Rebounds), Henneberger n.e., Anderson 14 (5 Rebounds), Clay.


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