News

Ein sehr bewegendes Derby

15.01.2008

Mittwoch, 16.1.2008, 20:00 Uhr: New Yorker Phantoms – BG 74 Göttingen

Für BBL-Verhältnisse ist die Entfernung zwischen Göttingen und Braunschweig nur ein Katzensprung. Die knapp 100 Kilometer werden viele Gästefans zum Anlass nehmen, um der Volkswagen Halle einen Besuch abzustatten. Sowohl sie, als auch die Braunschweiger Zuschauer erwartet immerhin ein Derby, welches mit einigen


Mittwoch, 16.1.2008, 20:00 Uhr: New Yorker Phantoms – BG 74 Göttingen

Für BBL-Verhältnisse ist die Entfernung zwischen Göttingen und Braunschweig nur ein Katzensprung. Die knapp 100 Kilometer werden viele Gästefans zum Anlass nehmen, um der Volkswagen Halle einen Besuch abzustatten. Sowohl sie, als auch die Braunschweiger Zuschauer erwartet immerhin ein Derby, welches mit einigen Fragezeichen versehen ist, aber auch Spannung und gute Unterhaltung garantiert – nicht nur in sportlicher Hinsicht. Vor dem Spiel und während der Halbzeitpause spielt die „TU Big Band“ unter der Leitung von Géza Gál. Wer auf dem Parkett den Ton angeben wird, muss sich allerdings erst noch zeigen.


Der Aufsteiger aus Göttingen kommt mit einer der schnellsten Truppen der Liga nach Braunschweig. Der vielfach zitierte „Guard-Terror“ hat allerorts für Gesprächsstoff gesorgt. Dabei ist die taktische Linie von Trainer John Patrick so neu nicht. Seit mehreren Jahren praktizieren die „Veilchen“ eine schnelle Spielform, die auf vielen kleinen Akteuren und einer Menge Druck auf den ballführenden Gegner basiert. Doch nicht nur die Guards der BG können rennen, sondern auch die „Big Men“ sind bewegliche Vertreter ihrer Zunft und ein entscheidender Schlüssel zum Erfolg. Die lange Garde macht Coach Patrick jedoch Sorgen. Sowohl Robert Dill als auch Michael Schröder sind angeschlagen – über ihren Einsatz wird wohl erst kurzfristig entschieden.


Mit bislang vier Siegen sind die „Veilchen“ noch nicht ganz in der BBL angekommen, halten sich bisher aber von den Abstiegsplätzen fern und wollen diesen Puffer nur zu gern vergrößern. Die Phantoms sind gewarnt, waren Patricks Mannen in der Saison 2007/08 immerhin schon drei Mal auswärts erfolgreich, während in der heimischen Lokhalle der Knoten nicht so recht platzen wollte.


Die Phantoms plagen kleinere Problemchen auf der Aufbauposition. Von dem Spiel bei den Köln 99ers vor anderthalb Wochen brachte Steven Wright eine leichte Hüftprellung mit nach Hause. Domonic Jones zog sich bei einem am Freitag stattgefundenen Testspiel einen Bluterguss im Oberschenkel zu. Beide werden auflaufen können, ob sie schon wieder zu hundert Prozent an ihre Leistungsfähigkeit herankommen, bleibt abzuwarten. Dementsprechend ist mehr denn je eine ausgeglichene Mannschaftsleistung gefragt, will man den „Veilchen“ Einhalt gebieten. Aufgrund der wackeligen Personallage Göttingens auf den großen Positionen lautet die Devise, sich am Brett einen klaren Vorteil zu verschaffen. Das Quartett um Andrew Drevo, Kyle Visser, Anthony Coleman und Jason Cain muss die Lufthoheit an sich reißen, um die Gäste nicht zu ihrem Rhythmus finden zu lassen. Dies gilt wichtiger denn je am offensiven Brett, da der Defensivrebound stets als Startschuss für die rasante BG-Transition gilt.

Mehr zum Spiel:

Homepage BG 74 Göttingen

 


DatenschutzImpressum