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Drittes Viertel entscheidet Partie in Bamberg

17.01.2009

Brose Baskets Bamberg vs. New Yorker Phantoms 80:62 (37:39).

Bis zur Pause sah es so aus, als könnten die New Yorker Phantoms in Bamberg einen Coup landen und wie in der vorigen Saison den Hexenkessel Jako-Arena als Sieger verlassen. Doch ein schwaches drittes Viertel (7:19) entschied die Partie zu Gunsten der Gastgeber. Die Phantoms mussten sich schließlich deutlich mit 62:80 beugen.


Brose Baskets Bamberg vs. New Yorker Phantoms 80:62 (37:39).

Bis zur Pause sah es so aus, als könnten die New Yorker Phantoms in Bamberg einen Coup landen und wie in der vorigen Saison den Hexenkessel Jako-Arena als Sieger verlassen. Doch ein schwaches drittes Viertel (7:19) entschied die Partie zu Gunsten der Gastgeber. Die Phantoms mussten sich schließlich deutlich mit 62:80 beugen.

Fünf Minuten gelang den Phantoms nach dem Seitenwechsel kein Korb und die Baskets zogen mit einem 11:0 entscheidend auf 48:39 davon. Denn nun hatten sie ihre 6200 Fans lautstark im Rücken, das nötige Selbstvertrauen nach drei Niederlagen aufgebaut und überrollten die Phantoms dadurch mit schnellen Angriffen, wenn diese den Ball verloren – und das geschah an diesem Abend in Hälfte zwei zu oft. Im vierten Viertel hatten sich die Gäste kurzzeitig wieder gefangen und kämpften vorbildlich. Doch der Bamberger Express rollte und ließ nichts mehr anbrennen. Letztlich fiel die Niederlage aber zu hoch aus.

Dabei fing die Partie für die Mannschaft von Phantoms-Coach Emir Mutapcic sehr gut an. Jonathan Levy eröffnete zum 2:0 und riss sein Team von Begin an mit. Jeremy Crouch versenkte zwei von vier Dreiern bis zur Pause, und als Nils Mittmann aus gut acht Metern zum 32:31 traf, hatte sich längst eine spannende und auf gutem Niveau stehende Partie entwickelt. Mit ein bisschen mehr Kaltschnäuzigkeit – vor allem von der Freiwurflinie – hätten Phantoms durchaus mit sechs bis zehn Punkten Vorsprung in die Kabine gehen können.

Bester Spieler der Phantoms wurde Kyle Visser, der 15 Punkte ohne Fehlwurf erzielte. Leider bekam er früh sein drittes Foul und musste länger pausieren. Dustin Salisbery, der sich nach einer Krankheit noch nicht voll fit fühlt, versuchte alles. Angeschlagen konnte er aber nicht viel bewegen. Hinzu kam, dass Andrew Drevo einen schwachen Tag erwischte.

Für die Phantoms gilt, die Niederlage schnell zu vergessen. Am Dienstag steht in eigener Halle das Pokalviertelfinale gegen die Skyliners aus Frankfurt an. Für die Partie besitzen alle Dauerkarteninhaber eine Karte mit der Aufschrift Pokal 1. Diese gilt für den angestammten Sitzplatz.

Baskets: Suput 22 (7 Rebounds), Rivera 18 (6 Assists), Garrett 11, Greene 11, Newson 7, Jordan 7, Taylor 2, Wyrick 2, Ohlbrecht, Schneider.

Phantoms: Visser 15, Franklin 12 (6 Assists), Levy 12, Flowers 6, Crouch 6, Cain 4, Mittmann 3, Wysocki 2, Drevo 2 (5 Rebounds), Salisbery.

 


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