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Dritter Auswärtssieg der Saison war zum Greifen nah

22.02.2009

Paderborn Baskets vs. New Yorker Phantoms 83:81 (42:35). 

Bravourös 14 Punkte Rückstand aufgeholt (54:68) und das frühe, foulbedingte Ausscheiden von drei Leistungsträgern kompensiert – spätestens beim 81:80 durch Braunschweigs Besten, Dustin Salisbery, hätten die New Yorker Phantoms den Erfolg bei den Paderborn Baskets mehr als verdient gehabt. Doch auswärts ist das Glück einfach nicht auf Seiten der Phantoms.


Paderborn Baskets vs. New Yorker Phantoms 83:81 (42:35). 

Bravourös 14 Punkte Rückstand aufgeholt (54:68) und das frühe, foulbedingte Ausscheiden von drei Leistungsträgern kompensiert – spätestens beim 81:80 durch Braunschweigs Besten, Dustin Salisbery, hätten die New Yorker Phantoms den Erfolg bei den Paderborn Baskets mehr als verdient gehabt. Doch auswärts ist das Glück einfach nicht auf Seiten der Phantoms. Ausgerechnet Steven Wright warf die Gastgeber per Dreier zum Sieg.

Und das sehr glücklich. Denn die Phantoms verteidigten den letzten Angriff der Paderborner unfassbar gut. Wright, der vorige Serie für die Phantoms seine erste Profisaison spielte, blieb bei zwei Sekunden auf der 24-Sekunden-Uhr nur die Option eines wilden Dreiers im Fallen am Mann, der glatt durch die Reuse der Braunschweiger rauschte. Bitter für die Phantoms, denn Wright, der in Hälfte eins mit zwölf Punkten stark aufspielte, war nach dem Seitenwechsel bis dato ohne weitere Punkte völlig abgemeldet. Im Gegenzug blieben den Phantoms zwar noch sechs Sekunden, doch Salisberys Wurf verfehlte knapp.

<o:p></o:p>Insgesamt lieferten sich die beiden Play-off-Kandidaten ein packendes Duell. Mit einer 10:0-Serie enteilten die Phantoms auf 17:9 und schienen das erste Viertel deutlich gewinnen zu können. Doch die Westfalen antworten mit einem 12:0-Lauf. Dass die Hausherren zur Pause mit sieben Zählern führten, lag am bis dato überragenden Nathan Peavy (16 Punkte), der ein nahezu perfektes Spiel ablieferte und an konsequent verwandelten Fastbreaks nach Ballverlusten der Phantoms.

Im dritten Viertel bekamen die Phantoms insgesamt elf Fouls, darunter drei offensive, verhängt und gerieten immer mehr ins Hintertreffen. Umso beeindruckender war die Moral der Phantoms im vierten Abschnitt. Sie gaben sich nie auf und bekamen selbst ohne Andrew Drevo, Jason Cain und Michael Flowers (alle 5. Fouls) noch die beschriebene Siegchance, weil jeder Akteur Qualität ins Spiel brachte.

<o:p></o:p>"Paderborn hat mit einer sehr hohen Intensität gespielt. Es war eine Partie zweier Play-Off-Teams. Wir haben uns mit viel Energie zurückgekämpft, mussten aber letztlich der engagierten Verteidigung von Paderborn Tribut zollen“, sagte Andreas Martin, Co-Trainer der Phantoms.  

Gegen den Aufsteiger aus Nördlingen müssen die Phantoms im Kampf um die Play-offs am Freitag zu Hause gewinnen. Und dann soll in Trier oder Tübingen endlich der dritte Auswärtssieg fallen.

<o:p></o:p>Baskets: Peavy 20, Wright 15, Esterkamp 13, Ensminger 11, McAllister 8, Nolte 6, Felton 4, Terwilliger 3, Garris 3.  

Phantoms: Salisbery 20, Flowers 13, Visser 12, Levy 10, <st1:city w:st="on"><st1:place w:st="on">Franklin</st1:place></st1:city> 9, Cain 7, Drevo 6, Mittmann 4, Wysocki.

 


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