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“Donnervögel” halten es wie “Emma”

01.03.2008

EWE Baskets Oldenburg - New Yorker Phantoms 80:67 (18:19, 18:17, 27:12, 17:19)

Wie ein heftiger Sturm kamen die EWE Baskets Oldenburg über die New Yorker Phantoms. „In dieser Phase der Saison werden alle Spiele mit Playoff-Intensität geführt“, drückte es Emir Mutapcic aus. „Vor allen Dingen im dritten Viertel haben wir vollkommen ohne Konzept agiert.“ Und die Phantoms mussten


EWE Baskets Oldenburg - New Yorker Phantoms 80:67 (18:19, 18:17, 27:12, 17:19)

Wie ein heftiger Sturm kamen die EWE Baskets Oldenburg über die New Yorker Phantoms. „In dieser Phase der Saison werden alle Spiele mit Playoff-Intensität geführt“, drückte es Emir Mutapcic aus. „Vor allen Dingen im dritten Viertel haben wir vollkommen ohne Konzept agiert.“ Und die Phantoms mussten durch die 67:80-Niederlage nicht nur zwei Punkte, sondern auch den direkten Vergleich im Norden lassen.


Beide Mannschaften machten am Sonnabend dort weiter, wo sie Ende Oktober vergangenen Jahres nach 40 Minuten Nettospielzeit aufgehört hatten: Sie lieferten sich eine packende Partie. Ab der ersten Minute war unmissverständlich zu erkennen, dass die Baskets nicht gewillt waren erneut zwei Punkte an die Südniedersachsen abzutreten. Den Phantoms hingegen war nach dem Pokal-Aus unter der Woche keinerlei Kräfteverschleiß anzusehen. So begegneten sich Oldenburg und Braunschweig auf die Art und Weise, wie es die Trainer Predrag Krunic und Emir Mutapcic am liebsten haben. Mit viel Energie und hoher Intensität in der Verteidigung wurde der Gegner dazu gezwungen, sich jeden einzelnen Punkt hart zu erarbeiten. Entsprechend langsam häuften sich die Zähler auf der Anzeigetafel (18:19).


Den Gastgebern spielte dabei in die Karten, dass sie sehr gut am offensiven Brett arbeiteten. Insgesamt griffen die „Donnervögel“ in der ersten Hälfte 12 Rebounds in der Braunschweiger Zone ab, während die Phantoms in ihrem eigenen Hoheitsgebiet nur zehnmal zupackten. Diese vielen zweiten und dritten Chancen nutzte Oldenburg, um die Partie weiter ausgeglichen zu gestalten – wobei sie zwei Phantoms nie richtig unter Kontrolle bekamen. John Allen und Kyle Visser trugen mit je elf Zähler zur Halbzeit die meiste Last im Angriff, sorgten im Gleichschritt für ordentlich Wirbel in der Oldenburger Hintermannschaft (36:36).


Was sich über zwanzig Minuten angebahnt hatte, wurde zunehmendst bittere Realität. Die Hausherren begannen ihre freien Würfe besser zu treffen und behielten die Oberhand bei den Rebounds. Im ganzen dritten Viertel sollten sich die Phantoms nur noch einmal am eigenen „Board“ verdient machen, während Oldenburg die restlichen Abpraller abgriff. Besonders Ruben Boumtje-Boumtje langte fast nach Belieben zu und konnte sich aussuchen, ob er selbst nachlegte oder seine Mitspieler fütterte. Die Baskets schlossen den dritten Spielabschnitt mit einem 16:5-Lauf ab und setzten sich erstmals deutlich ab (63:48).


Die Nordlichter hatten sich in einen Rausch gespielt und waren frühzeitig auf die Gewinnerstraße eingebogen. Was die Phantoms auch versuchten, Oldenburg hatte stets die passende Antwort parat (74:55, 34. Minute). So nutzten beide Coaches die letzten Minuten dazu, ihre Perspektivspieler aufs Feld zu schicken.

Die New Yorker Phantoms verlieren das Niedersachsen-Derby bei den EWE Baskets Oldenburg mit 67:80 und rutschen damit in der Tabelle auf den ersten Nicht-Playoff-Platz.


New Yorker Phantoms:

Wright (3), Levy (12/2), Allen (15/1), Visser (17), Drevo (4), Stückemann, Jones (2), Cain (2), Schmidt, Khartchenkov (2), Coleman (10/1)


EWE Baskets Oldenburg:

Longin (15/3), Srauch (2), McClintock (2), Majstorovic (10/1), Perkovic (12/1), Ratkovica (3), Hain, Anastasov, Gardner (10/1), Paulding (15/2), Pekovic (3), Boumtje-Boumtje (8)

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