News

Dru Joyce und sein Team konnten Tadas Klimavicus nicht stoppen. Foto: Jörn Wolter

Deutliche Niederlage bei den Telekom Baskets Bonn

28.12.2014

Deutlich mit 92:71 (45:38) haben die Basketball Löwen Braunschweig am Sonntag, 28. Dezember, bei den Telekom Baskets Bonn verloren. Dabei zeigten die Braunschweiger zwei verschiedene Gesichter: In der ersten Halbzeit spielte das Team von Löwen-Trainer Raoul Korner gut mit und konnte die Partie weitestgehend offenhalten. In der zweiten Spielhälfte häuften sich jedoch die Ballverluste und auch defensiv hatten Kapitän Kyle Visser & Co. Schwierigkeiten, den Gegner zu stoppen, weshalb die Niederlage am Ende deutlich ausfiel. Für die Basketball Löwen wurde Trent Lockett mit 18 Zählern bester Punktesammler. Bei den Telekom Baskets Bonn war Tadas Klimavicius mit 28 Punkten der herausragende Akteur auf dem Parkett.


Die Basketball Löwen suchten zu Beginn der Partie den direkten Weg zum Korb und waren hier über Kyle Visser und Trent Lockett erfolgreich (2:5, 2. Minute). Von außen lief zunächst auch auf beiden Seiten wenig zusammen – mehrere offene Würfe sowohl der Löwen wie auch der Bonner fanden nicht ins Ziel. Nicht zuletzt deshalb attackierte das Korner-Team weiterhin entschlossen den Korb, und Kyle Visser war per Dunking zum 7:11 zur Stelle (5. Minute). Die Führung wechselte jedoch, als die Basketball Löwen drei Angriffe in Folge ohne Treffer blieben. In dieser Zeit markierten die Bonner fünf Zähler zum 16:15 (8. Minute). Die Führung schwappte einige Male hin und her. Allerdings sorgte der zum Viertelende immer stärker werdende Derrick Allen für das 18:19 nach zehn Minuten.

Zwei erfolgreiche Dreier beider Mannschaften eröffneten den zweiten Spielabschnitt der Partie. Und diese blieb auch bis zur 14. Minute weiterhin ausgeglichen. Doch nach einem weiteren Bonner Dreier und Punkten aus einem Löwen-Ballverlust gerieten Dru Joyce & Co. mit 32:26 in Rückstand und Raoul Korner griff zur Auszeit (15. Minute). Bei den Basketball Löwen, die defensiv Probleme hatten, Bonns Center Klimavicius zu stoppen, fehlte jetzt aber auch das nötige Fortune. Vermeintlich einfache Würfe fielen nicht durch die Reuse, weshalb sie nach 17 Spielminuten erstmals zweistellig zurücklagen (40:30). Mit Derrick Allen zurück auf dem Parkett konnten die Braunschweiger ihren Rückstand zwischenzeitlich wieder auf sieben Zähler verkürzen. Und nachdem der gute Trent Lockett kurz vor Viertelende einen Dreier versenkt hatte, ging es auch mit dieser Differenz beim Stand von 45:38 in die Halbzeitpause.

Zwar starteten die Hausherren erneut mit einem Dreier in dieses Viertel, doch legten die Basketball Löwen prompt vier Zähler in Person von Tim Abromaitis nach (48:42, 22. Minute). Die Korner-Mannschaft versuchte den Rückstand weiter zu minimieren. Aber zu viele Ballverluste in Folge machten die Bemühungen zunichte und sorgten dafür, dass Immanuel McElroy und Kollegen wieder mit 55:45 ins Hintertreffen gerieten (25. Minute). In dieser Phase des Spiels kam zudem hinzu, dass es für die Braunschweiger nur noch selten ein Durchkommen unter dem Korb gab. Die Telekom Baskets hingegen fanden immer wieder ihre Big Men, die teilweise zu einfach zu Punkten kamen und mit dafür sorgten, dass es nach dem dritten Viertel 64:52 stand.

Im letzten Spielabschnitt ähnelte die Partie dem dritten Viertel: Die Basketball Löwen leisteten sich zu viele Ballverluste, verloren auf diese Weise nun gänzlich den Anschluss und gerieten bis auf 78:58 in Rückstand (35. Minute). Zwar steckten sie nicht auf und konnten auch den Gegner zu Ballverlusten zwingen. Doch behielten die Gastgeber die Oberhand und entschieden die Partie mit 92:71 nicht zuletzt deshalb zu ihren Gunsten, weil bei den Braunschweigern insgesamt zu wenig zusammenlief. Für die Basketball Löwen heißt es jetzt, sich schnell von dieser Niederlage zu erholen, denn schon am Dienstag (30. Dezember) treten sie erneut auswärts bei den Eisbären Bremerhaven an. Tip-Off ist um 18.30 Uhr.

Trainerstimmen zum Spiel:

Raoul Korner (Basketball Löwen Braunschweig): Wir haben von meiner Mannschaft heute zwei unterschiedliche Halbzeiten gesehen. Auch wenn Bonn in der ersten Hälfte einige schwere Würfe getroffen hat und wir mit sieben Zählern Rückstand in die Pause gegangen sind, war ich recht zufrieden. In der zweiten Halbzeit waren wir defensiv viel zu passiv, haben uns unnötige Ballverluste geleistet und es dadurch verpasst, uns das Momentum zu erarbeiten.

Mathias Fischer (Telekom Baskets Bonn): Ich habe von meiner Mannschaft in der Halbzeit gefordert, dass sie das Tempo hochhält. Beim Pick-and-Roll haben wir den großen Spieler meist gut gefunden, der dann selbst verwerten konnte oder den Ball bereitwillig wieder nach außen auf den freien Schützen gepasst hat. Wir wussten, dass kontinuierlich hohe Intensität über 40 Minuten für uns arbeiten würde.

Basketball Löwen Braunschweig: Gertz 3, Johnson, Visser 8, Theis 2, Joyce 12, Allen 11, Pluskota 4, Abromaitis 13 (6 Rebounds), Adler, McElroy, Lockett 18, Simon 2.

Telekom Baskets Bonn: McConnell 7, Mädrich 11 (8 Rebounds), Veikalas 9, Brooks 8, Mangold 4, Caloiaro 3, Lawrence 6 (9 Assists), Klimavicius 28 (8 Rebounds), Koch 3, Wachalski 10 (5 Rebounds), Michel 3, Blass.


DatenschutzImpressum