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Der Norden steht schon vor der Tür

14.10.2007

Im hohen Norden weht ein rauer Wind. Und dieser härtet ab. Das bekommt seit dem Jahre 2005 die gesamte BBL zu spüren. Gleich in ihrer Debüt-Saison erreichten die Eisbären Bremerhaven das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft und zählen seit jeher zu konstanten Playoff-Anwärtern. Vergangene Spielzeit erreichten sie nach Abschluss der Hauptrunde den vierten Platz und mussten sich im Viertelfinale RheinEnergie Köln (jetzt Köln 99ers) erst nach fünf packenden Partien geschlagen geben. Der Sommer stand ganz im Zeichen des Umbruchs. Lediglich drei Akteure blieben Coach Sakalauskas erhalten, insgesamt verzeichneten die Nordlichter acht Neuzugänge. Mit dieser frisch formierten Truppe gastieren die Nordlichter am Sonntag in der Braunschweiger Volkswagen Halle.


Im hohen Norden weht ein rauer Wind. Und dieser härtet ab. Das bekommt seit dem Jahre 2005 die gesamte BBL zu spüren. Gleich in ihrer Debüt-Saison erreichten die Eisbären Bremerhaven das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft und zählen seit jeher zu konstanten Playoff-Anwärtern. Vergangene Spielzeit erreichten sie nach Abschluss der Hauptrunde den vierten Platz und mussten sich im Viertelfinale RheinEnergie Köln (jetzt Köln 99ers) erst nach fünf packenden Partien geschlagen geben. Der Sommer stand ganz im Zeichen des Umbruchs. Lediglich drei Akteure blieben Coach Sakalauskas erhalten, insgesamt verzeichneten die Nordlichter acht Neuzugänge. Mit dieser frisch formierten Truppe gastieren die Nordlichter am Sonntag in der Braunschweiger Volkswagen Halle.

Die Eisbären bedienten sich bei ihrer Kaderzusammenstellung vornehmlich an Spielern, die bereits über Europaerfahrung verfügen, bzw. sogar in deutschen Landen spielten. Aus Trier kamen Center Nate Doornekamp und Flügel Tommy Adams. Von den Kirchheim Knights wechselte Alexander Zyskunov an die Küste. Ein weiteres bekanntes Gesicht ist Point Guard Brian Brown, welcher in der BBL durch Engagements in Bonn und Trier bekannt ist. Ein besonderes Wiedersehen wartet am Sonntag auf Jan Lipke, der aus dem belgischen Leuven in deutsche Gefilde zurückgekehrt ist. Der mittlerweile 24-Jährige ging zwischen 2001 und 2006 in Braunschweig auf Korbjagd.

Umgekehrt steht auf Seiten der Phantoms mit Andreas Martin (Foto) jener Assistenz-Trainer, der in den letzten beiden Spielzeiten neben Dr. Sarunas Sakalauskas saß. Ohnehin sind sich die Mannschaften nicht fremd. Während der Vorbereitung trafen die Teams in Bremerhaven zu einem freundschaftlichen Vergleich aufeinander, den die heutigen Gastgeber mit 88:85 knapp für sich entscheiden konnten.

Selbst angesichts der herben Verluste von Adam Chubb (Artland Dragons, 11,1 PpS, 6,9 RpS), Nick Jacobsen (Bree, 13,5 PpS, 2,5 ApS) und Wüterich Judson Wallace (Capo d’Orlando, 12,2 PpS, 7,9 RpS) haben es Sakalauskas und Manager Jan Rathjen geschafft, die entstandenen Lücken zu kompensieren. Auch wenn sich das Machtgefüge durch die Hereinnahme von Adams und Brown deutlich in Richtung Backcourt verschoben hat, so dürfte zumindest der offensive Output kompensiert worden sein. Auf den großen Positionen mussten die Seestädter zuletzt etwas tricksen und holten nach einer Verletzung von Chris Young den in Bremerhaven bereits bekannten Vytas Danelius zurück in den Kader. Der 2,04m-Forward geht in seiner Freizeit gerne jagen und zeigt seine Zielgenauigkeit auch gerne von jenseits der 6,25m-Linie. Schon gewusst: Danelius besuchte zwischen 2001 und 2005 das US-College von Wake Forest. Richtig, das Wake Forest, an dem auch Phantoms-Center Kyle Visser studierte. Sollten sich die beiden unter dem Korb begegnen werden sicherlich keine Geschenke verteilt, das muss bis nach dem Spiel warten. Zumal die Eisbären nach den Auftaktpleiten gegen Bonn und Tübingen noch auf ihr erstes Erfolgserlebnis warten.

„Wir müssen versuchen, uns in der kurzen Zeit zwischen den Spielen in Trier und gegen Bremerhaven optimal zu erholen“, berichtet Emir Mutapcic. „Mental und physisch ist die Doppelbelastung mit zwei Spielen in drei Tagen sehr hoch.“ Die Gäste aus dem Norden haben bereits am Donnerstag gespielt und können sich einen Tag länger entspannen. Für Coach Mutapcic kein unwesentlicher Faktor, zumal die Anreise der Eisbären mit rund 230 Kilometer recht überschaubar ausfällt. „Trotz unserer zwei Siege und den zwei Niederlagen Bremerhavens müssen wir auf dem Boden bleiben und uns vor Augen führen, dass die Eisbären ein Team von sehr hoher Qualität sind.“

 


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