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„Der kürzeste Weg, einen Titel zu gewinnen“

08.02.2011

„Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“, „Ein Spiel dauert 90 Minuten“. Die größten Klassiker der Sportreporter werden immer wieder gerne zitiert. REBOUND entschied sich angesichts des heutigen Pokalderbys gegen die EWE Baskets Oldenburg für „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze“. Die Hallenheft-Redaktion sprach mit Phantoms-Sportdirektor Oliver Braun über seine Erinnerungen an den Pokalwettbewerb, als er noch selbst die Basketballstiefel schnürte.


„Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“, „Ein Spiel dauert 90 Minuten“. Die größten Klassiker der Sportreporter werden immer wieder gerne zitiert. REBOUND entschied sich angesichts des heutigen Pokalderbys gegen die EWE Baskets Oldenburg für „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze“. Die Hallenheft-Redaktion sprach mit Phantoms-Sportdirektor Oliver Braun über seine Erinnerungen an den Pokalwettbewerb, als er noch selbst die Basketballstiefel schnürte.

REBOUND: Als Spieler hast Du für viele Beko BBL Klubs gespielt. Was fällt Dir aus den 90er Jahren ein, als die Erstligisten auch schon mal ein oder zwei Klassen tiefer ran müsst?
Oliver Braun: Besonders in Erinnerung geblieben ist mir, dass man häufiger Mal in engen Schulturnhallen angetreten ist. Bei Pokalfights, beispielsweise gegen Regionalligisten, standen die Zuschauer dann fast auf dem Spielfeld, die Wand war das Seitenaus. Das war zum Teil ziemlich abenteuerlich und hatte etwas von Volksfestcharakter.

Du bist aber auch für Verona und Athen auf Körbejagd gegangen. Welchen Stellenwert genoss der Pokal im europäischen Ausland?
Braun: Auch in Italien und Griechenland hat der Pokalwettbewerb bis heute seinen Charme nicht verloren. David trifft auf Goliath. Die Südeuropäer gehen mit noch mehr Emotionen an die Sache heran. In Griechenland flogen auch schon mal Geldstücke und Feuerzeuge aufs Spielfeld. (lacht) Einmal mussten wir nach Spielende eine halbe Stunde in der Kabine ausharren, weil aufgebrachte Fans auf uns warteten.

Du standest zwei Mal im Pokalfinale…
Braun: Ja, unter anderem mit Brandt Hagen. Beide Male haben wir leider verloren. Das soll aber für heute kein schlechtes Omen sein.

Nehmen wir einmal an, ihr gewinnt heute gegen Oldenburg und steht im Beko BBL TOP FOUR. Welchen Stellenwert genießt dieses Event für Euch?
Braun: Zunächst einmal wäre es eine Bestätigung unseres Konzeptes und unserer guten bisherigen Leistungen. Es wäre der kürzeste Weg einen Titel zu gewinnen. Natürlich würden wir gerne das erste Mal wieder seit der SG FT/MTV Braunschweig vor 20 Jahren ins Finale einziehen. Für mich heißt der Pokalfavorit Brose Baskets.


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