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Der große Wissenstest – Heute: Basketball

18.10.2007

In einer Sache sind die New Yorker Phantoms ihren Gastgebern voraus. Denn was Jena ab der Silvesternacht 2007/2008 zu dem macht, was der Namenszusatz Science City vorgibt, ist in Braunschweig in diesem Jahr bereits Programm. Die Niedersachsen dürfen sich mit dem Titel „Stadt der Wissenschaft“ schmücken, was sich in unzähligen interessanten Veranstaltungen quer durch alle Fachrichtungen bemerkbar macht. Entsprechend hoffen die Phantoms darauf, auch am Donnerstag den sprichwörtlichen Schritt voraus zu sein und ihr Basketballwissen zielstrebig umsetzen zu können.

Der Aufsteiger aus der – mittlerweile ehemaligen – zweiten Liga Süd ist mit drei Niederlagen in die Saison gestartet. Besonders auswärts in Frankfurt (64:68) und Tübingen (69:76) bewies die Truppe von Coach Björn Harmsen großen Kampfgeist und schrammte nur knapp an zwei Siegen vorbei.


In einer Sache sind die New Yorker Phantoms ihren Gastgebern voraus. Denn was Jena ab der Silvesternacht 2007/2008 zu dem macht, was der Namenszusatz Science City vorgibt, ist in Braunschweig in diesem Jahr bereits Programm. Die Niedersachsen dürfen sich mit dem Titel „Stadt der Wissenschaft“ schmücken, was sich in unzähligen interessanten Veranstaltungen quer durch alle Fachrichtungen bemerkbar macht. Entsprechend hoffen die Phantoms darauf, auch am Donnerstag den sprichwörtlichen Schritt voraus zu sein und ihr Basketballwissen zielstrebig umsetzen zu können.

Der Aufsteiger aus der – mittlerweile ehemaligen – zweiten Liga Süd ist mit drei Niederlagen in die Saison gestartet. Besonders auswärts in Frankfurt (64:68) und Tübingen (69:76) bewies die Truppe von Coach Björn Harmsen großen Kampfgeist und schrammte nur knapp an zwei Siegen vorbei. Die Heimpremiere gegen Bonn (62:80) indes war nicht nach dem Geschmack des BBL-Debütanten. Umso motivierter sind Harmsens Schützlinge, wenn am Donnerstag das zweite Heimspiel der Saison ansteht. Dabei müssen die Jenenser allerdings auf zwei bislang elementare Bestandteile ihrer Rotation verzichten. Erst kürzlich wurden die beiden Amerikaner Al Elliott und Adrian Moss aus disziplinarischen Gründen entlassen. Mit Elliott (7,0 PpS, 2,0 ApS) verlieren die „Wissenschaftler“ den Guard, der in der Vorsaison maßgeblichen Anteil am Aufstieg hatte.

Der Verlust Moss’, im Sommer neu zum Kader gestoßen und durch die ersten Einsätze zum fleischgewordenen Traum eines jeden BBL-Fantasy-Managers gereift, trifft das Team sportlich weitaus härter. Der 25-jährige Center legte bis zu seiner Entlassung nicht nur 17 Zähler und 11 Rebounds pro Partie auf, sondern avancierte mit durchschnittlich 18,5 Punkten zum effektivsten Akteur des Kaders. Zumindest auf der kleinen Position konnte mit Brendan Plavich ein schneller Ersatz an Bord geholt werden. Nach einem Center wird noch Ausschau gehalten. So liegt die Last der Verantwortung verstärkt auf den Schultern der BBL-Routiniers Alexander Seggelke (14,7 PpS, 6,7 RpS, 3,0 ApS) und Ajmal Basit (11,7 PpS, 8,7 RpS). Dass sie mit dieser Herausforderung umgehen können bewiesen sie am Wochenende in Tübingen, wo beide mit einem Double-Double glänzten.

Mit höchsten Respekt vor dem Aufsteiger fahren die New Yorker Phantoms nach Jena. „Die Mannschaft hat schon bewiesen, dass sie Qualität besitzt“, gibt Trainer Emir Mutapcic zu Protokoll. „Uns erwartet ein schweres Spiel, denn Jena will den ersten Sieg und hat das Heimpublikum im Rücken.“ Für die Phantoms selbst bedeutet diese Partie aber auch ein Stück Wiedergutmachung. Mutapcic: „Ich erwarte, dass wir uns besser als zuletzt präsentieren und mit einer deutlich höheren Intensität aufs Feld gehen. Wir wollen nicht phasenweise gut und engagiert spielen, sondern über 40 Minuten ein hohes Level halten.“ Dies beginnt in den Augen des Coaches bei den kleinen Dingen, die in der Summe spielentscheidend sein können. „Aus der Verteidigung heraus müssen wir unsere Fastbreak-Chancen konsequenter und hochprozentiger nutzen, müssen effektiv statt unterhaltsam spielen“, so Mutapcic.

 


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