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Den direkten Vergleich im Blick

20.03.2008

Samstag, 22.3.2008, 19:00 Uhr: New Yorker Phantoms – DB Skyliners

Für die Deutsche Bank Skyliners muss es ein kleiner Kulturschock sein. Sind sie doch die riesigen Wassermassen des Main gewöhnt, so bekommen sie am Wochenende die fast stehenden Gewässer der Braunschweiger Oker zu Gesicht. Doch der Eindruck täuscht, denn Basketball ist in Niedersachsen mächtig in Wallung geraten.


Samstag, 22.3.2008, 19:00 Uhr: New Yorker Phantoms – DB Skyliners


Für die Deutsche Bank Skyliners muss es ein kleiner Kulturschock sein. Sind sie doch die riesigen Wassermassen des Main gewöhnt, so bekommen sie am Wochenende die fast stehenden Gewässer der Braunschweiger Oker zu Gesicht. Doch der Eindruck täuscht, denn Basketball ist in Niedersachsen mächtig in Wallung geraten. Die New Yorker Phantoms wollen wieder in die Playoffs! Dazu bedarf es nicht nur zweier Meisterschaftspunkte, sondern am besten auch des direkten Vergleichs gegen die Hessen. Im Hinspiel unterlagen die Schützlinge von Trainer Emir Mutapcic noch mit 73:83 gegen die von Murat Didin geführte Truppe.


Erheblichen Anteil am gegenwärtigen Erfolg der auf Platz sieben der Tabelle rangierenden Gäste hat Forward Derrick Allen, der mit durchschnittlich 19,6 Zählern und 7,6 Rebounds pro Partie die Universalwaffe schlechthin darstellt. Beide Werte sind teaminterne Bestmarken. Offensiv erhält er von dem aus Ilian Evtimov (13,4 PpS), Pascal Roller (12,1 PpS) und Koko Archibong (10,4 PpS) bestehenden Trio schlagkräftige Unterstützung. Besonders die beiden Letztgenannten erweisen sich durch ihre große BBL-Erfahrung als besonders wertvoll für den Club. Sowohl der Point Guard, als auch der hochgeschossene Flügel hat bereits einen Meistertitel auf dem persönlichen Konto. Hinzugenommen Coach Didin, der in der Saison 2000/01 mit Ülker Istanbul türkischer Meister wurde, macht das eine breite Phalanx an Titelträgern, die allzeit einen gesunden Ehrgeiz versprühen. Nach drei Niederlagen in Folge konnte sich das Team am vergangenen Wochenende mit 69:54 gegen die Walter Tigers Tübingen rehabilitieren und den ansonsten positiven Saisontrend bestätigen.


Für die New Yorker Phantoms ist klar, dass sie nach dem Coup in Bamberg (94:90 n.V.) daheim nachlegen müssen. Zumal die Gäste mit Blick auf das Ende der Spielzeit zu den direkten Konkurrenten um den Playoff-Einzug gehören. Demnach wird nicht nur ein österlicher Heimsieg, sondern eine positive Differenz von elf oder mehr Zählern angepeilt, um den direkten Vergleich zu sichern. Dazu bedarf es einer Fortsetzung des durchweg positiven Trends der jüngsten Vergangenheit. „Wir haben schon in den letzten Spielen gezeigt, dass wir Basketball spielen können“, konstatierte Headcoach Emir Mutapcic unlängst. Mit dem zweiten Sieg der laufenden Saison gegen Bamberg wurde die kurz zuvor erlittene Paderborn-Pleite egalisiert. Die Phantoms wollen sich jedoch nicht zu sehr in sonnigen Erinnerungen baden, sondern das kommende Spiel bei „Null“ beginnen – oder eben bei „–10“!

 


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