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Kai Globig und seine Junior Löwen U19 kämpften aber bis zum Schluss, waren bei den Piraten Hamburg aber ohne jegliche Chance. Foto: Ingo Hoffmann/PartnerDesign

Deftige Packung für NBBL, JBBL weiterhin erfolgreich

01.12.2014

Nachdem die Junior Löwen U19 mit zwei Siegen aus drei Spielen in die Saison gestartet waren, ist derzeit ein wenig der Wurm drin. Gestern verloren sie die dritte Partie in Folge und kamen bei den Piraten Hamburg mit 105:34 unter die Räder. Anders sieht es dafür bei den JBBL'ern aus. Nach einem etwas holperigen Saisonstart sind die U16-Basketballer von Lennart Arendt richtig gut in Schwung gekommen und konnten gestern den dritten Sieg in Folge feiern. Sie gewannen mit 59:72 bei DBV Charlottenburg.


NBBL: „Es ging einfach nichts“

„Ich habe noch nie so ein Spiel erlebt. Wir hatten vom Anfang bis zum Schluss nicht den Hauch einer Chance“, beschreibt NBBL-Coach Sean McCaw die deftige Niederlage in Hamburg, bei der auf seinen Topscorer Lars Lagerpusch verzichten musste. Seine Mannschaft fand zu keinem Zeitpunkt einen Zugriff auf das Spiel, verlor das erste Viertel schon deutlich mit 27:12. Das sollte sich mit Fortlauf der Partie auch nicht ändern. Insgesamt kamen die Junior Löwen U19 lediglich auf 34 erzielte Punkte und konnten den Gegner im Gegenzug nie stoppen.

„Die Piraten haben konsequent zum Korb gezogen und so gespielt, als würde wir ihnen überhaupt nichts anhaben können. Alles was sie machten, spielte sich in Korbnähe ab. Das war so stark und souverän. Und da war es auch egal, was wir probierten – es ging einfach nichts“, so Sean McCaw weiter. Mehr als 60 Punkte erzielten die Hamburger aus dem Nahdistanzbereich und demonstrierten damit ihre Dominanz unter den Körben. „Man muss einfach ganz klar sagen, dass Hamburg richtig gut und wir richtig schlecht waren. Vor allem defensiv müssen wir uns unbedingt wieder steigern“, bringt McCaw ein Problem der letzten Wochen auf den Punkt.

Doch auch wenn diese Schmach weh getan hat, so hat der Junior Löwen U19-Headcoach auch positive Aspekte gesehen. So habe sein Team sich trotz des hohen Rückstands zur Halbzeit (61:18) nicht aufgegeben, sondern weiterhin gekämpft. Und darüber hinaus habe jeder eine Chance auf Einsatzzeit bekommen.

Die Vorgabe von Sean McCaw lautet jetzt: Das Spiel abhaken und mit vollem Fokus auf den nächsten Gegner RSV Eintracht in die Woche starten!

Junior Löwen U19: Globig 2 (5 Rebounds), Drzymalla 4, Taherian, Wilhelm 2, Sonar 11 (6 Rebounds), Bothe 2, Weinert, Wolters 7, Schilling 2, Schötz, Mellen, El Domiaty 4.

JBBL: Dritter Sieg in Folge!

Für die Junior Löwen U16 läuft es im Moment richtig gut. Nachdem sie am vorletzten Wochenende zu Hause gegen DBV Charlottenburg gewannen, stand am gestrigen Sonntag schon das Rückspiel gegen die Berliner auf dem Spielplan. Coach Lennart Arendt kam dieses „back-to-back“-Spiel entgegen, wie er vorher sagte, weil man den Gegner gerade erst geschlagen hatte und die Vorbereitung auch etwas einfacher sei. Sein positives Gefühl sollte sich bestätigen.

Zwar kam sein Team nicht gut ins Spiel und gab das erste Viertel auch mit 19:11 ab. Doch sah Lennart Arendt die Partie nicht außer Kontrolle und war davon überzeugt, dass seine JBBL'er den Rückstand würden aufholen können, sobald sie mit mehr Struktur in der Verteidigung agieren würden. „Wir waren im ersten Viertel noch nicht im Spiel und verteidigten schwach. Das hat sich dann im zweiten Viertel geändert und damit auch der Spielverlauf“, sagt der U16-Coach. Die Junior Löwen legten nach einem Zehn-Punkte-Rückstand einen 15:0-Lauf auf's Parkett und konnten mit einem kontrollierten Spiel einen knappen Vorsprung von zwei Zählern zur Halbzeit behaupten (28:30).

Im dritten Viertel trumpften die Braunschweiger JBBL'er dann richtig auf. „Das war bärenstark, was wir da gespielt haben. Wir haben unser Innenspiel gut durchgezogen, dort hochprozentig getroffen und konnten uns so immer weiter absetzen“, schwärmt Lennart Arendt. Ein 12:2-Lauf zum Viertelende bedeutete das 42:58 zu Gunsten der Junior Löwen U16. Die konnten sich im letzten Spielabschnitt sogar bis auf 23 Punkte absetzen und brachten den Sieg souverän nach Hause. „In den letzten Minuten haben auch die Einsatzzeit bekommen, die sonst wenig bis gar nicht spielen. Sie sollten ein wenig was lernen und Erfahrung sammeln. Und ich denke, es hat ihnen gut getan“, sagt Arendt abschließend. Durch diesen dritten Sieg in Folge hat sein Team das Punktekonto ausgeglichen und steht nun auf dem dritten Tabellenplatz in der Division Nordost.

Junior Löwen U16: Roosch, Fisser 1, Meier, Krückeberg-Saathoff 8 (7 Rebounds), Martin 16 (8 Rebounds), Tsitalis 4, Volkmann 1, Gröchtemeier 1 (5 Rebounds), Roleder 24 (4 Assists, 4 Steals), Wilczek 5 (4 Steals), Schaper 12 (5 Rebounds).


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