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Das letzte Viertel ver-Geibt

07.04.2008

Bayer Giants Leverkusen - New Yorker Phantoms 83:80 (14:23, 27:28, 20:17, 22:12)

Im zweiten Spiel innerhalb von drei Tagen war den New Yorker Phantoms kein erneuter Erfolg vergönnt. Nach dem 92:66 über Tübingen ging es gen Leverkusen, wo die Bayer Giants darauf warteten, die Niederlage gegen Trier wieder wett zu machen.


Bayer Giants Leverkusen - New Yorker Phantoms 83:80 (14:23, 27:28, 20:17, 22:12)


Im zweiten Spiel innerhalb von drei Tagen war den New Yorker Phantoms kein erneuter Erfolg vergönnt. Nach dem 92:66 über Tübingen ging es gen Leverkusen, wo die Bayer Giants darauf warteten, die Niederlage gegen Trier wieder wett zu machen. Während es zu Beginn der Partie ganz danach aussah, als ob die Niedersachsen zwei Meisterschaftspunkte mit auf die lange Heimfahrt nehmen sollten, steigerte sich der Rekordmeister nach hinten heraus deutlich und schaffte kurz vor Schluss die Wende. So unterlagen die New Yorker Phantoms den Rheinländern knapp mit 80:83 und mussten im Rennen um Tabellenplatz acht ein wenig zurückstecken.


Das erste Viertel gehörte den Gästen aus Braunschweig. Die Verteidigung stand fester als das bundesweit bekannte Bayer-Kreuz und machte den Giants mächtig zu schaffen. Nur zehn Würfe aus dem Feld wurden die Hausherren im ersten Abschnitt los - davon fanden vier ihr Ziel. Da sie an der Freiwurflinie mit sechs Treffern (bei sieben Versuchen) hochprozentiger agierten blieb der Rückstand noch einigermaßen überschaubar. Die Phantoms hingegen glänzten durch Teamdienlichkeit. Bis zur Viertelpause verteilten die Braunschweiger Spieler sechs Assists an ihre Nebenleute, wobei John Allen allein drei direkte Korbvorlagen verbuchte (14:23).


Auch wenn Leverkusen in der Folge verkürzen konnte (22:27, 14. Minute), so fanden die fünf Wahlniedersachsen auf dem Feld die richtige Antwort, um sich wieder abzusetzen. Mit einer Reihe Dreipunktwürfen setzten sie sich wieder ab und hatten bis zur Pause satte acht Distanztreffer (bei 18 Versuchen) vorzuweisen (41:51).


Nach dem Seitenwechsel starteten die Hausherren ihre Aufholjagd und suchten immer wieder den Weg zum Korb. Daraus ergaben sich entweder reihenweise Freiwürfe, oder die rotierende Phantoms-Defense wurde durch kluges Passspiel ausgehebelt und hochprozentig abgeschlossen. Besonders Leverkusens Ransford Brempong und Eric Taylor sorgten immer wieder für Sorgenfalten auf der Stirn von Emir Mutapcic. Dessen Schützlinge hielten nach Kräften dagegen und behielten die Führung weiterhin inne (61:68).


Die Giants eröffneten den Schlussabschnitt mit einem 8:2-Lauf, den der fulminant von der Bank agierende Gordon Geib wenig später mit einem Korbleger zum Ausgleich sogar noch toppte (75:75, 36. Minute). In den letzten vier Minuten versteiften sich beide Teams nur noch auf intensive Verteidigung, wobei Leverkusen sich durch Punkte von der Linie langsam davonschlich (82:77, 39. Minute). Ein Dreier von Steven Wright brachte Braunschweig wieder in der Reichweite. Im Gegenzug konnte Beckham Wyrick nur einen seiner zwei Freiwürfe verwandeln, was den Phantoms mit dem letzten Angriff die Möglichkeit zum Ausgleich ließ. Der Dreier von Andrew Drevo traf leider nicht sein Ziel.

Die New Yorker Phantoms Braunschweig unterliegen den Bayer Giants Leverkusen mit 80:83 und haben nunmehr zwei Zähler Rückstand auf den angestrebten Playoff-Platz.


New Yorker Phantoms:

Wright (15/3), Levy (10/1), Allen (5/1), Visser (10), Drevo (9/3), Jones (11/1), Cain (5), Khartchenkov (4), Coleman (11/3)


Bayer Giants Leverkusen:

Winters (2), Geib (17/3), Brempong (17), Bailey (14), McCoy, Whiting (11), Wyrick (7), Taylor (15)

 


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