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Das Gesetz der Serie (brechen)

27.03.2008

Sonntag, 30.3.2008, 15:00 Uhr: Telekom Baskets Bonn - New Yorker Phantoms

Ein letztes Mal geht es für die New Yorker Phantoms in die Bonner Hardtberghalle. Denn schon bald werden die in der ehemaligen Bundeshauptstadt ansässigen Telekom Baskets in ihre neue, vereinseigene Halle umziehen. Der Rohbau steht schon lange Es bedarf nur noch diverser Feinarbeiten, ehe das Schmuckstück am Basketsring bespielbar ist.


Sonntag, 30.3.2008, 15:00 Uhr: Telekom Baskets Bonn - New Yorker Phantoms


Ein letztes Mal geht es für die New Yorker Phantoms in die Bonner Hardtberghalle. Denn schon bald werden die in der ehemaligen Bundeshauptstadt ansässigen Telekom Baskets in ihre neue, vereinseigene Halle umziehen. Der Rohbau steht schon lange Es bedarf nur noch diverser Feinarbeiten, ehe das Schmuckstück am Basketsring bespielbar ist. Apropos Feinarbeiten: Sowohl Baskets als auch Phantoms arbeiten akribisch daran, sich für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren. In Zuge dessen wird definitiv eine Serie der Gastgeber enden. Welche das sein wird, hängt vom Ausgang der Partie ab.


Seit beeindruckenden neun Heimspielen in Serie hat die Mannschaft von Trainer Michael Koch auf eigenem Grund und Boden keine Niederlage mehr hinnehmen müssen. Die letzte Niederlage sah das Bonner Publikum am 21. Oktober 2007, als sich die Brose Baskets Bamberg mit 70:55 bei den Rheinländern durchsetzen konnten. Dies ist die aktuell längste Heimsiegserie aller 18 Bundesligisten. Die Kehrseite der Medaille weist in jüngster Vergangenheit einen stetigen Wechsel von Erfolg und Misserfolg auf. Seit dem 17. Spieltag wechselten sich Sieg und Niederlage von Spiel zu Spiel ab. Daran konnten auch zuletzt zwei Auswärtsansetzungen hintereinander nichts ändern. Einer 74:95-Schlappe in Leverkusen folgte vergangenes Wochenende ein 77:73-Sieg in Tübingen. Somit wird mit der Begegnung gegen die Phantoms eine Serie ihr Ende finden. Entweder bestätigt sich der gute Ruf der „Hardtberg-Feste“ und bringt Heimsieg Nummer zehn in Folge, oder das Wechselspielchen geht weiter und beschert Braunschweig mit zwei wichtigen Punkten um den Playoff-Einzug.


Die größte Stärke der Telekom Baskets ist ihre Unberechenbarkeit im Angriff samt einer knüppelharten Verteidigung. Das Prunkstück dabei bildete die amerikanische Flügelzange um Jason Conley und Winsome Frazier (11,9 PpS). Insgesamt stand das dynamische Duo allerdings in nur 13 Partien gemeinsam auf dem Feld. Erst fiel Frazier verletzungsbedingt für fünf Spiele aus, dann musste Conley einem Bluterguss im Knie nachgeben und sitzt seit Anfang Februar in zivil auf der Bank. Für den Kapitän wurde mit Eddi Basden (8.2 PpS) rechtzeitig vor Ende der Wechselfrist ein adäquater Ersatz für „ConAir“ verpflichtet. In der kurzen Zeit am Rhein zeigte er bereits, dass er dem Team offensiv durch ein gutes Händchen (13 Punkte gegen Frankfurt), aber auch sein gutes Auge (fünf Assists gegen Tübingen) helfen kann.


Unter den Körben halten es die beiden Bonner Stammkräfte wie einst Terence Hill und Bud Spencer. Während John Bowler (11,8 PpS, 5,6 RpS) gern rustikal zur Sache geht, vertraut Allstar Ronald Burrell (13,1 PpS, 5,2 RpS) auf geschmeidige Bewegungen, um seinem Gegenspieler ein Schnippchen zu schlagen. Von der Bank kommend sorgt das deutsche Trio um Aufbau Johannes Strasser (6,6 PpS, 2,0 ApS), Schütze Artur Kolodziejski (40,9% 3FG) und Center-Veteran Bernd Kruel (58% FG) für wertvolle Entlastung der Startformation.


Die Partie wird live auf BBL.TV zu sehen sein. Die Moderation übernimmt der ehemalige Nationalspieler Denis Wucherer. Ihm assistiert Sarah Beckmann, die einmal mehr diverse Stimmen vom Feldrand einfängt.

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