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Danceteam DMAX - Zu Besuch beim Training

03.02.2010

Bildergalerie online Beim Namen DMAX fallen einem sofort Tattoo-Doku-Soaps, Reportagen über Wurstfabriken und die Ludolfs ein, welche auf einem deutschen Privatsender über den Bildschirm flimmern. Jedoch nicht in Braunschweig. Die Besucher der Heimspiele der New Yorker Phantoms bekommen seit der Saison 2008/2009 vom gleichnamigen Danceteam aus Braunschweig ebenfalls beste Unterhaltung geboten.


Bildergalerie online Beim Namen DMAX fallen einem sofort Tattoo-Doku-Soaps, Reportagen über Wurstfabriken und die Ludolfs ein, welche auf einem deutschen Privatsender über den Bildschirm flimmern. Jedoch nicht in Braunschweig. Die Besucher der Heimspiele der New Yorker Phantoms bekommen seit der Saison 2008/2009 vom gleichnamigen Danceteam aus Braunschweig ebenfalls beste Unterhaltung geboten. Wir besuchten die Tanzformation, die in den Auszeiten und Viertelpausen ihr Können zeigt, beim Training.


Schon vor dem Training herrscht eine ausgelassene und freundliche Stimmung. Anders als bei vielen Sportarten, bei denen schon mal Liegestütze oder Liniensprints anstehen, geht es eher ruhig und freundschaftlich zu. „Aber ich kann auch mal lauter werden“, sagt Fara Sendjaja mit einem schelmischen Lächeln. Die Inhaberin der Tanzschule „Move&Style“ war unter anderem mit der Gruppe D!Nation von Deutschlands wohl bekanntestem Choreographen Detlef „D!“ Soost im deutschen Musikfernsehen zu bewundern.


„Musik ist mein Leben“, fasst die 30-jährige Trainerin des Teams ihre Erfahrungen in Gesang, Tanz und Showgeschäft zusammen. Mit 14 Jahren entdeckte sie ihre Liebe zum Tanz, nachdem sie zuvor Eiskunstlauf, Ballet und Cheerleading betrieben hatte. Gemeinsam mit ihrem 21-jährigen Bruder und einzigem Angestellten Marvin betreibt sie seit 2006 ihre eigene Tanzschule in der Kurt-Schumacher-Straße – ein Fulltime-Job. Die von den New Yorker Phantoms bekannte Formation DMAX ist dabei nur ein kleiner Teil des Angebots von Streetjazz, über Salsa bis hin zu Hip Hop. Referenzen wie gemeinsame Auftritte mit US-Rapper Nelly, der ehemaligen Popstars Band „Overground“ und dem Berliner Rapper „Sido“ gehören zu Faras persönlichen Highlights.


Erstmals präsentierte sich DMAX dem Braunschweiger Basketballpublikum

im Jahr 2007. Seit der vergangenen Spielzeit gehören sie mit ihren 30 bis 40 Choreographien pro Saison zum festen Rahmenprogramm in der Volkswagen Halle. Für die Mitglieder der Formation bedeutet das: Zwei mal in der Woche Training und zwei Stunden vor Spielbeginn in der Halle zu sein. „Alle treten liebend gerne gemeinsam auf. Keiner tanzt nur für sich“. Die 16 bis 20-Jährigen sind Schüler, stehen kurz vor dem Abitur oder befinden sich in der Berufsausbildung. Auf die Frage, ob das alles unter einen Hut zu bekommen ist, antworten Mariel, Don und Alicja stellvertretend für das Team mit einem deutlichen „Ja!“


Die Belohnung für ihre Mühen sind außer den Auftritten für die Phantoms, bei denen sie in den neusten Styles von New Yorker gekleidet nicht nur durch ihre unermüdlichen „Defense“-Rufe auffallen, Meisterschaften und Auftritte in TV-Produktionen wie „The Dome“. Teilweise erhalten die Tänzer auch Anfragen für Modeljobs, z. B. für Fotoaufnahmen für die Fan Collection der Phantoms oder aber von New Yorker selbst.

Beim „Deutschland Cup“ Ende des vergangenen Jahres belegten sie den 13. Platz von 34 Teilnehmern. „Das ist schon eine gute Leistung. Natürlich will man immer gewinnen, aber wir entwickeln uns stetig weiter“, ist sich Fara sicher, in diesem Jahr eine noch bessere Platzierung zu erzielen. Ein großer Erfolg für das Team, aber vor allem für DMAX-Tänzer Don Groß, war der 6. Platz im Solowettbewerb – bei ungefähr 100 Teilnehmern. Besonders hervorzuheben: Der 19-Jährige tanzt gerade mal seit einem Jahr. „Er könnte hier seinen Schrank und sein Bett aufstellen“, lacht Fara. Ganze vier Mal Training in der Woche zeigen, dass auch beim Tanzen Erfolg nur über harte Arbeit und Disziplin zu

erreichen ist.

Zum Tanzen kamen sie alle über Freunde, Familie oder das Interesse an der Hip Hop Kultur. Etwa 150 Teilnehmer von „Move&Style“ zeigen, dass das Interesse groß ist. „Im Sommer herrscht immer etwas Flaute. Da wissen viele nicht, ob und wo sie im Herbst studieren oder ihre Ausbildung beginnen“,

verdeutlicht Fara die Altersstruktur der Kursteilnehmer. Wenn sich der eine oder andere Zuschauer animiert fühlt, selbst mal wieder das Tanzbein zu schwingen: Es gibt auch einen Ü25 Hip Hop-Kurs, bei dem auch Anfänger immer herzlich willkommen sind.

DMAX Danceteam auf newyorkerphantoms.de

Tanzschule Move & Style

 

 


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