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Bremerhaven schlägt die Phantoms zum Auftakt

20.09.2008

New Yorker Phantoms - Eisbären Bremerhaven 69:79 (12:20, 27:20, 15:18, 15:21)

 

Die Eisbären aus Bremerhaven bleiben für die New Yorker Phantoms in eigener Halle kein gern gesehener Gegner. Wie in den vorigen Spielzeiten unterlag die Formation von Phantoms-Coach Emir Mutapcic nach hartem Kampf. Diesmal mit 69:79 vor 3520 Zuschauern in der Volkswagen Halle.


New Yorker Phantoms - Eisbären Bremerhaven 69:79 (12:20, 27:20, 15:18, 15:21)

 

Die Eisbären aus Bremerhaven bleiben für die New Yorker Phantoms in eigener Halle kein gern gesehener Gegner. Wie in den vorigen Spielzeiten unterlag die Formation von Phantoms-Coach Emir Mutapcic nach hartem Kampf. Diesmal mit 69:79 vor 3520 Zuschauern in der Volkswagen Halle. Somit sind die Phantoms mit einer Niederlage in die neue Saison gestartet.

 

Emir Mutapcic machte die Niederlage an drei Punkten fest. „Erstens konnten wir Marcus Slaughter nie stoppen. Zweitens hatten wir generell Probleme mit dem Insidespiel Bremerhavens und drittens hatten wir keine Antwort auf den 8:0-Lauf Mitte des vierten Viertels.“ Bermerhaven sei allerdings ein starkes Team, das eine zentrale Rolle in der BBL spielen werde, fügte Mutapcic an.

 

Sein Gegenüber, der Litauer Sarunas Sakalauskas, fand für die Braunschweiger ebenfalls lobende Worte: „Die neue Mannschaft der Phantoms ist stärker, als die der vorigen Serie.“ Seine Formation sei mit dem Druck besser klar gekommen, weil es zum Saisonstart auswärts antreten konnte. „Das war ein Vorteil für uns.“

 

Die Entscheidung fiel im Schlussabschnitt, als Bremerhaven binnen zwei Minuten einen Vorsprung von 13 Punkten erspielte (38. Minute) und den Erfolg somit so gut wie sicher hatte. Bis dato lagen die Phantoms immer auf Tuchfühlung und versuchten es hauptsächlich mit Dreiern, von denen nach der Halbzeitpause nur noch zwei den Weg in den Korb fanden. Bei der Aufholjagd im zweiten Abschnitt trafen die Phantoms ihre Distanzwürfe hingegen sicher.

 

Entscheidender Mann war in den letzten zehn Minuten Gästecenter Marcus Slaughter, der zehn seiner insgesamt 24 Zähler in dieser Zeit markierte. Zudem landeten insgesamt 15 Rebounds in seinen Händen. Hier lag das von Mutapcic beschrieben Manko seines Teams. Mit 42:32-Rebounds dominierten die Gäste an den Brettern.

 

Die spektakulärste Aktion des Abends gelang ebenfalls den Eisbären. Ihr Spielmacher Giordan Watson traf zur Halbzeitpause von der Mittellinie mit der Sirene einen Dreier und brachte sein Team wieder in Front, nachdem die Phantoms ein ganz starkes zweites Viertel aufgelegt hatten.

Erfreulich ist für die Phantoms trotz der Niederlage, dass Dustin Salisbery (im Bild gegen Mike Gansey) nach einer Verletzungspause in der Vorbereitung 24 Minuten eingesetzt werden konnte und auf Anhieb mit 13 Punkten zweitbester Werfer seiner Farben wurde.

Zudem scheint auf den BBL-ALLSTAR Andrew Drevo auch in seiner zweiten Braunschweiger Saison Verlass. Er avancierte mit 23 Punkten zum Topscorer der Phantoms und sicherte sich zudem sechs Rebounds.

Phantoms: Franklin (9 Punkte/5 Assists), Levy (4), Visser (7/6 Rebounds), Drevo (23/6 Reb.), Friedel, Cain (7/6 Reb.), Mittmann, Crouch (6), Salisbery (13).

 

Für Bremerhaven trafen zweistellig: Slaughter (24), Elegar (11).

 


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