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Brasilianer verstärkte Phantoms-Geschäftsstelle

03.12.2009

Aktuell gibt es keinen Brasilianer, der in der 1. Basketball Bundesliga für einen der 18 Klubs auf Körbejagd geht – ganz anders als im deutschen Profifußball. Thiago Borges Tambellini hielt zumindest eine Woche seine Landesfarben in der Geschäftsstelle der Basketballer der New Yorker Phantoms hoch. Der 15 Jahre alte Jugendliche aus Rio de Janeiro absolvierte beim Erstligisten aus Braunschweig ein einwöchiges Praktikum.


Aktuell gibt es keinen Brasilianer, der in der 1. Basketball Bundesliga für einen der 18 Klubs auf Körbejagd geht – ganz anders als im deutschen Profifußball. Thiago Borges Tambellini hielt zumindest eine Woche seine Landesfarben in der Geschäftsstelle der Basketballer der New Yorker Phantoms hoch. Der 15 Jahre alte Jugendliche aus Rio de Janeiro absolvierte beim Erstligisten aus Braunschweig ein einwöchiges Praktikum.


Normalerweise besucht der Schüler die Deutsche Schule Corcovado am Zuckerhut und ist, wie sollte es auch anders sein, ein großer Fan des Fußballclubs und derzeitigem Spitzenreiter der brasilianischen Topliga Flamengo Rio de Janeiro. Den legendären brasilianischen Basketballstar Oscar Schmidt kennt der Schüler vom Hörensagen. Seine Lieblingsspieler sind – wie für viele Kids – die NBA-Legenden Michael Jordan und Magic Johnson. Sein erstes Basketballspiel live erlebte er, als die New Yorker Phantoms in der Volkswagen Halle die Telekom Baskets Bonn empfingen. „Ich mag Basketball, weil es ein sehr schnelles Spiel ist und viele Aktionen stattfinden“, so der Zehntklässler, der sich in Braunschweig pudelwohl fühlte. „Besonders die Innenstadt hat mir gut gefallen“, so der Abc-Schütze, der die sieben Tage seines Aufenthaltes in einer Braunschweiger Gastfamilie verbrachte.


Einmal pro Jahr reist jeweils die 10. Klasse der Escola Alema Corcovado mit ihrem aus Braunschweig stammenden Lehrer Achim Hartmann in die Löwenstadt. „Die Schule genießt in Brasilien einen hervorragenden Ruf“, betont Thiago Borges Tambellini, den die Reise anschließend nach Tschechien, Österreich und zurück nach München und Berlin führt. Nach insgesamt drei Wochen geht es zurück ins sonnige Brasilien – dort ist jetzt Sommer.

 


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