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Bittere Niederlage in Göttingen - Franklin verletzt

07.02.2009

BG Göttingen vs. New Yorker Phantoms 73:69 (32:33). 

Besser gespielt und doch verloren! So ist das oft im Basketball. Und so erging es Freitagabend im Niedersachsenduell den New Yorker Phantoms bei der BG Göttingen. Bitter, denn bis zur 34. Minute hatten die Phantoms den Gegner im Griff, kompensierten die Ausfälle von Andrew Drevo sowie Will Franklin und spielten gegen die kleine Formation der BG taktisch clever.


BG Göttingen vs. New Yorker Phantoms 73:69 (32:33). 

Besser gespielt und doch verloren! So ist das oft im Basketball. Und so erging es Freitagabend im Niedersachsenduell den New Yorker Phantoms bei der BG Göttingen. Bitter, denn bis zur 34. Minute hatten die Phantoms den Gegner im Griff, kompensierten die Ausfälle von Andrew Drevo sowie Will Franklin und spielten gegen die kleine Formation der BG taktisch clever. Dass es am Ende beim 69:73 (33:32) nicht zum dritten Auswärtssieg der Saison reichte, lag an Ballverlusten – teils wegen am Ende fehlender Kraft selbst verschuldet, teils durch die grenzwertig harte Verteidigung der Göttinger provoziert.

Ohne Andrew Drevo, der vor der Partie Vater einer Tochter wurde, stand Jason Cain in der Startformation und machte gleich da weiter, wo er gegen Ulm aufgehört hatte. Mit einem Monsterdunking traf er zum 6:3 – und es lief von Beginn an gut. Die Verteidigung der Phantoms stand wie im Hinspiel, als Göttingen insgesamt nur 49 Punkte erzielen konnte. Bis zur Halbzeit konnte sich allerdings keine Mannschaft deutlich absetzen. Bei Göttingen lag es an der Wurfquote (37%, BS 61%) und bei Braunschweig an den Ballverlusten (14), dass die Begegnung völlig offen war.

Kurz vor dem Seitenwechsel schied dann Phantoms-Spielmacher Will Franklin aus, der von Robert Kulawick unsanft mit der Hüfte in die Bande befördert wurde. Ob er sich schlimmer verletzt hat, ist noch unklar – spielen konnte er jedenfalls nicht mehr. Statt Franklin musste nun Michael Flowers die Verantwortung übernehmen und bot mit Abstand sein bestes Saisonspiel. Sechs Punkte in Folge erzielte der Rookie nach der Pause und hatte maßgeblichen Anteil an der höchsten Führung (46:33, 25.). Flowers war es auch, der seine Farben mit seinem ersten Dreier der Spielzeit zum 57:46 (33.) zum Erfolg zu werfen schien. Nach einem weiteren Dreier von Nils Mittmann zum 60:54 (35.), sah es immer noch gut aus. Doch dann folgte der Einbruch.

Die BG, die offensiv über weite Strecken der Partie völlig von der Rolle war und oft kein Mittel gegen Braunschweigs Verteidigung fand, konnte gegen müde gespielte Braunschweiger in den letzten fünf Minuten 19 Zähler verbuchen. Durch den starken Charles Lee ging die BG in Führung (62:60) und machte, ebenfalls durch Lee, zum 70:66 alles klar (40.).

„Klasse, wie die Mannschaft ohne ihre beiden besten Scorer aufgetreten ist und gekämpft hat“, lobte Sportdirektor Oliver Braun. Coach Emir Mutapcic sagte: „Es lag an den vielen Ballverlusten, aus denen Göttingen fast immer Punkte gemacht hat, dass wir noch verloren haben.“

Trotz der Niederlage macht die Leistung für die kommenden Aufgaben Mut. Vor allem, weil Michael Flowers mit 19 Punkten und vier Ballgewinnen endlich nicht nur defensiv, sondern auch offensiv sein Können zeigte.

BG: Lee 19, Little 13, Bailey 13, Jacobson 12, Brown 8, Boone 3, Trice 3, Oliver 2, Dill, Grimaldi, Wente, Kulawick.

Phantoms: Flowers 19, Levy 14, Visser 10, Salisbery 10, Mittmann 7, Cain 6, Crouch 3, <st1:city w:st="on"><st1:place w:st="on">Franklin</st1:place></st1:city>.<o:p></o:p>

 


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