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Bittere 79:83-Heimniederlage gegen Eisbären Bremerhaven

29.10.2010

Bildergalerie online Die New Yorker Phantoms mussten bereits die dritte Niederlage in Folge hinnehmen. Die Mannschaft von Sebastian Machowski unterlag am Freitagabend in der Volkswagen Halle nach einer mehr als hektischen Endphase den Eisbären Bremerhaven mit 79:83 (40:34). „Im dritten Viertel haben wir das Spiel abgegeben. Jetzt müssen wir Aufbauarbeit leisten und uns gut auf die Artland Dragons vorbereiten“, sagte Phantoms-Trainer Sebastian Machowski nach der Partie. Bester Werfer im Trikot der Braunschweiger war einmal mehr Marcus Goree (21).


Bildergalerie online Die New Yorker Phantoms mussten bereits die dritte Niederlage in Folge hinnehmen. Die Mannschaft von Sebastian Machowski unterlag am Freitagabend in der Volkswagen Halle nach einer mehr als hektischen Endphase den Eisbären Bremerhaven mit 79:83 (40:34). „Im dritten Viertel haben wir das Spiel abgegeben. Jetzt müssen wir Aufbauarbeit leisten und uns gut auf die Artland Dragons vorbereiten“, sagte Phantoms-Trainer Sebastian Machowski nach der Partie. Bester Werfer im Trikot der Braunschweiger war einmal mehr Marcus Goree (21).

Kurz vor Spielbeginn hatten die Braunschweiger noch kurzerhand den Trikotsatz getauscht. Im dark-purple-farbenen Auswärtsdress ging es aufs Parkett, weil Bremerhaven mit seinen hellblauen Jerseys angereist war. Beide Mannschaften zeigten in den Anfangsminuten große Schwächen beim Abschluss. In der dritten Minute erzielte Marcus Goree vor 3014 Zuschauern den ersten Korb der Partie, der erneut in die Starting Five gerückte, quirlige Tony Skinn legte gleich zweimal nach.

Die Gastgeber konnten die Anfangsnervosität immer mehr ablegen und kamen in der Folge gut ins Spiel: Der Dreier des erneut auf den Flügel gerückten Kevin Hamilton bedeutete für Braunschweig das 13:2 (6.). Die Defense von Goree & Co. stand immer besser. Die New Yorker Phantoms blieben jetzt mit LaMarr Greer und Jason Cain am Drücker und liefen einen Schnellangriff nach dem anderen – mit einem beruhigenden 14-Punktevorsprung ging es in die Viertelpause (22:8).

Der Dritte der vergangenen Spielzeit kam besser erholt aus der Pause und markierte Punkt um Punkt: nach einer Viertelstunde schrumpfte der Vorsprung auf 28:23 (15.). Vor allem Bremerhavens Rückkehrer Craig Callahan (21 Punkte) machte den Braunschweigern das Leben unter dem Korb schwer. Doch der Euroleague-erfahrene Goree (13 Punkte bis zur Pause) nahm das Heft anschließend in die Hand und vernaschte seinen Verteidiger Sean Denison ein ums andere Mal unter dem Korb. Braunschweig lag weiter mit zehn Zählern in Front, suchte jedoch anschließend zu hastig den Abschluss: mit 40:34 ging es in die Halbzeitpause.

Das Team von Douglas Spradley kam mit der erwarteten Aggressivität aus der Kabine und führte Mitte des dritten Viertels nach einer Reihe von Schnellangriffen plötzlich 45:48 (27.). Das Machowski-Team zeigte Nerven, ständig wechselte nun die Führung und nur noch mit einem 3-Punkterückstand ging es ins Schlussviertel.

Die Hausherren ließen jedoch allzu leichte Punkte zu. Jason Cain musste anschließend mit einer Knieblessur vom Parkett. Das Spiel wurde immer zerfahrener, die Schiedsrichter pfiffen beim Korbleger ein Offensivfoul gegen Phantoms-Kapitän Nils Mittmann. Kyle Visser hielt seine Mannschaft jedoch mit einigen guten Aktionen am Brett im Spiel: 63:66 (36.). Braunschweig versuchte die Wende herbeizuführen, doch 1:30 Uhr vor dem Ende lagen die Nordseestädter bereits mit 67:74 vorne. Ständig standen die Spieler beider Teams anschließend an der Freiwurflinie. 24 Sekunden vor Schluss verkürzte Skinn noch einmal auf 78:80. Doch zwei unnötige Ballverluste kosteten den Braunschweigern den Sieg.

New Yorker Phantoms: Skinn 13 (4 Steals, 4 Assists), Thomas 7, Mittmann 2, Visser 11, Cain 4, Greer 16, Hamilton 5 (4 Assists), Goree 21

Eisbären Bremerhaven: Lipke 5, Thomas 9, Drevo 8, Schwethelm 11, Copeland 4, Martin 11 (10 Rebounds), Callahan 20, Chaney 6, Denison 7, Shtein 2

Die Viertel: 22:8, 18:26, 11:20, 28:29

Zuschauer: 3014

TV-Hinweis: NDR Sportclub aktuell zeigt am morgigen Sonnabend, 30. Oktober, ab 17 Uhr Ausschnitte vom Nordderby gegen Bremerhaven.

Stimmen zum Spiel gibt es hier


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