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War nicht zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge: Coach Sean McCaw. Foto: Ingo Hoffmann

Bittere 62:83-Niederlage für die Junior Phantoms U19

03.02.2014

Das hatte sich Headcoach Sean McCaw aber ganz anders vorgestellt. Trotz arger personeller Probleme wollte er mit seinem U19-Team bei DBV/TuSLi ein Sieg einfahren und damit die Playoff-Hoffnungen wahren. Doch daraus wurde nichts. Die Nachwuchs-Basketballer verloren deutlich mit 62:83 (37:48) bei den Berlinern und müssen damit wohl auch die Playoffs abschreiben.


„Wir wussten von der Relevanz des Spiels. Und ich bin einfach enttäuscht darüber, mit welcher Einstellung und Intensität wir gespielt haben“, sagte Sean McCaw. Er sprach im Vorfeld der Partie schon von einem „Do-or-Die“-Spiel und sah auch ohne die verletzten Ole Angerstein, Lukas Meisner, Jan-Niklas Wolters und Armin Taherian, die Chance auf einen Sieg. „Aber wir haben einfach nicht das umgesetzt, was nötig gewesen wäre, um dieses Spiel zu gewinnen“, analysierte der Coach die Partie. Im Rebound war seine Mannschaft gnadenlos unterlegen, der Gegner griff sich 16 Abpraller mehr, zudem insgesamt auch 16 Offensiv-Rebounds.

Diese Rebound-Schwäche hatte Sean McCaw bereits in den Abschluss-Trainingseinheiten am Freitag und Samstag registriert und auch intern kritisiert. Doch bis zum Spiel am Sonntag ließ sich das nicht mehr korrigieren. Zwar hielten die Junior Phantoms U19 im ersten Viertel gut mit und konnten dieses auch mit 17:18 ausgeglichen gestalten. Allerdings setzte sich DBV/TuSLi im zweiten und dritten Viertel ab. In diesen Abschnitten dominierten die Gastgeber das Spiel (30:20, 20:11) und machten den Sack damit quasi schon zu. „Sicherlich war der Gegner stark. Aber wir hätten sie meiner Meinung nach schlagen können, wenn wir auch nur ansatzweise das gespielt hätten, was wir uns vorgenommen hatten“, sagte Sean McCaw und fügte abschließend hinzu, dass der Playoff-Zug damit nun auch abgefahren sei.

Junior Phantoms U19: Haufs 16 (6 Rebounds), Meier 19, Vermum 5 (6 Rebounds), Kecker 5, Pazin 2, Nagora, Sonar 2, Meinerzhagen, Fischer 13.


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