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Bekenntnis zur Zukunftssicherung des Phantoms-Basketballs

07.02.2014

In einer am heutigen Freitag kurzfristig einberufenen außerordentlichen Sitzung hat sich der Aufsichtsrat der Phantoms Basketball Braunschweig GmbH mit der gestern Nachmittag erfolgten Mitteilung des Namenssponsors und Gesellschafters NEW YORKER befasst, das Engagement für den Braunschweiger Basketball-Bundesligisten einzustellen.


NEW YORKER betonte dabei, dass diese Entscheidung nicht gegen den Basketball getroffen wurde bzw. die Entscheidung keinen aktuellen sportlichen Anlass hat.

Die Gesellschafter und Aufsichtsratsmitglieder, sofern sie nicht NEW YORKER vertreten, äußerten allerdings ihre Enttäuschung über diese Entscheidung und die Kurzfristigkeit der Kommunikation.

Unabhängig davon zeigten aber alle Hauptsponsoren Verständnis für eine Änderung der Unternehmensphilosophie des Hauses NEW YORKER und eine damit einhergehende Neuausrichtung der Sponsoring-Aktivitäten. Darüber hinaus dankten sie insbesondere dem Firmeninhaber Friedrich Knapp für das seit 2006 bestehende Engagement.

Der Aufsichtsrat stellt fest, dass der Ausstieg des Namenssponsors die Phantoms Basketball Braunschweig GmbH vor eine große Herausforderung stellen wird. Allerdings werden der Erhalt und die Sicherung des Braunschweiger Bundesliga-Basketballs höchste Priorität haben. Es wurde betont, dass die neue Situation keine Existenzgefährdung für die Gesellschaft darstellt und ein Domino-Effekt nicht eintreten wird.

Die Vertreter der Gesellschafter bzw. Hauptsponsoren Michael Doering (Öffentliche Versicherung Braunschweig), Paul Anfang (BS|ENERGY), Uwe Fritsch (Volkswagen AG) und Dr. Michael Reinhart (Volkswagen Financial Services AG) gaben unisono ein Bekenntnis zur Zukunftssicherung des Braunschweiger Bundesliga-Basketballs als wichtigen Standortfaktor für Braunschweig ab.

Da die Saison 2013/2014 vom Ausstieg des Namenssponsors nicht betroffen ist, sieht es der Aufsichtsrat gemeinsam mit der Geschäftsführung der Phantoms Basketball Braunschweig GmbH als vordringliche Aufgabe an, bis zur Antragstellung der Lizenz für die Saison 2014/2015 (Mitte April) ein tragfähiges Konzept zu entwickeln, das die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und die sportliche Wettbewerbsfähigkeit für die nächsten Jahre in der Beko Basketball-Bundesliga garantiert.

Hierzu soll das Gespräch mit allen bisherigen Gesellschaftern und Hauptsponsoren gesucht werden, um eine kurz- und mittelfristige tragfähige Lösung zu entwickeln. Dabei wird es auch darum gehen, die bisher erfolgreiche Jugendarbeit für den Braunschweiger Basketball weiter zu entwickeln.


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