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07.09.2009

Seine Oberarme besitzen etwa den gleichen Durchmesser wie die Oberschenkel einiger jüngerer Mitspieler. Jeder Fan des Basketball-Bundesligisten New Yorker Phantoms weiß auf Anhieb: Es kann nur von Nate Fox die Rede sein. Der 2,06 Meter große Centerroutinier will den Braunschweigern in der Spielzeit 2009/10 die nötige Präsenz unter den Körben geben. Fest steht: Fox kennt die Bundesliga wie kaum ein anderer US-Boy.


Seine Oberarme besitzen etwa den gleichen Durchmesser wie die Oberschenkel einiger jüngerer Mitspieler. Jeder Fan des Basketball-Bundesligisten New Yorker Phantoms weiß auf Anhieb: Es kann nur von Nate Fox die Rede sein. Der 2,06 Meter große Centerroutinier will den Braunschweigern in der Spielzeit 2009/10 die nötige Präsenz unter den Körben geben. Fest steht: Fox kennt die Bundesliga wie kaum ein anderer US-Boy.

Beim Testspiel in Göttingen erhielten die zukünftigen Gegenspieler bereits einen Vorgeschmack: Fox wühlte unter dem Korb oder aber stellte oberhalb der Freiwurflinie seinen Mitspielern betonschwere Blöcke. Aber auch aus der Distanz versteht es der Routinier, den Lederball im gegnerischen Korb unterzubringen. Wenn es sein muss, auch als Dreierpunktewurf. Bereits seit 10 Jahren spielt Fox als Basketballprofi in Europa, etwa die Hälfte der Zeit in Deutschland. „In Leverkusen hatte ich sportlich eine sehr gute Zeit. Die Bundesliga kommt mir mit meiner Spielweise sehr entgegen. Hier sind die Gegenspieler physisch sehr stark“, sagt der 32-Jährige mit einem schelmischen Augenzwinkern. Aber auch abseits des Spielfeldes gefällt es Fox sehr gut. „Einfach super sind die Lebensweise, das Essen und die Kultur.“

Nate Fox, der den Sommer in seinem Heimatort Naperville verbrachte, ging in der vergangenen Spielzeit für BC Kalev/Cramo Tallinn auf Korbjagd. Das 113 Kilogramm schwere Kraftpaket gewann mit dem estnischen Hauptstadtclub nicht nur die nationale Meisterschaft sondern spielte darüber hinaus in der Baltic League und international in der FIBA EuroChallenge. Die Gegner dort hießen Kiew, Moskau und Frankfurt. „Da spielte man mehrmals die Woche gegen starke Gegner. Spannend war es, sich auch mal mit den osteuropäischen Talenten zu messen“, sagt das sympathische Raubein, das in diesem Wettbewerb auf 14,3 Punkte pro Partie kam und sich 7,7 Rebounds angelte.

Nur wer sein Trikot trage, sei auf dem Parkett auch sein Freund. „Wir kämpfen ja auch alle für das gleiche Ziel“, so der Power Forward, der bei den Braunschweigern die Rückennummer 7 erhielt und als Markenzeichen außer den dicken Oberarmen die Strümpfe bis zum Knie hochzieht. Mit Nils Mittmann hat er im Trainingslager in Polen viel über Basketball philosophiert. „Jeder muss sein Ego beiseite legen und nur für das Team spielen. Wenn wir das schaffen, dann gewinnen wir auch die Spiele.“

 


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